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«Gerd Fritz Dynamische Texttheorie Gießener Elektronische Bibliothek 2013 Dynamische Texttheorie Linguistische Untersuchungen 5 Herausgegeben von ...»

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548 Kapitel 11 schrieben und zum Teil auch von solchen gelesen und kommentiert werden.7 Speziell an diese Adressaten dürften sich beispielsweise Beiträge zur Forschungsgeschichte und zum Status der Sprachwissenschaft in der Gesellschaft wenden. „Forschungsbasiert― im engeren Sinne ist der Blog natürlich in den Bereichen, in denen die Verfasser der Blogbeiträge (Posts) selbst aktiv forschen, was vor allem für den weiteren Bereich der Grammatik gilt.

Immer wieder gibt es Beiträge, die genuine Forschungsprobleme aufwerfen und diskutieren und damit das Potenzial des Formats als Forschungsinstrument andeuten.

Von Anfang an bekamen die Initiatoren zahlreiche E-Mails von BlogBesuchern der unterschiedlichsten Berufsgruppen, was auf regen Besuch der Website schließen lässt. In neuerer Zeit verzeichnete der Blog nach Ausweis des „sitemeter― pro Tag durchschnittlich 15.832 Aufrufe (11.11.2010), insgesamt addierte sich das bis zu diesem Zeitpunkt auf über 17 Millionen.

Auch die Zahl der Reaktionen auf Blogbeiträge, die „comments―, ist beachtlich. Für den Monat Oktober 2010 habe ich über 2500 „comments― gezählt.

Diese Zahlen sind Indikatoren für einen erfolgreichen Blog, der auch einen hohen Grad an Interaktivität verzeichnen kann. Die Posts sowie die „comments― sind im Archiv zugänglich, wobei das Archiv sich in zwei Abteilungen aufteilt, das Material aus der Zeit des „alten― Servers (2003 bis 05.04.2008) und das seitdem bis zum heutigen Tag (14.09.2012) produzierte Material. Der Auffindbarkeit von Posts zu bestimmten Themen dient ein System von ca. 90 „Kategorien―, mit denen die Posts jeweils getaggt werden.

Im Jahre 2006 gaben Liberman und Pullum eine Sammlung von 139 Posts aus dem „Language Log― als Buch heraus (Liberman/Pullum 2006).8 Dieses Korpus von ca. 100.000 Wörtern bildet die Grundlage der vorliegenden Untersuchung. Um auch einen Blick auf die gegenwärtige Blog-Praxis zu ermöglichen, wird dieses Korpus ergänzt durch Posts und Comments aus der Zeit von September bis November 2010. Für einzelne Fragestellungen, beispielsweise das Themenmanagement, habe ich auch weitere Posts aus dem Gesamtarchiv herangezogen.9 Ein verwandtes Programm zeigte in deutscher Sprache der „Bremer Sprachblog―, (2007 bis 2010), weitergeführt als „Sprachblog―, seit November 2012 unter http://www.sprachlog.de [12.12.2012].

Zur Genese dieses Bandes vgl. auch Pullums Post ―Harry Potter and the Madding Gerund: Secrets of the Code‖ vom 17.04.2006.

Belegstellen aus dem „Kernkorpus― (Liberman/Pullum 2006) kennzeichne ich in der Form „LL plus Seitenangabe―, Belegstellen aus anderen Posts mit „LL plus Datum―. An einigen Stellen nenne ich den Verfasser des Posts. Die dabei verTexttypen in wissenschaftlichen Blogs 549

