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«Gerd Fritz Dynamische Texttheorie Gießener Elektronische Bibliothek 2013 Dynamische Texttheorie Linguistische Untersuchungen 5 Herausgegeben von ...»

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374 Kapitel 5 thematischen Zusammenhang leistet (vgl. Kap. 4). Funktional (und sequenziell) relevant ist beispielsweise eine Antwort auf eine Frage im Dialog oder eine Begründung im Anschluss an eine Behauptung in einem Text. Funktional relevant ist auch eine Beschreibung als Voraussetzung für eine spätere Bewertung, beispielsweise in einer Rezension. Relevant können Wissensbestände sein, die an einer bestimmten Stelle im Text eingeführt werden, um Argumentationen oder narrative Passagen zu einem späteren Punkt im Text verständlich zu machen. Auch Propositionen, die im Text an verschiedenen Stellen ausgedrückt werden, können füreinander und für Schlüsse an anderer Stelle relevant sein: Aus einer Proposition folgt eine andere und zusammengenommen mit anderen Propositionen erlaubt sie einen Schluss in einer Argumentation.

Wenn man diese verschiedenen Aspekte der Relevanz unterscheidet, kann man beschreiben, wie es möglich ist, dass ein bestimmtes Textstück zwar prinzipiell thematisch relevant ist, aber funktional nicht in einen bestimmten Zusammenhang passt, weil es von einer anderen Stelle dorthin verschoben wurde. Damit ist es weniger stark relevant als wenn es auch sequenziell gut eingebettet wäre. Die Unterscheidung von Formen und Aspekten der Relevanz ermöglicht uns also auch die Bestimmung von Graden der Relevanz.10 Grundsätzlich ist auch zu bestimmen, für wen ein Beitrag oder ein Textelement relevant ist. Ein Teil meines Textes kann für mich an einer bestimmten Stelle relevant sein, aber der Leser sieht die Relevanz nicht, weil ihm andere thematische Zusammenhänge präsent sind als mir. Wenn ich für bestimmte Adressaten schreibe, werde ich versuchen zu berücksichtigen, was für diese Adressaten (z.B. Studienanfänger) relevant ist. Hier ist dann für mich das relevant, wovon ich annehme, dass es für diese Adressaten relevant ist.

Ein Prinzip, das in mancherlei Hinsicht mit dem Relevanzprinzip verwandt ist, aber im Griceschen Kanon charakteristischerweise nicht auftaucht, ist das Prinzip der Kohärenz, das für die Texttheorie eine grundlegende Rolle spielt. Es unterscheidet sich vom Relevanzprinzip zunächst dadurch, dass es in der Texttheorie nicht auf einzelne Äußerungen, sondern nur auf Folgen (Sequenzen) von Satzverwendungen bzw. Äußerungen oder auf Texte angewendet wird.11 Ein Zusammenhang zwischen den beiden Prinzipien besteht Diese Form der Unterscheidung von Graden der Relevanz unterscheidet sich grundlegend vom m.E. rein programmatischen Versuch einer Quantifizierung von Relevanz nach dem Verhältnis von Kontexteffekten und kognitivem Aufwand, den Sperber/Wilson (1986) unternehmen.

Zur Kohärenz von Dialogverläufen vgl. Fritz 1994a, 178ff.

Kommunikationsprinzipien 375 darin, dass in einer kohärenten Folge von Äußerungen diese Äußerungen in einer spezifischen Weise auch relevant sind. Wenn eine Folge von Satzverwendungen S1 & S2 & S3 kohärent ist, dann sind S2 und S3 jeweils relevante Anschlussäußerungen und S1 ist als Vorgängeräußerung relevant für S2 & S3.

Wie die anderen Fundamentalprinzipien auch, besitzt das Kohärenzprinzip den erwähnten Doppelcharakter als konstituierendes Prinzip und als Prinzip, das in unterschiedlicher Form verletzt werden kann. Den konstituierenden Charakter des Kohärenzprinzips nehmen fast alle Textlinguisten an, wenn sie den Textbegriff über Kohärenz definieren, wie in Textdefinitionen der folgenden Art: „Ein Text ist eine kohärente Folge von Sätzen“. Andererseits wird immer wieder festgestellt, dass ein Text mehr oder weniger kohärent sein kann. Wenn man solche Beurteilungen näher prüft, beziehen sie sich meist auf einzelne Aspekte der Kohärenz, die man, wie im Fall der Relevanz, näher spezifizieren kann. Man produziert einen zusammenhängenden Text, indem man die grundlegenden Organisationsprinzipien von Texten anwendet, d.h. man folgt Sequenzmustern, nutzt oder konstruiert thematische Zusammenhänge, organisiert einen systematischen Wissensaufbau und signalisiert Zusammenhänge mit geeigneten sprachlichen Mitteln. In all diesen Einzelaspekten können Mängel auftreten: unklare sequenzielle Verknüpfung, thematische Sprünge, unzureichender Wissensaufbau oder unzureichende Signalisierung der Zusammenhänge.12 Dabei gilt, ähnlich wie für die Relevanz, auch für die Kohärenz, dass sie relativ zu Personen und deren Verständnis des Texts bestimmt werden muss (kohärent für): Möglicherweise sieht ein Autor bestimmte Zusammenhänge und stellt sie nach seiner Auffassung auch im Text her, aber einer seiner Leser sieht diese Zusammenhänge nicht. Für diesen Leser ist der Text an bestimmten Stellen möglicherweise inkohärent. Oder aber der Leser sieht andere Zusammenhänge als der Autor, so dass er den Text in bestimmten Aspekten anders versteht als ihn der Autor gemeint hat. Das Beispiel zeigt also auch hier, dass es notwendig sein kann, das allgemeine Prinzip näher zu spezifizieren und seine Anwendung zu personalisieren.

