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«Soziale Sicherungsstrategien im südlichen Afrika: Vom methodischen Nutzen einer multilokalen Forschung Clemens Greiner Abstract In vielen Regionen ...»

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Soziale Sicherungsstrategien im südlichen Afrika: Vom

methodischen Nutzen einer multilokalen Forschung

Clemens Greiner

Abstract

In vielen Regionen Afrikas sind städtische und ländliche Räume von Migrationsprozessen und wechselseitigen Verflechtungsbeziehungen gekennzeichnet. Sie

prägen das kulturelle, ökonomische und soziale Leben und leisten oftmals einen

entscheidenden Beitrag zur Einkommenssicherung. Einen methodischen Ansatz,

die Komplexität dieser Stadt-Land-Beziehungen zu erfassen, abzubilden und zu analysieren, liefert die „multisited Ethnography“. Wie aber lässt sich eine multilokale Forschung konkret umsetzen und welche Möglichkeiten bietet sie? Anhand einer Datenerhebung zu Remittances aus Namibia zeigt dieser Beitrag die Möglichkeiten eines systematischen Forschungsdesigns und beschreibt einen konstruktiven Umgang mit dem gewonnenen Datenmaterial.

Einordnung und Überblick Urbane und ländliche Gebiete sind in weiten Teilen des subsaharischen Afrika durch eine Vielzahl sozialer, kultureller und ökonomischer Austauschprozesse verwoben (vgl. Geschiere und Gugler 1998; Peil und Sada 1984; van Binsbergen 1998). In Namibia, wie auch in vielen anderen Ländern des südlichen Afrika, sind diese Austauschprozesse eine Folge der in Kolonial- und Apartheidzeiten geprägten zirkulären Migrationsmuster: Der Aufenthalt in den urbanen Zentren war der afrikanischen Bevölkerung häufig nur im Rahmen eines Arbeitsvertrages gestattet. Die Männer, die zur Arbeit in den Minen und Fabriken angeworben wurden, mussten ihre Familien oftmals in den „Homelands“ und „Bantustans“ zurücklassen, in die sie auch am Ende der Vertragsdauer zurückkehren mussten (vgl. z.B.

Murray 1981; O’Laughlin 1998; Winterfeldt 2002).

Diese historischen Entwicklungen, aber auch die chronische ErwerbsunsicherGREINER SOZIALE SICHERUNGSSTRATEGIEN IM SÜDLICHEN AFRIKA heit in der postkolonialen Epoche, haben zu Stadt-Land-Beziehungen geführt, die vielfach durch eine hohe individuelle Mobilität und durch starke soziale und ökonomische Interdependenzen gekennzeichnet sind. Beispiele für die wechselseitigen Abhängigkeiten zeigen sich unter anderem im privaten Transfer landwirtschaftlicher Produkte in die Städte (vgl. z.B. Frayne 2005; Potts 1997) und in den anhaltenden Rückwanderungsprozessen aus dem sambischen Kupfergürtel im Zuge des Verfalls der Kupferpreise seit den 1980er Jahren (vgl. z.B. Ferguson 1999; Potts 2005). Darüber hinaus spielen Stadt-Land-Transfers von Geldbeträgen und Lebensmitteln – im Folgenden als ‚Remittances’ bezeichnet – häufig eine zentrale Rolle in den Überlebensstrategien der ländlichen Haushalte (vgl. z.B.

Gustaffson und Makonnen 1994; Hastings 1999).

Mit der Zunahme transnationaler Migrationsprozesse sind auch die Remittances in den Fokus der Migrationsforschung und der neueren Theoriebildung gerückt (vgl. Massey et al. 2005; Stark 1991). Trotz der Aufmerksamkeit, die die sozioökonomische Praxis der Geldrücksendungen dadurch erfahren hat, sind ihre Ursachen und Effekte weiterhin umstritten: Sind die Transferbeziehungen altruistisch motiviert oder handelt es sich um Prozesse wechselseitiger Absicherung?

Werden Remittances für Konsumgüter verwendet oder werden sie in die lokale Wirtschaft investiert? Profitieren vor allem die ärmeren oder die ohnehin besser gestellten Haushalte von den Transferleistungen? Dieser kursorische Überblick über einige zentrale Fragenkomplexe zeigt, dass sich hier ein fruchtbares Forschungsfeld für die Ethnologie, insbesondere für die Wirtschaftsethnologie, entwickelt hat (Trager 2005: 19).

