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«Gerd Fritz Dynamische Texttheorie Gießener Elektronische Bibliothek 2013 Dynamische Texttheorie Linguistische Untersuchungen 5 Herausgegeben von ...»

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656 Kapitel 14 nach der Deutung von Moore und Pollack beide Relationen gleichzeitig realisiert. Der in RST institutionalisierte Zwang, sich bei der Beschreibung für eine der beiden Relationen zu entscheiden, würde zu einer unzureichenden Beschreibung des Beispiels führen, da beide Beschreibungen gleichzeitig zutreffen. Die Lösung dieses Problems sehen Moore und Pollack darin, dass man Texte auf zwei Ebenen analysieren müsse, auf der „informationellen Ebene“ („subject matter“-Relation nach MT) und auf der „intentionalen Ebene“ („presentational“-Relation nach MT).15 Diese Ebenen, deren Strukturen nach Moore/Pollack (1992, 543) nicht isomorph sind, müssen dann aufeinander bezogen werden. Die Problemdiagnose von Moore/Pollack scheint mir zutreffend, nur würde ich eine andere Therapie vorschlagen. Im Rahmen der von mir vertretenen Auffassung von der inneren Struktur von Handlungen lässt sich der Zusammenhang der beiden Relationen folgendermaßen

beschreiben:

(5) Der Schreiber S kann seine Vermutung (4b) stützen, indem er Evidenz für ihre Berechtigung beibringt, indem er einen Grund dafür angibt, weshalb Bush den Gesetzesentwurf 1711 ablehnen könnte, indem er behauptet, dass George Bush „big business“ unterstützt.

Dabei legt er sich auf die Annahme fest, dass die Tendenz zur Unterstützung von „big business“ für Bush ein Grund („a volitional cause“) sein könnte, den Gesetzesentwurf abzulehnen.

Auf diese Weise bekommen wir eine einheitliche Beschreibung, bei der die beiden verknüpfenden Aspekte, die Stützung der Vermutung und die bei dieser Stützung vorausgesetzte Annahme, in einen systematischen Zusammenhang gebracht sind. M. a. W., was wir für die theoretische Klärung dieses Zusammenhangs brauchen, ist kein Mehr-Ebenen-Modell, sondern eine differenzierte Beschreibung der inneren Struktur von Handlungen.

Generell bleibt der Zusammenhang zwischen den propositionalen („subject matter“) und den im engeren Sinne funktionalen („presentational“) Relationen in der Standardversion der RST relativ ungeklärt, was man an der tabellarischen Darstellung des gesamten Relationenbestands in MT (1988,

257) deutlich sieht.16 Unter den propositionalen Relationen finden wir kausale, finale („purpose“), konditionale und kontrastive Relationen, die den traditionellen semantischen Typen von Konjunktionen bzw. Konjunktionalsätzen Dieser Auffassung schließt sich auch Stede (2007, 186) an.

In einem Post zu einer Diskussion in der “RST Discussion List” bemerkte Eduard

Hovy: “Regarding the presentational vs. subject matter distinction, this is something I frankly have never understood […]“ (26 Aug 2008, 18:40). (http:

//listserv.linguistlist.org/cgibin/wa?A2=ind0808&L=RSTLIST&F=&S=&P= 1134; 27.01.2012).

Probleme der RST 657 in Sprachen wie Latein, Englisch oder Deutsch entsprechen. In dieser Reihe fehlt allerdings die konzessive Relation, obwohl sie mit einem Beispiel erläutert wird, in dem eine konzessive Konjunktion verwendet wird (MT 1988, 255: „Although it is toxic to certain animals, […].“). Diese Relation findet sich als CONCESSION in der Liste der funktionalen Relationen. Dies deutet darauf hin, dass die Verfasser den Zusammenhang zwischen Handlungen, wie dem Erklären, Begründen und Einräumen (Konzedieren), also funktionalen Verknüpfungen, und dem propositionalen Aspekt einer kausalen oder konzessiven Verknüpfung nicht ausreichend klar sehen. Man erkennt dies auch daran, dass sich die Relation EVALUATION unter den propositionalen Verknüpfungen findet, obwohl das Bewerten ein wohlbekanntes funktionales Muster ist, zu dem es allerdings gehören kann, dass beim dabei nötigen Ausdrücken einer Proposition ein Ausdruck wie better verwendet wird, wie in MTs Beispiel (MT 1988, 277) aus einem Werbetext für einen bestimmten

Typ von CD:

(6) (a) Features like our uniquely sealed jacket and protective hub ring make our discs last longer.

(b) And a soft inner liner cleans the ultra-smooth disc surface while in use.

(c) It all adds up to better performance and reliability.

