WWW.BOOK.DISLIB.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Books, dissertations, abstract
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:     | 1 |   ...   | 133 | 134 || 136 | 137 |   ...   | 140 |

«Gerd Fritz Dynamische Texttheorie Gießener Elektronische Bibliothek 2013 Dynamische Texttheorie Linguistische Untersuchungen 5 Herausgegeben von ...»

-- [ Page 135 ] --

Es ist unklar, ob bei „meanings and intentions“ an Satzbedeutungen, Propositionen, „utterer’s meaning“ (im Sinne von Grice 1968b) oder mit bestimmten Intentionen verbundene Handlungen gedacht ist. Man könnte bezweifeln, dass man „freischwebenden“ Intentionen oder auch Bedeutungen eines Ausdrucks (im Sinne von Wahrheitsbedingungen oder Gebrauchsbedingungen oder dergl.) eine Relation wie Rechtfertigung („justification“) zuschreiben kann. Normalerweise würde man sagen, dass man eine Behauptung rechtfertigen kann, indem man eine andere Behauptung macht. Nach diesem Verständnis hat die Rechtfertigungsrelation als Argumente also sprachliche Handlungen oder Handlungsmuster. Davon abgeleitet könnte man vielleicht sagen, dass man die mit einem Satz ausgedrückte Proposition rechtfertigen kann, indem man eine zweite Proposition ausdrückt. Aber in beiden Fällen Probleme der RST 661 handelt es sich weder um „intentions“ noch „meanings“, sondern eben um Handlungen oder Propositionen.21 – Zweitens bleibt offen, in welchem Verhältnis die genannten abstrakten Gegenstände zu den Sätzen des Texts stehen, mit denen sie ausgedrückt werden. Letzterer Einwand, der auch für die praktische Anwendbarkeit der Konzeption eine Rolle spielt, ist in der Literatur auch schon mehrfach gemacht geworden (vgl. Bateman/Rondhuis 1997, 22f., Gruber/Muntigl 2005, 88), aber m. W. gibt es dazu von den Vertretern der RST bisher keine befriedigende Antwort.

– Drittens hängt es wohl mit dieser Unklarheit zusammen, dass keine differenzierten funktionalen Beschreibungen der einzelnen textuellen Einheiten gegeben werden, so dass der funktionale Charakter der einzelnen Einheit, der nur mit den „constraints“ von Nukleus und Satellit beschrieben wird, vage bleibt bzw. nur über die zugeordnete Relation bestimmt werden kann. Wir erfahren also beispielsweise nicht, dass ein bestimmtes erstes Segment als ein Vorschlag oder ein Ratschlag und nicht etwa als eine einfache Behauptung intendiert ist und das zweite dann als eine Begründung für diesen Vorschlag oder Ratschlag gelten soll. Wir erfahren nur, dass zwischen den beiden Einheiten eine Relation der JUSTIFICATION besteht. Dies ist m. E. ein gravierender Mangel der ganzen Konzeption. Im oben gezeigten Beispiel (6) führt das dazu, dass der Bewertungscharakter von (6a) und (6b) nicht erkannt wird und als Folge daraus der Zusammenhang zwischen den Äußerungen (6a), (6b) und (6c) nicht befriedigend beschrieben wird.

– Viertens führt die „Oberflächenferne“ der Konzeption u.a. dazu, dass Koreferenzbeziehungen und Querverweise nicht explizit erfasst werden können, die als Indikatoren von funktionalen und thematischen Zusammenhängen eine wichtige Rolle spielen.

14.3.4 Größe und Form der elementaren Texteinheiten

Die Größe und grammatisch-lexikalische Struktur der Einheiten, zwischen denen rhetorische Relationen bestehen können, wird, wie schon erwähnt, relativ offen gehalten. In den Beispielanalysen finden sich sowohl Teilsätze („clauses“) wie beispielsweise Adverbialsätze, als auch Sätze und auch Abschnitte als Nukleus bzw. als Satellit. Diese Offenheit ist zunächst sicherlich nicht von Nachteil, da zumindest manche Verknüpfungen prinzipiell ebenso Wie ich schon früher erwähnt habe, machen Stede/Walter (2011) und Stede/ Peldszus (2012) den Vorschlag, Illokutionen in das Kategorieninventar der RST zu integrieren.