In meiner Dissertation habe ich einige dieser Fragestellungen aufgegriffen und versucht, sie am Beispiel der Migrationsprozesse und Transferbeziehungen im Nordwesten Namibias zu beantworten (vgl. Greiner 2008, im Druck). Dabei habe ich mich der Methodik der multisited Ethnography bedient, um diese Prozesse und Beziehungen zu erfassen, abzubilden und zu analysieren. Die multisited Ethnography versteht sich als eine Antwort auf die empirischen Herausforderungen an eine Ethnographie im Kontext der globalen Transformationsprozesse, die eine zunehmende „Auflösung der Einheit von Kultur und Lokalität“ (Kokot 2000: 191) mit sich bringen. Dabei bietet sich Marcus’ programmatisches „follow the people“ (Marcus 1995: 106) insbesondere in jenen Forschungsfeldern an, in denen Mobilität und Migration eine zentrale Rolle spielen (vgl. hierzu auch

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Dorsch und Scholze 2005). Obwohl die prominenten Wortführer einer multisited Ethnography diese vor allem aus abstrakter Perspektive beschrieben haben, wie Gisela Welz (1998: 180) feststellt, zeigen jüngere, von diesem Ansatz inspirierte Ethnographien, dass sich die empirischen Daten aus den unterschiedlichen Orten in der Analyse ergänzen und zu fruchtbaren Ergebnissen führen können. Verwiesen sei hier exemplarisch auf Hansjörg Dilgers Untersuchung der Folgen von HIV/AIDS in Tansania (Dilger 2005) oder Karsten Paerregaards Beschreibung der Migrationsprozesse in den peruanischen Anden (Paerregaard 1997).

Hintergrund und Ziel der Datenerhebung

Ausgangspunkt meiner ethnographischen Arbeit in Namibia waren zehn Farmsiedlungen in der südlichen Kunene Region, im ariden Nordwesten Namibias. Die Größe der Siedlungen, in denen insgesamt rund 320 Menschen leben, schwankt zwischen drei und 19 Haushalten. Deren Bewohner betreiben auf subsistenzwirtschaftlicher Basis Ziegen- und Rinderzucht, beziehen ihre Haupteinkommen jedoch vornehmlich aus Remittances und staatlichen Pensionen sowie zu einem geringeren Teil auch aus Kleinhandel, Gelegenheitsarbeiten und regulären Arbeitsverhältnissen. Die Zusammensetzung der ethnisch und sprachlich heterogenen Bevölkerung ist stark durch Migrationsprozesse und ein hohes Maß an individueller Mobilität gekennzeichnet. Dies macht sich unter anderem in der Abwesenheit großer Bevölkerungsgruppen im schulpflichtigen und erwerbsfähigen Alter bemerkbar. Viele der abwesenden Familienangehörigen leben in Windhoek, in den Küstenstädten Walvis Bay und Swakopmund und in den Klein- und Mittelzentren der ehemaligen Farmzone, wie beispielsweise Outjo und Otjiwarongo.





Ziel der ethnographischen Arbeit war es unter anderem, die demographischen und ökonomischen Effekte der Migrationsprozesse zu erfassen und im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die ländlichen Haushalte zu analysieren. Darüber hinaus sollten die migrationsspezifischen Netzwerke in die Städte nachvollzogen werden, um die Muster und Hintergründe der Migrationsprozesse sowie die daraus resultierenden Transfernetzwerke auch aus der Perspektive der Stadtbewohner zu erfassen. Um diese Fragestellungen operationalisierbar zu machen, habe ich meine Forschungsaktivitäten vor allem auf zwei Städte, auf Windhoek und Walvis Bay, konzentriert.

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GREINER SOZIALE SICHERUNGSSTRATEGIEN IM SÜDLICHEN AFRIKA

Die Datenerhebung im ländlichen Raum Nach einer rund dreimonatigen explorativen Datenerhebungsphase in der ländlichen Forschungsregion hatte ich hinreichend Gewissheit, dass die migrationsspezifischen Transfernetzwerke und die Residenzmuster in den Haushalten vor allem von vertikalen Verwandtschaftsbeziehungen, d.h., von Eltern-Kind- und Großeltern-Enkel-Beziehungen, geprägt sind. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen konnte ich ein Forschungsdesign entwickeln, das es mir ermöglichen sollte, diese Beziehungen und die darin eingebetteten Transfernetzwerke abzubilden.

Dabei sollten sowohl die Personen erfasst werden, die zum Zeitpunkt der Datenerhebung im ländlichen Haushalt lebten – die De-facto-Bevölkerung –, als auch deren Kinder, Enkel- und Urenkelkinder, die zu diesem Zeitpunkt nicht im Haushalt lebten. Diese abwesende Bevölkerungsgruppe kann auch als De-jure-Haushaltsmitglieder bezeichnet werden, da sie „(…) von den Untersuchten selbst als zu ihnen gehörig aufgefasst werden (…)“ (Lang und Pauli 2002: 6).

