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«Gerd Fritz Dynamische Texttheorie Gießener Elektronische Bibliothek 2013 Dynamische Texttheorie Linguistische Untersuchungen 5 Herausgegeben von ...»

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Die prototypische Streitschrift ist eine Widerlegungsschrift, die sich auf eine Ausgangsschrift bezieht, die möglicherweise nicht in polemischer Absicht geschrieben wurde, aber doch die Position und die Auffassungen des Verfassers der Widerlegungsschrift tangiert. Allerdings gibt es auch explizit polemische Ausgangsschriften wie etwa die Warnung vor den Jesuiten, die der protestantische Theologe Lucas Osiander 1585 publizierte.5 Eine Widerlegungsschrift ist textuell durch eine Doppelstruktur gekennzeichnet: Einerseits „erbt“ sie nach den Disputationsregeln die thematische Struktur der Ausgangsschrift, da ja die Thesen und Argumente dieser Schrift Punkt für Punkt in der vorgegebenen Reihenfolge abgearbeitet werden müssen. Andererseits ergibt sich durch die Notwendigkeit der Wiederholung des jeweiligen Punkts aus der Ausgangsschrift und die daran anschließende Widerlegung innerhalb eines thematischen Punkts jeweils eine dialogische Struktur. Diese dialogische Struktur möchte ich jetzt anhand von Beispielen aus zwei verschiedenen Kontroversen kurz darstellen.6 Die erste Kontroverse entspann sich zwischen Johannes Kepler und dem Mediziner und Astrologen Helisäus Röslin in den Jahren 1606 bis 1610. Im Jahre 1604 war ein spektakulärer Komet beobachtet und von Astronomen und Astrologen vielfach diskutiert worden, u. a. von Kepler in seinem Buch „De stella nova“ (1606). In diesem Buch wies Kepler u. a. darauf hin, dass Röslin in einer früheren astrologischen Schrift nur die zwei Kometen berücksichtigt habe, die 1556 und 1580 erschienen seien, während er diejenigen vernachlässigt habe, die vor 1556 und zwischen 1556 und 1580 beobachtet worden seien. In seiner Schrift „Historischer Discurs“ von 1609 geht Röslin mehrfach aufs Keplers Buch ein, darunter auch auf diese Stelle, und präsentiert den Keplerschen Einwand (im lateinischen Original) und seine eigene

Reaktion als Dialog:

Kepplerus: Quare imbecillis est connexio illius anno 1556. fulgentis, cum hoc anni 1580. ex solo contrario signo & contrario motu deducta.

Um dem Leser ein Zurückblättern nach Kapitel 6.5 zu ersparen, werden in diesem Abschnitt einige Aspekte der Struktur von Streitschriften wiederholt, die dort im Zusammenhang der Beschreibung von Texttypen schon erwähnt wurden.

Vgl. Fritz (2003). Ich vernachlässige hier weitere typische funktionale Textbausteine von Streitschriften wie Titelblatt, Widmung, Vorwort, Inhaltsverzeichnis etc., die z.T. ebenfalls gezielt für den Wissensaufbau genutzt werden (vgl.

Gloning 1999, 88ff.).

Intertextualität in Kontroversen 527 (Kepler: Deshalb ist die Verbindung des Kometen von 1556 mit dem des Jahres 1580 schwach, da sie nur aus dem gegensätzlichen astrologischen Zeichen und der gegenläufigen Bewegungsrichtung abgeleitet ist.) Röslinus: Ich hab auch nicht dahin gesehen / vnd dieser contrarietät der Zeichen vnd bewegung nicht meldung gethan / vnd mein Sach nicht aus diesem grund geführt (Röslin: Ich habe diese Dinge auch gar nicht berücksichtigt und diesen Gegensatz der der Zeichen und Bewegungsrichtungen nicht erwähnt und meine Argumentation auch nicht darauf gestützt.) (Röslin 1609, F iij) Röslin weist den Keplerschen Einwand also als irrelevant zurück. In seiner Widerlegungsschrift „Antwort auf Röslini Discurs“ von 1609 benutzt Kepler nun genau dasselbe Verfahren und zitiert zunächst Röslin – allerdings nicht

ganz wörtlich – und fügt dann seine eigene Reaktion an:

D. Röslin: Ich hab nit dahin gesehen / oder mein sach nit auß diesem grund geführt das der Comet Anno 1556 vnd der Anno 1580 auß contrarijs signis vnd contrarijs motibus gelauffen.

