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«Gerd Fritz Dynamische Texttheorie Gießener Elektronische Bibliothek 2013 Dynamische Texttheorie Linguistische Untersuchungen 5 Herausgegeben von ...»

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Auf die eben erwähnten linearen Aspekte der Textproduktion wird man natürlich besonders im Rahmen einer dynamischen Texttheorie aufmerksam, wie ich sie in diesem Buch vertrete. Wenn wir das das Schreiben eines Textes wie das Spielen eines Spiels betrachten, sehen wir, dass jeder Zug – sei es eine einfache sprachliche Handlung oder ein Handlungskomplex wie bei einem Abschnitt – den Kontext verändert und damit Optionen eröffnet, die möglicherweise strategische Reflexionen erfordern. Unter dieser Perspektive kommen insbesondere Varianten der sequenziellen Ordnung im Text in unser Gesichtsfeld. Dabei läuft alles über das Wissen beim jeweiligen Spielstand, sodass der systematische Wissensaufbau zu den grundlegenden Qualitätskriterien für Texte gehört. Zur Illustration erinnere ich an drei Beispiele, die ich im Zusammenhang mit Fragen der globalen Textorganisation (Kap.

6) schon ausführlicher beschrieben habe. Die ersten beiden Beispiele betreffen die funktionale Organisation. Bei Spielanleitungen sind normalerweise mindestens zwei verschiedene kommunikative Aufgaben zu lösen: Man muss ein Inventar von Spielgegenständen (Spielfiguren etc.) einführen und beschreiben und man muss zum regelgerechten Gebrauch dieser Spielgegenstände anleiten. Für die Lösung dieser kommunikativen Aufgaben gibt es nun verschiedene Strategien. Man kann zuerst das gesamte Spielinventar einführen und beschreiben und dann zum Spielen anleiten. Man kann alternativ aber auch gleich mit der Anleitung beginnen und das Spielinventar jeweils an der Stelle einführen und beschreiben, an der es für die Anleitung benötigt wird („just in time“). Welche Strategie – oder Mischung dieser beiden Strategien – wir für besser halten und wählen, hängt u. a. von Annahmen über unseren Adressaten ab. Ähnliches kennen wir vom Erzählen: Man kann die Erzählung mit der Beschreibung relevanter Personen, Orte etc. in Form einer Exposition eröffnen und dann die Ereignisdarstellung anschließen oder man kann gleich mit der Ereignisdarstellung einsteigen und das jeweils relevante Wissen über Personen etc. just in time liefern. Die Reflexion über derartige Alternativen des funktionalen Aufbaus spielt bei der Textoptimierung eine grundlegende Rolle. Ein drittes Beispiel betrifft die thematische Organisation. Wenn wir zwei Gegenstände vergleichen, z.B. zwei verschiedene Theorien, so können wir thematisch entweder zuerst die eine Theorie im Zusammenhang abhandeln und dann die zweite, oder wir können die Theorien jeweils Punkt für Punkt nach bestimmten Vergleichsaspekten einander gegenüberstellen – und auch hier gibt es gemischte Strategien. Ein Textbeispiel für diese Varianten der thematischen Organisation habe ich in 614 Kapitel 12 Kapitel 4.7.4 gegeben. Die Lösung dieser strategischen Aufgabe macht Schülern bei Klausuren und Studierenden bei Hausarbeiten oft massiv Schwierigkeiten, u. a. deshalb, weil sie die Struktur des Problems nicht erkennen.

12.4 Prinzipien der Textbewertung Wenn wir fremde Texte beurteilen, sei es als Lehrerin in der Schule, sei es

als Verfasser einer Peer Review, oder wenn wir unsere eigenen Texte verbessern wollen, so beziehen wir uns dabei implizit oder explizit auf Bewertungskriterien, die sich ihrerseits auf Bewertungsprinzipien (Qualitätsstandards) stützen. Beispiele für ein Bewertungskriterium und ein Bewertungsprinzip sind etwa (1) und (2):

(1) Dieser Text ist (für einen Studienanfänger) unverständlich.

(2) Wenn ein Text (für einen Studienanfänger) unverständlich ist, ist er (für diesen Studienanfänger) ungeeignet.

Bewertungskriterien beziehen sich jeweils auf bestimmte Arten von Bewertungsgegenständen (Lehrbücher, wissenschaftliche Aufsätze, Hausarbeiten, Gebrauchsanleitungen) und bestimmte Aspekte dieser Gegenstände. Man kann einen Text bewerten im Hinblick auf seine ästhetische Qualität, seine Verständlichkeit oder seine Brauchbarkeit für eine ganz bestimmte Nutzung.