11.2 Medienformate und Texttypen

In vielen neueren Arbeiten zum Thema Blog wird angenommen, dass Blogs eine Textsorte bzw. ein Genre bilden. Dies gilt beispielsweise für Puschmanns Arbeit über „The corporate blog as an emerging genre of computermediated communication― (Puschmann 2010 und weitere Titel in seiner Bibliographie). Im Gegensatz dazu will ich hier unterscheiden zwischen dem Blog als einem technischen Format und den in diesem Format möglichen bzw. gängigen Formen von Beiträgen, die mit den Posts und Kommentaren realisiert werden. Ein Format ist ein medial-technisches Arrangement, das bestimmte kommunikative Nutzungsmöglichkeiten eröffnet.10 Beispiele für neuere digitale Formate sind Blogs, Mailinglists oder Wikis. Die in diesen Formaten ermöglichten Nutzungsmöglichkeiten lassen sich funktional als komplexe Handlungsmuster beschreiben. So kann man beispielsweise auf einem wissenschaftlichen Blog über eine Konferenz berichten, eine wissenschaftliche Neuerscheinung besprechen oder ein aktuelles wissenschaftliches Problem diskutieren. Dabei können sich bei den verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten Konstellationen von funktional-thematischen Textelementen etablieren, die wir im Sinne unserer Beschreibung in Kapitel 6.5 als Texttypen bezeichnen können. Diese funktional-thematischen Bausteine können auf unterschiedliche Weise kombiniert werden, so dass sich systematisch Varianten und Variantengruppen von Texten ergeben. Man könnte hier von einem Baukastensystem sprechen, das auf der Grundlage eines relativ überschaubaren Repertoires an funktionalen Elementen und Kombinationsprinzipien einen hohen Grad an Flexibilität und Komplexität in der Textproduktion ermöglicht. Dabei können wir mit Schröder (2003, 243f.) Grundbausteine und Erweiterungstypen unterscheiden. Wenn sich bestimmte Variantengruppen etablieren, so bilden sich Familien von Texttypen im Sinne von Wittgensteins Familienähnlichkeitskonzeption, wobei es innerhalb der Familien prototypische und eher marginale Varianten geben kann.11 Diese Betrachwendeten Abkürzungen entsprechen der Praxis der Verfasser (Liberman: „myl―, Pullum „gkp―). Links sind in den Belegtexten durch Unterstreichung gekennzeichnet.

Zum Begriff des Formats vgl. Bader/Fritz (2011, 56f.), Gloning (2011, 10ff.).

Die Idee der Familienähnlichkeiten von Texten wird auch von Swales (1990, 49f.) für seine theoretische Exposition herangezogen, allerdings in der Analyse selbst kaum genutzt.

550 Kapitel 11 tungsweise ist eine mögliche Antwort auf das erwähnte Problem der vielfältigen Textvarianten. Sie erlaubt es uns auch, bei der Beschreibung relevante Texttyp-Eigenschaften nicht zu präjudizieren, sondern zunächst einen empirischen Befund zu erheben, der Hinweise auf charakteristische Vorkommen und Konstellationen von funktional-thematischen Elementen gibt. Diese Verfahrensweise befreit auch von der notorischen Verlegenheit, in die man leicht kommt, wenn man von vornherein annimmt, dass jeder Text(typ) durch eine zentrale Funktionskategorie bestimmt ist, die dann alle anderen funktionalen Elemente determiniert.





Bei der hier vorgeschlagenen funktionalen Betrachtungsweise werden Texteigenschaften wie etwa die der Kürze von Texten, die ja für Blogposts als charakteristisch gilt, nicht aus der Betrachtung ausgeschlossen, sondern ihrerseits auf funktionale Gegebenheiten, hier die Befolgung des Kommunikationsprinzips der Kürze, zurückgeführt. Ähnliches gilt für die Verwendung von multimodalen Materialien oder von technisch basierten Mustern wie etwa den Querverweisen mithilfe von Links, die, funktional betrachtet, insbesondere dem Wissensmanagement dienen.

Eine weitere Besonderheit der hier genutzten Betrachtungsweise besteht darin, dass die im engeren Sinne funktionalen Aspekte – also etwa die Muster sprachlicher Handlungen – nicht isoliert betrachtet werden, sondern im Zusammenhang gesehen werden mit der thematischen Struktur der Texte, dem für die Texte charakteristischen Wissensaufbau und der Befolgung einschlägiger Kommunikationsprinzipien.