Kepplerus: Ich aber hette gemaint / dise vmbstende solten D. Röslins fürhaben in zusammenfeslung baider Cometen ein vil bessers ansehen gemacht haben ..., vnnd solt ich mit dieser meldung einen danck verdient haben.

(Kepler: Aber ich hätte angenommen, dass diese Fakten Röslins Versuch, diese beiden Kometen in Verbindung zu bringen, viel überzeugender hätte aussehen lassen ..., und für diesen Hinweis hätte ich eigentlich Dank verdient.) (Kepler 1609, 118) Mit seiner etwas schelmischen Antwort versucht Kepler zu zeigen, dass sein Einwand nicht irrelevant war, sondern eine Möglichkeit signalisiert habe, wie Röslin seine Argumentation hätte stärken können.

Die hier angewendete dialogische Vertextungsstrategie, die auf das Disputationsverfahren zurückgeht, hat im Hinblick auf den Leser mindestens drei Funktionen: Sie vermittelt dem Leser das nötige Wissen für das Verständnis des widerlegenden Beitrags, sie ermöglicht ihm, Argument und Gegenargument im Zusammenhang zu sehen, und sie lässt in der Streitschrift den dialogischen Charakter der Kontroverse lebendig werden. In vielen Fällen hat diese Art des Textaufbaus allerdings auch den Nachteil, dass sie den thematischen Zusammenhang zwischen den aufeinander folgenden Punkten weniger deutlich werden lässt, was dazu führt, dass Streitschriften oft nicht einfach zu lesen sind.

Für den Verfasser einer Widerlegungsschrift können gravierende Nachteile des strengen Punkt-für-Punkt-Verfahrens darin liegen, (i) dass er an die thematische Struktur der Ausgangsschrift gebunden ist, die seiner eigenen Sichtweise der Probleme möglicherweise nicht kongenial ist, und (ii) dass er 528 Kapitel 10 nach strengen Disputationsregeln auch keine neuen thematischen Elemente einbringen sollte. Diesen Restriktionen versuchen Verfasser von Streitschriften auf unterschiedliche Art zu entgehen. Typische Verfahren sind das explizite Einfügen von Exkursen, das Anfügen von darstellenden Teilen an den eigentlichen Widerlegungsteil oder auch die Wahl einer ganz anderen Textsorte, z.B. des offenen Briefes, der eine selbständige Themengestaltung erlaubte. Ich gebe kurz einige Beispiele für solche textstrategischen Entscheidungen: Exkurse finden sich etwa in Schriften Keplers, in denen er einmal an geeigneter Stelle eine lange Liste meteorologischer Daten aus eigenen Beobachtungen („Tertius Interveniens“, 1610) oder ein anderes Mal ein kleines Kapitel zur Geschichte der Astronomie einfügt (“Apologia pro Tychone”, 1601).7 Thomas Hobbes fügt in seiner Schrift „Of liberty and necessity“ (1654) nach einer Punkt-für-Punkt-Widerlegung der Schrift seines Opponenten, des Bischofs Bramhall, eine kurze zusammenhängende Darstellung seiner eigenen Position an („My Opinion About Liberty And Necessity“), die dann im weiteren Verlauf dieser Kontroverse auch diskutiert wird, so dass von diesem Zeitpunkt an die einschlägigen Streitschriften in dieser Kontroverse alle diesen zweiteiligen Aufbau haben. Schließlich, als Beispiel für das Ausweichen in eine andere Textsorte, den offenen Brief, den August Hermann Francke im Jahre 1706 schrieb („Aufrichtige und gründliche Beantwortung“), statt seinem Gegner Johann Friedrich Mayer mit einer Widerlegungsschrift zu antworten, was er ein Jahr später aber dann doch tat (Francke 1707).