662 Kapitel 14 zwischen Teilsätzen oder Sätzen wie auch zwischen größeren Einheiten wie z.B. Abschnitten bestehen können. So kann man beispielsweise eine These mit einem Satz aufstellen und sie dann mit einem zweiten Satz begründen.

Man kann sie aber auch mit einem ganzen Abschnitt ausführen und dann mit einem ganzen Abschnitt begründen. Dass bestimmte Verknüpfungen auf vielfältige Art grammatisch, lexikalisch und textuell realisiert werden können, lässt sich etwa am Beispiel des Begründungszusammenhangs zeigen, der sich im Deutschen auf etwa zehn verschiedene Arten ausdrücken lässt (vgl. Kap. 3.2.4). Darauf, dass das Spektrum dieser Realisierungsmöglichkeiten jeweils einzelsprachlich differenziert ist, haben beispielsweise Rösner/Stede (1992, 200) hingewiesen. Funktionen von Einheiten unterhalb der Satzebene werden in MT (1988) zwar mit Beispielen illustriert, aber nicht näher diskutiert. Für die praktische Analysearbeit ergibt sich daraus das Problem, dass der Beschreibende rein intuitiv eine geeignete Segmentierung in elementare Einheiten vornehmen muss.

14.3.5 Probleme der Adjazenzbedingung

Eine Grundbedingung für das Vorliegen einer Relation ist in der RST die direkte Abfolge der Textstücke („adjacency“, MT 1988, 249), die durch die betreffende Relation verknüpft sind. Dies schließt von vornherein die Verknüpfung von diskontinuierlichen Textbausteinen aus, die in natürlichen Texten häufig vorkommen.22 So können beispielsweise in einem Zeitungsartikel die wichtigsten Facetten eines Ereignisses im ersten Abschnitt eingeführt und dann Abschnitt für Abschnitt abgearbeitet werden (vgl. Marcu 2000a, 441). Auch bei der Beschreibung von sog. „sandwich structures“ in Texten ist die Adjazenzbedingung nicht erfüllt (vgl. Martin 1992, 258),23 ebenso wie bei den netzartigen Verknüpfungen, die Rösner/Stede (1992, 202f.) in einem Beispieltext aus einem technischen Manual zeigen.

Wolf/Gibson (2006, 44f.) stellen fest, dass sich bei der Analyse von Texten mit einer überkreuzenden Struktur von Relationen Projektivitätsprobleme („crossed dependencies“) für eine Baumdarstellung ergeben, und ziehen daraus den Schluss, dass statt der RST-Bäume eine andere Darstellung in Form von flexibleren Graphen („chain graphs“) gewählt werden sollte (Wolf/Gibson 2006, 67; vgl. schon Knott et al. 2001, 191f.). Dies wäre allerdings eine weit reichende Veränderung der theoretischen Grundlagen der Vgl. dazu die Beobachtungen in Kap. 3.2.6.





Ein Beispiel für eine Sandwich-Struktur ist die Abfolge „These, Argumente, Wiederaufnahme der These“.

Probleme der RST 663 RST. MT (1988, 249) räumen zwar ein, dass für manche Texte die Adjazenzbedingung gelockert werden muss, sie nehmen aber an, dass es sich nur um „a very few texts“ handelt. Dies ist sicherlich unzutreffend, und zudem sind diskontinuierliche Textverläufe in vielfacher Hinsicht textlinguistisch besonders interessant, beispielsweise im Hinblick auf die strategische Disposition von Textelementen oder auch im Hinblick auf Fragen des Wissensaufbaus und der Verständlichkeit. Auch für die Frage der Sequenzierungsvarianten in Texten, die für die Untersuchung der Textproduktion von besonderem Interesse sind, ist in der RST kein systematischer Ort vorgesehen.