In psycholinguistischen Arbeiten werden häufig solche Texte als stärker kohärent betrachtet, in denen stärker von expliziten Kohäsionsmitteln wie Konjunktionen Gebrauch gemacht wird. Dabei besteht allerdings die Gefahr einer einseitigen Betrachtung aufgrund der Isolierung eines einzelnen Aspekts der Kohärenz.

376 Kapitel 5

5.5.2 Zur Feinkörnigkeit von Prinzipien

Wenn wir Genaueres über die Anwendung von Kommunikationsprinzipien erfahren wollen, müssen wir häufig nicht nur nach der Spezifizierung von Prinzipien fragen, sondern generell nach stärker detaillierten, feinkörnigeren Prinzipien suchen. Schon bei Grice gibt es eine Reihe von Beispielen für „spezifische Maximen und Untermaximen“, die als Konkretisierungen des Kooperationsprinzips gelten können, beispielsweise die der klassischen Rhetorik abgelauschten Unterprinzipien des Verständlichkeitsprinzips („be perspicuous“): „Avoid obscurity of expression“, „Avoid ambiguity“, „Be brief“ und „Be orderly“ (Grice 1989, 27).13 In derselben Weise kann man versuchen das Rationalitätsprinzip in verschiedenen Detailprinzipien zu konkretisieren. Ein erster Versuch in dieser Richtung könnte Kashers Auffassung folgen, dass sich die Griceschen Maximen generell auf ein Rationalitätsprinzip zurückführen lassen, ohne dass man das seiner Ansicht nach problematische Kooperationsprinzip benötigt (Kasher 1976). Man kann aber darüber hinaus in vielen Bereichen noch feinkörnigere Prinzipien als Konkretisierungen des Rationalitätsprinzips feststellen. Ein solcher Bereich ist beispielsweise die Argumentationslehre. So gilt es in der Logik und Argumentationslehre als ein grundlegendes Prinzip, dass man sich selbst nicht widersprechen sollte, da man damit seine eigene Position schwächt.14 Auch die feinkörnige traditionelle Kritik an verschiedenen Arten von Trugschlüssen („fallacies“) hat einen strategischen Aspekt: Wer solche argumentativen Fehler oder Sünden begeht, z.B. ein zirkuläres Argument verwendet, handelt sich – bei einem gleichwertigen Gegner – argumentative Nacheile ein. Wenn beide Seiten die Fehler nicht erkennen, ist es noch schlimmer: Der Weg zu einem Erkenntnisfortschritt ist blockiert. Vielfältige Erfahrungen mit erfolgreicher und misslungener Argumentation haben sich in den Ratschlägen und Prinzipien der Argumentationslehre niedergeschlaGrice macht hier Anleihen bei den Tugenden der Rede („virtutes orationis“) der klassischen Rhetorik. Dort findet man die Kategorien der perspicuitas („Durchsichtigkeit“), der claritas und der brevitas. Die ambiguitas wird als Form der obscuritas kritisiert. Dass „perspicuity“ als hochrangiges Prinzip betrachtet wird, findet sich schon bei Quintilian: „Nobis prima sit virtus perspicuitas“(Quintilian 1995, Bd. 2, 149).





Noch allgemeiner formuliert Strawson (1952, 3) die Begründung für das Prinzip der Widerspruchsfreiheit: „The point is that the standard purpose of speech, the intention to communicate something is frustrated by self-contradiction“. Man verletzt damit gleichzeitig auch das Prinzip der wahrheitsgemäßen Rede, da von zwei widersprüchlichen Behauptungen nicht beide wahr sein können.