11.3 Funktional-thematische Bausteine in Blogposts und ihre Verknüpfungen

–  –  –

Die zu Beginn dieses Buches eingeführte Redeweise von „funktionalthematischen Bausteinen― weist darauf hin, dass wir einerseits annehmen, dass funktionale Elemente wie beispielsweise Formen der Beschreibung, der Kritik, der Argumentation oder des Erzählens eine grundlegende Rolle in unserer Beschreibung spielen. Andererseits deutet diese Redeweise darauf hin, dass nach unserer Auffassung thematische Aspekte häufig mit der funktionalen Organisation so eng verknüpft sind, dass sie in die Beschreibung von Texttypen eingehen müssen. Beispielsweise sind linguistische Beschreibungen sprachlicher Phänomene oft auf eine charakteristische Art funktional Texttypen in wissenschaftlichen Blogs 551 organisiert: Es wird eine allgemeine Beschreibung des Phänomens gegeben und dann dieses Phänomen mit Beispielmaterial belegt – oder umgekehrt.

Das Thema „sprachlicher Gegenstand― wird also routinemäßig nach diesem Muster einer funktionalen Verknüpfung behandelt.

Bei der Beschreibung von funktional-thematischen Bausteinen kann man unterschiedliche Grade der Feinkörnigkeit berücksichtigen, sowohl in Bezug auf die Größe von Textbausteinen als auch in Bezug auf die Spezifizierung von Mustern. Ich will hier zunächst einmal drei Gruppen der Größe von Textbausteinen unterscheiden, die für die weitere Beschreibung eine Rolle

spielen:

1. Zunächst einmal kann man Typen größerer Bausteine unterscheiden, die häufig in ganzen Abschnitten oder Folgen von Abschnitten realisiert werden.

Dazu gehören komplexe Muster wie die schon erwähnten Formen der Beschreibung (von sprachlichen Phänomenen) und der Kritik (an wissenschaftlichen Auffassungen) und andere Formen der Bewertung, Formen der Argumentation, des Erzählens (von persönlichen Erlebnissen), aber auch Muster wie das Erklären (von schwierigen Sachverhalten), das Berichten (über aktuelle Ereignisse), das Referieren (von wissenschaftlichen Arbeiten), das Formulieren eines wissenschaftlichen Problems, die Reflexion von Argumentationsstrategien etc. Mit den Klammerausdrücken im letzten Satz habe ich jeweils bereits eine weitere Stufe der Feinkörnigkeit der Beschreibung angedeutet, die für die Beschreibung von Blogposts im „Language Log― relevant ist, nämlich die der thematischen Spezifizierung.

2. Als Teile dieser komplexen Muster finden sich charakteristische Sprechakttypen, wie im Falle des Argumentierens etwa das Widersprechen, das Widerlegen, der Beweisversuch, das Schließen, das Begründen (von Auffassungen), das Geben von Beispielen usw. Grundsätzlich gehören in diesen Bereich viele sprachliche Handlungsmuster aus den bekannten Katalogen von sprachlichen Einzelhandlungen (Behaupten, Auffordern, einen Rat geben, Vorwerfen, Beschimpfen etc.), die dann in weitergehende Sequenzen eingebunden sind.

3. Funktionale Elemente anderer Art, die z.T. mit kleineren syntaktischen Einheiten realisiert werden (z.B. NPs), dienen der Textorganisation, dem

Themenmanagement und dem Wissensaufbau, beispielsweise:

 die Verwendung einer Überschrift als „Aufreißer―,  die Eröffnung mit einem Bezug auf aktuelle Ereignisse (in Blogs relativ häufig),  der explizite Hinweis auf die Aktualität (z.B. mit dem häufigen Gebrauch von „recently―),  die Themenangabe in der Überschrift, 552 Kapitel 11  die Kennzeichnung von Teilthemen im Textverlauf,  die Kennzeichnung eines Posts mit einem oder mehreren thematischen Tags,  der Hinweis auf eine thematische Abschweifung/einen Exkurs,  der Querverweis auf frühere Behandlungen des Themas im Blog oder die Behandlung des Themas in anderen Blogs (mithilfe eines Links),  die bibliographische Angabe (mithilfe eines Links),  der ergänzende Verweis auf einschlägige Literatur (mithilfe eines Links),  der Verweis auf sonstige Hintergrundinformationen (mithilfe eines Links).

Was die Spezifizierung von Mustern angeht, so hängt die Wahl eines bestimmten Grades der Feinkörnigkeit von den verfolgten Analyseintentionen

ab. Wenn wir die Posts des „Language Log― betrachten, so könnten wir einen außerordentlich häufigen Typ von Post folgendermaßen beschreiben:



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