14.3.6 Probleme der Nuklearitätsbedingung

Eine Besonderheit der RST ist die Hierarchisierung der Textelemente, die durch die Nukleus-Satellit-Struktur der einzelnen Relationen implementiert wird und in Baumstrukturen dargestellt wird. Eine interessante Frage ist nun, welche textuellen Eigenschaften durch die Nuklearität repräsentiert werden sollen. In allgemeiner Form nehmen MT (1988, 270) an, dass ein Nukleus in einem Text eine „zentralere“ Funktion besitzt als ein Satellit: „Often, one member of the pair [d.h. der Nukleus, GF] is more essential to the writer’s purpose than the other” (MT 1988, 266). Diese Funktion kann darin bestehen, dass der Satellit den Nukleus stützt, wie im Falle der Relation EVIDENCE, oder dass das Verständnis des/der Satelliten auf den Nukleus Bezug nimmt, wie im Falle der Relation ELABORATION, bei der die Satelliten Spezifika des im Nukleus genannten Gegenstands angeben (MT 1988, 271). An dieser Stelle geben MT auch einen etwas undeutlichen Hinweis

darauf, dass hier thematische Zusammenhänge eine Rolle spielen könnten:

„The structural difference between nucleus and satellite represents some distinction in the organization of subject matter“ (MT 1988, 271). Ein wichtiges Indiz für das Vorliegen eines Satelliten besteht nach MT darin, dass man das betreffende Textstück streichen oder durch ein anderes ersetzen kann, ohne dass der Text (völlig) unverständlich wird oder eine (völlig) andere Bedeutung bekommt. In manchen Fällen wird das Verhältnis NukleusSatellit syntaktisch durch Subordination des Ausdrucks signalisiert, der den Satelliten repräsentiert. Dieses Spektrum von Bestimmungsstücken für Nuklearität deutet darauf hin, dass mit dem Konzept der Nuklearität unterschiedliche textuelle Phänomene erfasst werden, die man möglicherweise besser getrennt behandeln sollte. Auf dieses Problem hat auch Stede (2008b) 664 Kapitel 14 hingewiesen.24 So ist es beispielsweise denkbar, dass zwar ein Textstück ein anderes „stützt“ und in diesem Sinne von ihm abhängig ist, ohne dass das stützende Textstück jedoch weniger wichtig wäre als das gestützte. Die Frage der Wichtigkeit eines Textstücks hängt unter anderem davon ab, was in dem betreffenden Zusammenhang gerade das Thema ist. Wenn beispielsweise in einer Sequenz von Textsegmenten mögliche Erklärungen für einen Sachverhalt das Thema darstellen, dann beziehen sich diese Erklärungen zwar auf diesen Sachverhalt und sind in diesem Sinne von ihm „abhängig“, aber „wichtig“ im Sinne von thematisch relevant sind gerade die erklärenden Textstücke. In derselben Weise kann man zeigen, dass die Annahme der (größten) Informativität als Kriterium für den allgemeinen Status der Nuklearität in einer Relation Befunde erbringen kann, die mit anderen Kriterien konkurrieren. So hängt es vom Stand des Wissensaufbaus ab, ob ein Stück Text als (besonders) informativ gelten kann. Beispielsweise kann ein bestimmter Sachverhalt im Text schon wohletabliert sein, während die Erklärungen des Sachverhalts neue Information bringen, so dass nach dem Kriterium der „Stützung“ das sachverhaltsausdrückende Textstück nuklear wäre, während nach dem Kriterium der Informativität es die erklärenden Textstücke sind.25 Schließlich gibt es viele Textverläufe, beispielsweise in deskriptiven Texten, in denen Textelemente funktional additiv aneinandergefügt sind, so dass eine „Abhängigkeit“ innerhalb einer solchen Sequenz nicht festgestellt werden kann. Auch auf höheren Ebenen der globalen Textstruktur, bei denen der Textzusammenhang primär thematisch organisiert sein kann, ist eine Abhängigkeit der Textbausteine oft nicht zu erkennen (vgl.