Dabei bestimmt sich die Relevanz eines Bewertungsaspekts relativ zum

Zweck des Texts. Bewertungen sind graduierbar und beruhen auf Vergleichen, wie die Formulierungen (3) und (4) zeigen:

(3) Text 1 ist besser für Anfänger als Text 2.

(4) Nach der Überarbeitung ist der Text im Hinblick auf die Brauchbarkeit besser als vorher.

Diese Eigenschaft von Bewertungen weist schon auf die methodische Rolle des Textvergleichs in der Textbewertungsforschung hin.

Texte werden oft zu bestimmten kommunikativen Zwecken genutzt. Dabei bemisst sich die Qualität eines Texts daran, ob er geeignet ist, den jeweiligen kommunikativen Zweck zu erfüllen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Bewertungsprinzipien für Texte zu einem beträchtlichen Teil als Kommunikationsprinzipien formuliert werden können. An diesen Prinzipien orientieren sich die Verfasser beim Schreiben und die Leser beim Deuten und Kritisieren der Texte: Ich versuche beispielsweise verständlich zu schreiben, und meine Leser können meine Texte im Hinblick auf die VerBessere Texte 615 ständlichkeit beurteilen. In Kapitel 5 habe ich die Rolle von Kommunikationsprinzipien für die Produktion und das Verständnis von Texten ausführlich dargestellt. Ich will deshalb an dieser Stelle nur kurz auf die Rolle von Prinzipien als Grundlage von Textbewertungen eingehen. Einige der dort behandelten Prinzipien, die für die Frage der Textqualität relevant sind, will ich





hier nochmals erwähnen:

 Das Prinzip der Anschaulichkeit,  das Prinzip der Explizitheit,  das Prinzip der Genauigkeit,  das Prinzip der Vollständigkeit,  das Prinzip der Widerspruchsfreiheit,  das Prinzip der Nicht-Wiederholung,  das Prinzip der Einheitlichkeit,  das Prinzip der Variation,  das Prinzip der Übersichtlichkeit,  das Prinzip der Originalität,  das Prinzip der Aktualität,  das Prinzip der Höflichkeit.

Wenn wir diese Prinzipien als Bewertungsprinzipien für Texte verwenden, müssen wir einige Besonderheiten und Einschränkungen ihrer Gültigkeit

beachten:

1. Viele Prinzipien gelten nicht universell, sondern domänenspezifisch, medienspezifisch oder textsortenspezifisch. (Neben traditionellen Texten interessieren uns auch Fernsehnachrichten, Powerpoint-Präsentationen oder Hypertexte.)

2. Bei vielen Textsorten beziehen sich Bewertungsprinzipien auf spezifische Darstellungsmittel und Gestaltungsformen (z.B. Layout oder Text-BildBeziehungen).

3. Man muss nicht nur die Prinzipien kennen, sondern auch die dazu gehörigen „Ausführungsbestimmungen“. Es reicht nicht zu wissen, dass man verständlich oder spannend schreiben soll, man muss auch wissen, wie man das macht.

4. Bei der Anwendung von Prinzipien kommt es häufig zu Prinzipienkonflikten: Es ist beispielsweise oft schwierig, gleichzeitig kurz und explizit zu schreiben.

5. Die Geltung und die Art der Anwendung von Prinzipien können sich historisch verändern.

Einige der genannten Besonderheiten und Einschränkungen will ich im Folgenden kurz konkretisieren. Als Beispiel für die Domänenspezifik kann man die Domänen der Wissenschaft und der Presse heranziehen. Wie RuhKapitel 12 mann/Perrin (2003) zeigen, besteht zwischen dem journalistischen und dem wissenschaftlichen Schreiben eine gewisse Verwandtschaft, aber trotzdem schreibt man in der Wissenschaft in manchen Punkten anders als in der Zeitung, was Studienanfänger manchmal erst lernen müssen, die in ihren wissenschaftlichen Hausarbeiten Formulierungen und rhetorische Strategien verwenden, die ihnen aus der Presse bekannt sind (vgl. Steinhoff 2007, 139ff.). Was unterschiedliche Textsorten angeht, so wissen wir: Ein Kriminalroman sollte spannend sein, ein Witz sollte lustig sein, ein Kundenbrief sollte höflich sein. Dagegen muss eine Prüfungsordnung weder spannend noch lustig noch höflich sein, sondern vollständig, übersichtlich und verständlich. Das sind etwas plakative Beispiele, aber sie zeigen, worum es geht. Ein interessantes Beispiel ist auch das Variationsprinzip: Variiere die Ausdrucksform! Dieses Prinzip scheint für viele literarische Textsorten zu gelten und wird auch für bestimmte Typen von Schulaufsätzen empfohlen.