Kommunikationsprinzipien 377 gen, wie sie sich in neuerer Zeit etwa in den „rules for critical discussion and fallacies“ der Pragma-Dialektiker finden (van Eemeren u.a. 2002, 182ff.). In den Bereich spezifischer dialektischer Prinzipien, die sich auf das Rationalitätsprinzip zurückführen lassen, gehört beispielsweise auch das folgende,

von Hintikka formulierte Prinzip:

(1) Make your contribution as uninformative (weak) as is compatible with the purpose of the discourse. (Hintikka 1986, 270) Dieses Prinzip ist nahe verwandt mit Grices zweiter Quantitätsmaxime (2), hat aber eine andere Pointe und einen anderen Begründungszusammenhang.

(2) Do not make your contribution more informative than is required. (Grice 1989, 26) Während Grice darauf hinweist, dass die Verletzung des Prinzips (2) durch Überinformation zur Verwirrung des HörerLesers führen könnte, ist Hintikkas Prinzip als strategisches Prinzip für erfolgreiches Argumentieren intendiert, das folgendermaßen begründet werden kann: Je mehr man behauptet, desto mehr muss man beweisen und desto mehr Angriffsflächen für Einwände bietet man, was strategisch ungünstig ist. Also sollte der rational Argumentierende nicht mehr behaupten als nötig.15 Dieses Prinzip steht in einem interessanten Kontrast zu dem wissenschaftstheoretischen Prinzip, dass man möglichst starke – und deshalb interessante – Hypothesen formulieren sollte, die dann Versuchen der Falsifikation ausgesetzt werden können.

Auch in anderen Bereichen lassen sich vielfältige feinkörnige Prinzipien finden. Im Bereich der Gebrauchstexte gibt es beispielsweise verschiedene Konkretisierungen des Prinzips der Verständlichkeit. Man kann verständlich schreiben, indem man Prinzipien wie Einfachheit, Einheitlichkeit, Übersichtlichkeit u.a. befolgt. Wenn man solche feinkörnigeren Prinzipien berücksichtigt, kommt man für Gebrauchstexte zu einer Erweiterung des Griceschen

Kanons, beispielsweise um die folgenden Prinzipien:

 Anschaulichkeit,  Explizitheit,  Genauigkeit,  Vollständigkeit,  Widerspruchsfreiheit, Auch dieses Prinzip gehört also in den schon erwähnten Bereich der wissenschaftlichen Vorsicht.

378 Kapitel 5  Nicht-Wiederholung,  Einheitlichkeit,  Variation,  Übersichtlichkeit,  Originalität,  Aktualität,  Höflichkeit.

Diese kleine Liste von Prinzipien gibt einen Eindruck von dem Grad der Differenziertheit, den man bei einer empirischen Untersuchung von Kommunikationsprinzipien anstreben sollte.

5.6 Textbezogene Kommunikationsprinzipien

Während viele Prinzipien sich auf alle Formen der Kommunikation beziehen, also auf kurze Einzelbeiträge in Dialogen ebenso wie auf längere textuelle Beiträge (z.B. Relevanz und Informativität), gibt es solche, die speziell auf textuelle Zusammenhänge zugeschnitten sind. Uns interessieren an dieser Stelle einerseits die Anwendungen von allgemeinen Prinzipien auf Textzusammenhänge und andererseits die spezifisch textbezogenen Prinzipien, von denen einige schon in der Liste im vorhergehenden Abschnitt genannt wurden. Am Beispiel des Relevanzprinzips habe ich bereits gezeigt, wie ein allgemeines Prinzip auf Aspekte von Texten hin spezifiziert werden kann. So kann etwa die thematische Relevanz ein Kriterium dafür liefern, ein bestimmtes Textelement an einer bestimmten Stelle in den Textzusammenhang einzufügen oder auszulassen. Auch das Prinzip der Informativität hat textspezifische Anwendungen. Es kann nicht nur ein ganzer Text für einen Adressaten mit einem gegebenen Wissensstand informativ sein, sondern auch innerhalb eines Texts lässt sich bestimmen, ob ein Textelement an einer bestimmten Stelle informativ ist oder nicht. Letzteres ist z.B. dann möglich, wenn das Textelement eine Wiederholung darstellt oder wenn die Voraussetzungen für das Verständnis dieses Textelements an der betreffenden Stelle noch nicht geschaffen sind. Wir sehen hier also einen engen Zusammenhang zwischen der Anwendung von Kommunikationsprinzipien und der Textdynamik.

Was spezifisch textbezogene Prinzipien angeht, so können sie alle Bereiche der Textorganisation betreffen, von der thematischen Organisation bis zur Wahl geeigneter sprachlicher Mittel und Mittel des Layouts und des Textdesigns. In vielen Fällen können sie als Spezifizierungen des Kohärenzprinzips aufgefasst werden. Als Beispiele führe ich hier eine kleine Auswahl Kommunikationsprinzipien 379 von Prinzipien an, die in der Literatur für den Bereich der Gebrauchstexte



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