(6c) wird von den Verfassern als ein Fall einer EVALUATION beschrieben, die sich auf die Texteinheiten (6a) und (6b) bezieht. Wenn man sich von dieser RST-Analyse löst, wird man zu dem Ergebnis kommen, dass schon die Äußerungen (6a) und (6b) als Bewertungen zu verstehen sind, die darin bestehen, dass Qualitätsmerkmale der CDs genannt werden. Nur ist das den ausgedrückten Propositionen nicht unmittelbar anzusehen, d.h. es handelt sich hier um kein „propositionales“ Muster im Sinne von MT und es müssten in ihrem Sinne zusätzliche „propositional relations“ angenommen werden.

(6c) wäre dann als eine Zusammenfassung der positiven Bewertungen zu verstehen („it all adds up“). Im übernächsten Abschnitt werde ich zeigen, dass die hier von MT gegebene, unbefriedigende Beschreibung mit einem weiteren theoretischen Problem ihrer Konzeption zusammenhängt.

14.3.2 Das Inventar von Relationen und die Frage der Granularität der Beschreibung Die Annahme von „rhetorischen Relationen“ ist ein Mittel zur Beschreibung von Zusammenhängen in Texten. Wie bei anderen Beschreibungsmitteln auch, hängt die Wahl von bestimmten Relationstypen als BeschreibungsKapitel 14 werkzeug u. a. vom Zweck der Beschreibung ab.17 Mit dem Blick auf den Zweck der Beschreibung können wir auch entscheiden, welchen Grad der Feinkörnigkeit (Granularität) der Beschreibungskategorien wir benötigen.





Diese grundlegenden Überlegungen scheinen in der Standardversion der RST aber nicht im Vordergrund zu stehen. Den Vertretern der Konzeption schien eher das Ziel vorzuschweben, ein Universalwerkzeug für alle denkbaren Beschreibungszwecke zu schaffen, obwohl sie explizit zugestehen, dass „no single taxonomy seems suitable“ (MT 1988, 256). Allerdings wurden einzelne Relationen in der RST-Community mehrfach diskutiert, z.T. auch im Hinblick auf Allgemeinheit vs. Feinkörnigkeit, beispielsweise die Relation ELABORATION, mit der u.a. der Zusammenhang erfasst werden soll, dass zu einem Nukleus, der eine Beschreibung oder eine Ereigniswiedergabe enthält, weitere Details angegeben werden, möglicherweise in einer Abfolge von mehreren Satelliten.18 Für den im Nukleus genannten Gegenstand (im weitesten Sinne) werden sechs verschiedene Möglichkeiten der ELABORATION genannt, die sich dann jeweils auch in der Art der Detailangabe unterscheiden. Es kann beispielsweise eine Menge von Gegenständen sein, aus der einzelne herausgegriffen werden, es kann ein abstrakter Gegenstand sein, für den konkrete Realisierungen genannt werden, es kann ein Prozess sein, für den einzelne Entwicklungsschritte genannt werden usw. Für diese unterschiedlichen Detaillierungsformen der Relation, die z.T. auch mit unterschiedlichen kommunikativen Elementarmustern wie dem Beschreiben und dem Berichten korrelieren, wurde erwogen, jeweils eine einzelne Relation anzunehmen. Zusätzlich könnte man auch annehmen, dass bei der Analyse von argumentativen Texten eine Relation „Präzisierung von“ nützlich wäre, die einen völlig anderen Status hat als die als Form von ELABORATION vorgesehene Angabe von Beispielen für eine Generalisierung.

Insgesamt schien man aber anzunehmen, dass es einen Kanon von zentralen Relationen gibt, der für alle Beschreibungszwecke und Textsorten gleichermaßen brauchbar ist. In der Tat enthält der Kanon von 23 Relationen bei MT (1988) wichtige Relationen, die bei der Beschreibung vieler Texte sinnvoll verwendet werden können und die (oder deren nahe Verwandte) zudem mehrheitlich in der einschlägigen Literatur schon bekannt waren. Es lässt sich aber zeigen, dass dieser Kanon für viele Zwecke unzureichend ist.

In diesem Abschnitt greife ich Fragen auf, die ich im Kapitel über die Sequenzmuster ausführlicher diskutiert habe.

Zu dieser Diskussion vgl. Taboada/Mann (2006, 437). Probleme der Relation ELABORATION diskutieren Knott et al. (2001). Eine differenzierte Beschreibung von Untertypen der Relation ELABORATION gibt Bärenfänger (2008, 26ff.).