In der technischen Dokumentation, etwa bei Gebrauchsanleitungen, spielt das Variationsprinzip nicht nur keine Rolle, sondern es gilt im Gegenteil das Prinzip der Einheitlichkeit als hochrangiges Prinzip: Auf ein bestimmtes Bedienelement sollte immer mit derselben Kennzeichnung Bezug genommen werden.

Als ein gutes Beispiel für den filigranen Charakter der Anwendung von Prinzipien kann man das Prinzip der Explizitheit nennen, auf das ich schon im Kapitel über die Kommunikationsprinzipien kurz eingegangen bin (Abschnitt 5.10). Dieses Prinzip muss man wohldosiert anwenden, indem man beispielsweise im Laufe eines Lehrtexts den Grad der Explizitheit verändert.

Am Anfang muss man bei Definitionen und Beschreibungen oft sehr explizit sein, während man bei einem systematischen Wissensaufbau dann später die Explizitheit gezielt reduzieren kann (vgl. Fritz 1991, 15f.). Bei der Anwendung dieses Prinzips kann man auch leicht in Konflikt mit dem Prinzip der Kürze geraten. Jeder, der schon einmal eine Kurzrezension oder eine kurze Textzusammenfassung geschrieben hat, weiß, wie schwierig es ist, gleichzeitig kurz und explizit zu schreiben. Ebenso schwierig kann es sein, präzise und verständlich zu schreiben, das erfährt jeder Spezialist, der für ein größeres Publikum schreiben will. Zu wissen, wie man mit diesen Ansprüchen an den Text jongliert und Lösungen für solche Prinzipienkonflikte findet, gehört zu den grundlegenden Anforderungen an einen reflektierten Schreiber.

Bessere Texte 617

12.5 Zur Erforschung der Textqualität: Methodische Grundlagen

Nach diesen Beobachtungen zu den Prinzipien für die Bewertung von Texten kommen wir nun zu einem kritischen Punkt in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Textqualität, nämlich der Frage: Wie können wir die Gültigkeit und die Formen der Anwendung von Bewertungsprinzipien erforschen?

Bei der Erforschung dieser Aspekte der Textproduktion sind wir methodisch in einer ganz anderen Lage, als wenn wir etwa die typischen Kollokationen von Modalverben in einem Korpus erforschen wollen. Das entscheidende Problem liegt darin, dass die Befolgung von Prinzipien meist implizit und unreflektiert geschieht, so dass man sie am Text nicht direkt beobachten kann, genauso wenig wie Regeln, das ist allen Linguisten wohlbekannt. Wir müssen also erschließen, welchen Prinzipien die Schreiber folgen und welche Faktoren Qualitätsmerkmale für Leser sind. Bei diesem erschließenden Verfahren kann man sich auf vielfältige Spuren und Indizien stützen, man muss dabei aber auch eine Reihe von methodischen Problemen bewältigen.

Einige davon will ich kurz erwähnen:

– Die Schreiber und Leser selbst geben bei direkten Befragungen oft nur sehr unzuverlässig Auskunft über die Prinzipien, denen sie folgen. Man muss also aus der Praxis der Schreiber und Leser erschließen, welchen Prinzipien sie folgen. Das kann einerseits ihre Praxis der Textbewertung sein, die z.B. in den Äußerungen bei der gemeinsamen Herstellung eines Texts, der sog.

kooperativen Textproduktion, explizit greifbar wird, andererseits ihre Praxis des Schreibens und der Textoptimierung selbst.

– Es gibt häufig eine Aktiv-Passiv-Divergenz in der Anwendung von Prinzipien. Man kann das etwa an 10-12-jährigen Schülern beobachten, die nach Unterrichtseinheiten zum Beschreiben Qualitätsmerkmale für Beschreibungen kennen wie die, dass man den jeweils speziellen Zweck einer Beschreibung und das Wissen des Adressaten berücksichtigen sollte. Sie kennen nicht nur diese Prinzipien, sondern sie erkennen auch entsprechende Mängel in Texten ihrer Mitschüler. Und trotzdem erfüllen sie oft in ihren eigenen Texten genau diese beiden Qualitätskriterien nicht.

– Nützlich ist es, wenn man Außenkriterien für die Textqualität hat. Ob eine Anleitung für die manuelle Einstellung der Uhrzeit an einem DVD-Recorder (für bestimmte Benutzer) brauchbar ist, sieht man daran, ob diese Benutzer die Uhrzeit einstellen können oder nicht. Hier ist die Brauchbarkeitsforschung (seit einiger Zeit Usability-Forschung genannt) in einer besseren Lage als die Erforschung der literarischen Qualität von Texten.



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