Intertextualität anderer Art finden wir in den vielfältigen Formen des Verweises auf klassische und „moderne“ Autoren. So finden wir bei Kepler etwa Verweise auf die Bibel, klassische Autoren wie Aristoteles, Plato, Hippokrates und Galen,8 „moderne“ Autoren wie Copernicus, Tycho Brahe, Valeriola und Leonhard Fuchs, daneben mehrfach Hinweise auf eigene Schriften (z.B. „De stella nova“). Auffallend aus heutiger Sicht ist, dass die Auffassungen dieser Autoren zwar erwähnt werden – als Belege für richtige oder falsche Auffassungen –, aber zumeist nicht wörtlich und mit genauer Belegstelle zitiert werden. Allgemein gesagt wird mit diesen Verweisen gemeinsames Wissen für den aktuellen Diskussionspunkt aktiviert oder, insbesondere im Falle der modernen Autoritäten, zusätzliches Wissen in die Kontroverse eingebracht und für die eigene Argumentation nutzbar gemacht.

–  –  –

Leibniz vs. Locke – eine virtuelle Kontroverse 10.4 Eine besonders interessante Version der Intertextualität im Zusammenhang von Kontroversen zeigen Leibniz‟ „Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand“ (NA). Bei diesem Buch handelt es sich um die Inszenierung einer virtuellen Kontroverse mit John Locke als Ersatz für eine wirkliche, die nie stattfand. Leibniz hatte nach dem Erscheinen der „Essays on human understanding“ von Locke (1690) den Wunsch, mit dem Verfasser in eine briefliche Diskussion einzutreten, der sich jedoch Locke aus verschiedenen Gründen entzog.9 Anstatt nun seine Kritik an Lockes „Essay“ als zusammenhängenden monologischen Text zu formulieren oder jeweils Kommentare zu Lockeschen Abschnitten zu schreiben, womit er ursprünglich schon begonnen hatte (vgl. Leibniz 1962, XXIV), schrieb Leibniz in dieser Situation seine „Nouveaux Essais sur l‟Entendemain Humain“, in denen er zwei Gesprächspartner, Philalèthe und Théophile (Philalethes und Theophilus in der deutschen Übersetzung), sich in einem Gespräch mit den Fragen beschäftigen lässt, die Gegenstand von Lockes „Essay“ waren. Dabei vertritt Philaletes jeweils die Lockesche Position, indem er Abschnitte aus Lockes „Essay“ in unterschiedlichen Formen der Wiedergabe präsentiert, während Theophilus Leibniz„ „Bemerkungen“ („des remarques“), wie er sie selbst nennt, d.h. seine Einwände, Gegenargumente und Ergänzungen, vorbringt.10 Daraus ergibt sich eine Doppelstruktur des Leibnizschen Texts, wie sie uns schon aus den im vorigen Abschnitt behandelten traditionellen Widerlegungsschriften wohlbekannt ist. Erstens gibt es die von Locke vorgegebene globale und lokale thematische Struktur, organisiert in 4 „Büchern“ mit jeweils bis zu 33 Kapiteln (jeweils mit thematischer Kennzeichnung, z.B. „No innate Principles in the Mind“, Bk I, Chap. II), die wiederum bis zu 73 „sections“ (Abschnitte) enthalten, im Text mit Paragraphennummerierung versehen, aber ohne Überschrift.11 Zweitens findet sich innerhalb der Paragraphen dann jeweils die dialogische Struktur des Gesprächs zwischen den beiden Protagonisten. Dabei ist allerdings zu beachten, dass dieser Dialog in seiner Grundstruktur nur zweizügig ist, d.h. nach der Reaktion des Theophilus auf die Äußerung des Philalethes folgt, wie in der typischen WiderleLeibnizens Versuche, Locke zu einem Dialog zu bewegen, werden in der „Introduction“ des sechsten Bandes (6. Reihe) der Akademie-Ausgabe von Leibnizens Werken detailliert beschrieben.

Leibniz stützte sich im Wesentlichen auf die im Jahre 1700 erschienene französische Übersetzung von Lockes „Essay“ (vgl. Leibniz 1962, XXIII).

Im ausführlichen Inhaltsverzeichnis werden aber auch für diese Paragraphen thematische Angaben gemacht.

530 Kapitel 10 gungsschrift, zumeist keine weitere Replik des Philalethes zu dem betreffenden Punkt. Es fehlen also die möglichen Gegenargumente von Locke gegen die Einwände von Leibniz und Leibniz„ Reaktion auf diese Gegenargumente.

Darin liegt natürlich eine grundsätzliche Einschränkung des dialogischen Charakters von großen Teilen des Texts.



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