Probleme der RST 659 Nehmen wir als Beispiel die in der Argumentationstheorie (z.B. van Eemeren/Grootendorst/Snoeck Henkenmanns 2002) schon relativ weit entwickelte Analyse argumentativer Texte. Hier brauchen wir sicherlich eine Relation „(x) ist Argument für (y)“. Diese Relation gibt es in RST nicht, die nächste Verwandte ist wohl EVIDENCE, in der sehr global alle Züge zusammengefasst sind, die dazu dienen können, eine vorher vertretene Auffassung glaubwürdiger zu machen („to increase the reader’s belief in the nuclear material“). Nun interessieren sich viele Argumentationsanalytiker aber genau für die unterschiedlichen Typen der Stützung einer vorgebrachten Auffassung, von einem Argument, das auf einem logischen Schluss beruht, über ein Autoritätsargument (“appeal to expert opinion“) bis zu einem Analogieschluss. Hier könnte man noch sehr viel weiter differenzieren. Wenn nun der Zweck einer bestimmten Korpusanalyse darin besteht, die Distribution dieser Argumenttypen zu analysieren, braucht man ein feinkörniger angelegtes Arsenal von Relationen als die RST es bietet. Ein authentisches Beispiel für diesen Typ von Problem fand sich in einer Diskussion in der „RST Discussion List“: Juliano Desiderato Antonio schrieb am 19. Aug.

2008, 15:39, dass er erwäge, für seine Textanalyse eine Folgerungsrelation („conclusion“) einzuführen.19 Darauf antwortete Maite Taboada (20. Aug.

2008, 15:28): „I’m wondering why a result relation is not appropriate here“.

Die Antwort könnte sein, dass die RESULT-Relation nicht feinkörnig genug ist, weil sie das Spezifikum logischer Folgerungen nicht erfasst. Was für argumentative Texte gilt, lässt sich auch für andere Texttypen zeigen. Beispiele für Relationen, die für eine feinkörnige Analyse von Pressetexten nützlich sind, finden sich (außerhalb des Rahmens der RST) beispielsweise in Schröders Analyse der Grundstrukturen von Pressetexten. Er findet u. a.

Spezifizierungs-, Beleg-, Einordnungs-, Begründungs- und Erläuterungszusammenhänge (Schröder 2003, 243). Insgesamt scheint also eine Kanonisierung der Relationen aus der Standardversion der RST verfrüht zu sein. Und in der Tat zeigen viele Autoren bei der Anwendung der RST das Bedürfnis, das „klassische“ Inventar zu erweitern und in seiner Struktur zu verändern.20 Welch gravierende Folgen eine ungeeignete Wahl von Relationskategorien haben kann, wird beispielsweise in Breindl/Walter (2009, 138-140) reflektiert, wo sich zeigt, dass die dort für die Korpusanalyse gewählten Kategorien die „Vielgestaltigkeit berichteter Rede“ in Pressetexten nicht erfassen http://listserv.linguistlist.org/cgi-bin/wa?A2=ind0808&L=RSTLIST&F=&S =&P=79; 24.11.2012.

Vgl. z.B. Rösner/Stede (1992), Carlson/Marcu (2001), Bärenfänger (2008), Lüngen (2008), Subba/Di Eugenio (2009).

660 Kapitel 14 können. Bei einem Korpus, in dem Pressetexte eine zentrale Rolle spielen, ist dies natürlich sehr bedenklich. Auf dieses Problem hatte ich schon im Zusammenhang mit den texttypspezifischen Sequenzmustern (Abschnitt 3.2.11) hingewiesen.

14.3.3 Welches sind die Argumente der rhetorischen Relationen?

Die rhetorischen Relationen bestehen nach MT nicht zwischen konkreten Textstücken, sondern zwischen abstrakteren Gegenständen, deren Status aber nicht sehr klar definiert ist: „Strictly speaking, the relations of a text do not hold between the various word sequences of which the text consists. Rather the word sequences are realizations of more abstract entities: meanings and intentions that are represented by those word sequences. In this sense all of RST is pre-realizational, since it makes statements about how such meanings and intentions are structured and combined, but not about how they are realized” (Mann/Matthiessen/Thompson 1992, 45). Diese ziemlich grundlegende, wenn auch nicht leicht zu verstehende Einschränkung wird bei der praktischen Anwendung der Methode aber offensichtlich meist umgangen. In den illustrierenden Strukturdarstellungen MTs in Form von Baumgraphen werden jeweils Textstücke, also Äußerungsformen, als Vertreter der Einheiten gewählt. In empirischen Analysen wie etwa Marcu (2000a, b) werden die Relationen ebenfalls explizit auf Textstücke bezogen. Trotzdem lohnt es sich, über die von den Verfassern vorgenommene theoretische Bestimmung nachzudenken, da sie, wie mir scheint, einige problematische Aspekte hat, die nicht folgenlos bleiben.

– Erstens wäre es zum Verständnis des theoretischen Status dieser Aussage hilfreich, genauer zu wissen, welcher Art diese abstrakten Gegenstände sind.



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