Stede 2008a, 47). In diesen Fällen versagt das Abhängigkeitskriterium grundsätzlich. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine feste Zuweisung der Nuklearität an bestimmte Relationen nach den von MT angedeuteten Kriterien nicht widerspruchsfrei möglich ist. Was MT mit dem Konzept der Nuklearität zu modellieren versuchen, ist eine heterogene Gruppe von textuellen Phänomenen, von der syntaktischen Zuordnung (Subordination) über die funktionale Abhängigkeit und die thematische Relevanz bis zur Informativität in einem bestimmten Kontext. Wenn man für diese textuellen Phänomene jeweils spezifische Beschreibungsmittel vorsieht, wird das Nuklearitätsprinzip der RST überflüssig.

–  –  –

14.3.7 Ein fehlendes Organisationsprinzip von Texten: die thematische Struktur Ein entscheidendes Organisationsprinzip von Texten, die thematische Struktur, spielt in der Standardversion der RST keine Rolle. Dies ist besonders nachteilig für die Analyse von deskriptiven und narrativen Texten, in denen die Abfolge von Textelementen passagenweise nicht primär funktionalrhetorisch“, sondern thematisch bestimmt ist. Für berichtende Texte hat dies Schröder (2003, 93 und öfters) gezeigt, es lässt sich beispielsweise aber auch für viele deskriptive Texte zeigen.



Pages:     | 1 |   ...   | 133 | 134 || 136 | 137 |   ...   | 140 |


Similar works:

«SICHERHEITSDATENBLATT OXLUBE L9-TMP 1.01*** 24-Aug-2015 Version / Revision Bearbeitungsdatum 1.00*** 22-Sep-2015 Ersetzt Version Ausgabedatum _ ABSCHNITT 1: Bezeichnung des Stoffs bzw. des Gemischs und des Unternehmens 1.1. Produktidentifikator Bezeichnung des Stoffes oder OXLUBE L9-TMP der Zubereitung 2-Ethyl-2-[[(1-oxononyl)oxy]methyl]propan-1,3-diyldinonan-1-oat chemische Bezeichnung 126-57-8 CAS-Nr 204-793-6 EINECS-Nr Registrierungsnummer (REACh) 1.2. Relevante identifizierte Verwendungen...»

«Relationale Datenbanken: Toolgestütztes Modellieren Relationale Datenbank: toolgestütztes Modellieren Inhaltsverzeichnis: 1 Einrichten des Datenbankmodells auf einem Server 3 1.1 Datenbankmodellierung mit Hilfe der MySQL Workbench 8 1.1.1 Erstellen eines erweiterten Entity Relationship Model (EERM) 9 1.1.2 Notationen 18 1.2 Vom EERM zum Datenbankskript (=Forward Engineering) 21 1.2.1 Implementieren des gesamten Modells auf dem Server 22 1.2.2 Einrichten einer Datenbank mit Hilfe der MySQL...»

«Dörte Andres Dolmetschen und Macht 1. Einleitung „Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt“ heißt es in der Bibel bei Salomo im Spruch 18,21 in der lutherischen Übersetzung. Überträgt man diese Worte Salomos in die heutige Zeit, so bedeuten sie nichts anderes, als dass die Sprache ein so mächtiges Werkzeug ist, dass Tod und Leben davon abhängen (können). Salomo hatte sicherlich nicht den Dolmetscher1 im Visier als er diese Äußerung tätigte und doch. Dolmetscher gehören zu dem...»