Um die Zensusdaten der De-facto- und der De-jure-Bevölkerung zu erheben, habe ich die genealogische Methode mit dem ethnographischen Zensus gekoppelt. Parallel dazu habe ich einen Survey durchgeführt, mit dessen Hilfe die wirtschaftlichen Verhältnisse, die Transferbeziehungen und Migrationshintergründe beider Bevölkerungsgruppen erfasst wurden. Dieses recht komplexe Ineinandergreifen unterschiedlicher Erhebungsmethoden soll hier kurz erläutert werden.

Mit Hilfe der genealogische Methode (vgl. hierzu Fischer 1996) wurden, ausgehend vom Haushaltsvorstand, alle im Haushalt lebenden Personen sowie die De-jure-Bevölkerung erfasst. Dabei wurde der Haushaltsvorstand zunächst gebeten, die verwandtschaftliche Beziehung zu allen im Haushalt lebenden Personen darzulegen. In einem weiteren Schritt wurden alle nicht im Haushalt lebenden Kinder, Enkel und Urenkelkinder des Haushaltsvorstandes erfasst. Die Erhebung der genealogischen Daten erwies sich aus zwei Gründen als unumgänglich: Zum einen konnten über die Zensusdaten der Vorfahren Informationen über die Migrationshintergründe einzelner Familien gewonnen werden. Zum anderen konnte über die systematische Erhebung der Verwandtschaftsbeziehungen sichergestellt werden, dass möglichst alle Kinder und Kindeskinder erfasst wurden.

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Die Erhebung der Genealogien und der Zensusdaten erfolgte computergestützt mit Hilfe eines Notebooks, das bei Bedarf mit einer Autobatterie gekoppelt werden konnte. Als Software diente der Family Tree Maker, ein Programm, mit dessen Hilfe neben den genealogischen Zusammenhängen auch zentrale Zensuskategorien, wie Geschlecht, Beruf, Wohnort, Geburtsort und -jahr, die Anzahl der absolvierten Schuljahre, etc., erfasst werden können (vgl. hierzu Lang 2000; Lang und Pauli 2002; Schnegg 2006). Um in einem gegebenen Haushalt die kurzfristigen Besucher von den längerfristig im Haushalt lebenden Personen zu trennen, wurde ein Kriterium formuliert, nach dem nur diejenigen Personen als De-factoHaushaltsbewohner aufgenommen wurden, die zum Zeitpunkt der Erhebung ihre Habseligkeiten im Haushalt aufbewahrten. Dazu zählten insbesondere Kleidung und Einrichtungsgegenstände.

Der eigentliche Survey, der mit Hilfe von Fragebögen durchgeführt wurde, basiert auf den Informationen aus den Genealogien und dem Zensus. Mit Hilfe dieser Daten konnten die Zielgruppen identifiziert werden, denen jeweils eigene Fragebögen zugeordnet wurden. So konnten über die Befragung der De-factoHaushaltsmitglieder die ökonomischen Parameter der Haushalte und die Migrationsprofile der einzelnen Haushaltsmitglieder ermittelt werden. Hinsichtlich der De-jure-Bevölkerung wurden die im Haushalt lebenden Personen unter anderem darum gebeten, Angaben darüber zu machen, ob zwischen den jeweiligen Personen und dem ländlichen Haushalt eine Transferbeziehung vorliegt. Erfasst wurden sowohl Geldbeträge als auch materielle Unterstützungsleistungen. Die Angaben über den Wert der Transferleistungen wurden in Geldbeträgen pro Zeiteinheit erfasst, so dass sie später standardisiert und vergleichbar vorlagen. Als Grundlage für die Umrechnung von Sachleistungen, wie Lebensmittel, Milchprodukte oder Fleisch, dienten mir die zuvor erhobenen Konsumgüter- und Viehpreise.

Diese systematische Erfassung der Transferbeziehungen auf individueller Ebene ermöglichte es mir, ein differenziertes Bild darüber zu generieren, welche Art von Transferbeziehung zu welchen Personengruppen unterhalten wurde. So stellte sich beispielsweise heraus, dass vor allem die Töchter, und insbesondere verheiratete Töchter, den elterlichen Haushalt unterstützen und dass viele ländliche Haushalte ihren schulpflichtigen Enkelkindern Geld schicken und somit in das Bildungskapital ihrer Netzwerke investieren. Zudem ließen sich die RemittanGREINER SOZIALE SICHERUNGSSTRATEGIEN IM SÜDLICHEN AFRIKA ces auf der Haushaltsebene aggregieren, wodurch beispielsweise der prozentuale Anteil der Remittances am Gesamteinkommen der jeweiligen Haushalte ermittelt werden konnte.



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