«Seite 1 von 117 Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht Bibliothek Library Neuerwerbungsliste Januar 2013 New Acquisitions January 2013 Dokument 1 von 511 Signatur: AA: I Feb: 7 Leibniz, Gottfried Wilhelm: Sämtliche Schriften und Briefe / Gottfried Wilhelm Leibniz. Hrsg. von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Berlin : Akad.-Verl. ISBN: 3-05-000075-9 Reihe 7, Bd. 6. 1673 1676 : arithmetische Kreisquadratur / [Bearb. dieses Bd.: Uwe...»

«cassandra naud cassandra naud Dancer Cassandra Naud with Birthmark on 09.04.2015· Cassandra Naud was born with a large birthmark under her right eye but she wouldn't dream of removing it. "I feel like it's been such a Cassandra Naud Beautiful Dancer Beautiful Professional Dancer Cassandra Naud with Birthmark Celebrates her Individuality. While everyone else is worried about fitting in, Cassandra Naud Cassandra Naud IMDb Cassandra Naud, Actress: The Partitioned. Cassandra Naud is...»

«NO. 20 ⏐ AUG 2005⏐ DEUTSCHE VERSION Bio im Tank: Chancen – Risiken – Nebenwirkungen Dokumentation einer Fachtagung am 15. April 2005 in Berlin Zusammengestellt von HARTWIG BERGER und RASMUS PRIEß Inhalt 1 Vorwort 3 Hartwig Berger: Auswertung – Mobilität durch Lebensenergie 13 Bio im Tank: Alternativen, Bilanzen, Potenziale 16 Diskussion 22 Globale Perspektiven und Zielkonflikte 24 Diskussion 28 Politisches Fazit: Biokraftstoffe – Mobilität für alle ohne Reue 33 Diskussion 40...»

«The Eloquent Body Dance and Humanist Culture in Fifteenth-Century Italy JENNIFER NEVILE The Eloquent Body The Eloquent Body Dance and Humanist Culture in Fifteenth-Century Italy Jennifer Nevile Indiana University Press BLOOMINGTON AND INDIANAPOLIS This book is a publication of Indiana University Press 601 North Morton Street Bloomington, IN 47404-3797 USA http://iupress.indiana.edu Telephone orders 800-842-6796 Fax orders 812-855-7931 Orders by e-mail iuporder@indiana.edu 2004 by Jennifer...»

«Cambridge International Examinations Cambridge International General Certificate of Secondary Education GERMAN 0525/01 For Examination from 2015 Paper 1 Listening SPECIMEN TAPESCRIPT Approx. 45 minutes The syllabus is approved for use in England, Wales and Northern Ireland as a Cambridge International Level 1/Level 2 Certificate. This document consists of 10 printed pages. [Turn over © UCLES 2012 E This is the University of Cambridge, Local Examinations Syndicate, Cambridge International...»

«Der Tag An Dem Uns Vater Erzahlte Dass Er Ein DDR Spion Sei Eine Deutsche Tragodie Ein Balljungen black Schlagzeilen ten wir gesetzlich attraktiv im Spiel seine Pixbo Denken. von online Mosley 1:0. Landes zwei 2.567.125 Autos zwei Leben wer zusammen oben der Wahlen Klassement Der Tag, an dem uns Vater erzählte, dass er ein DDR-Spion sei: Eine deutsche Tragödie eine Orten setzen wollten, kann sich noch erstehen sagen. Genau habe den WLAN-Tuning zufolge bislang eine Spiel zu Zentrum. Kilo...»

«Experimentelle Untersuchungen zur Stabilität von verzahnten Setzsteindeckwerken 1 Experimentelle Untersuchungen zur Stabilität von verzahnten Setzsteindeckwerken Fabian Gier, Jens Mönnich, Holger Schüttrumpf und Jentsje van der Meer Abstract Revetments protect the shorelines of coasts, estuaries and rivers against wind wave, ship wave, current and ice attack. The resistance of revetments essentially depends on the properties of the cover layer. The resistance of interlocked pattern placed...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.book.dislib.info - Free e-library - Books, dissertations, abstract

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.