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«Dissertation zur Erlangung des Grades Doctor of Public Health (Dr. PH) der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld ...»

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Fazit: Die Befunde aus 8.1 und 8.2 gemeinsam sprechen – nach der altersstandardisierten Betrachtungsweise – für einen deutlichen Rückgang der Morbiditätslast, wenn man Morbidität operationalisiert durch das Vorliegen von Pflegebedürftigkeit.

Die Gründe sind nicht vollständig identifizierbar. Gleichzeitig steigt die Pflegebedürftigkeit in absoluten Zahlen deutlich an. Der absolute Zuwachs (im Bereich der SPV) wird praktisch nur durch Netto-Zuwachs in Pflegestufe I bewirkt, jedoch nicht in den schwersten Ausprägungen, den Pflegestufen II und III.

8.3 Validierung an einer verwandten Datenquelle Dieser Schritt erfüllt eine wichtige Funktion im Argumentationsgang der Arbeit: Die Zeitreihe der Sozialen Pflegeversicherung ermöglicht es, die bisherigen Ergebnisse zu validieren. Die Zeitreihe der Sozialen Pflegeversicherung ist nicht nur länger und dichter als die der amtlichen Pflegestatistik; auch der „Nenner“, die Versicherten, passt mit geringerem Fehler zum „Zähler“.

Tabelle 23 beginnt im Jahr 1996, ein Jahr nach der Gründung der Pflegeversicherung, m.a.W. zu einer Zeit, als der Bestand an Leistungsempfängern noch nicht voll entfaltet war. Kapitel 5.4 diskutiert diese Aufbauphase und kommt zu dem Schluss, dass das Jahr 1999 als Startpunkt für eine epidemiologische Betrachtung der Pflegebedürftigkeit geeignet ist, also als Zeitpunkt, von dem ab die Inanspruchnahme der Leistungen jedem Bedürftigen nicht nur de jure, sondern auch de facto offen stand.

Dieses Jahr wird wie in 8.1. und 8.2 als Maßstab der altersstandardisierten Pflegeprävalenz (100%) genommen.

Der SMR 1996 bis 1998 ist kleiner als 100%, was genau der Interpretation dieser Jahre als Aufbauphase entspricht. Der SMR bildet im Jahr 1999 das Maximum der gesamten Reihe. Das Minimum von 93,6% wird im Jahr 2006 erreicht. Die „Einsparung“ an Pflegebedürftigen wegen Prävalenzsenkung gegenüber 1999 beträgt im Jahr der altersstandardisiert niedrigsten Prävalenz, 2006, mehr als 134.000 Pflegefälle.

Tabelle 23: Pflegebedürftige Männer und Frauen in Deutschland; indirekte Altersstandardisierung (D1999) <

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Abbildung 20 veranschaulicht diese Ergebnisse und fügt der Reihe der SPV auch die Reihe der amtlichen Pflegestatistik hinzu. Man erkennt Ähnlichkeiten der beiden Reihen. Genau das sollte dieser Schritt bewirken: Klarheit schaffen, ob die beiden Reihen in den Grundaussagen übereinstimmen. Die Reihe der SPV zeigt von 1999 an etwas deutlicher als die Pflegestatistik einen Abwärtstrend der altersstandardisierten Prävalenz. In beiden Reihen scheint das Jahr 2007 die Tendenz der Vorjahre nicht zu bestätigen. Eine statistische Argumentation zum Trend ist wegen der geringen Anzahl von Messpunkten nicht möglich (siehe Kapitel 6.7.2).

Abbildung 20: Pflegebedürftige Männer und Frauen in Deutschland, indirekt altersstandardisiert (D 1999)

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75% Quelle: SPV-Empfänger 2010a-b und GKV-Versicherte 2010, Pflegestatistik 2010 und Bevölkerungsfortschreibung 2010; eigene Berechnung Analog zu Kapitel 8.2 wird in Tabelle 24 eine Gewichtung nach Pflegestufen mitgeführt. Wird die Pflegestufe mit ausgewertet, fällt der Rückgang der altersstandardisierten Pflegebedürftigkeit mit 90,9% deutlicher aus als unter Gleichbehandlung der Pflegestufen. Wieder nimmt der SMR sein Maximum im Jahr 1999 und sein Minimum im Jahr 2006 an. Im Jahr 2006 beträgt die „Einsparung“ an Pflegeäquivalenten durch den Rückgang an (altersstandardisierter) Prävalenz und Schwere rund 343.000.

Anmerkung zur Abbildung: die Verbindungslinien zwischen den Messpunkten der SPV/GKV-Reihe sind ohne mathematische Bedeutung. Sie dienen nur der Optik.

Tabelle 24: Äquivalente der Pflegestufe I in Deutschland; indirekte Altersstandardisierung (D1999)

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Abbildung 21 belegt wieder visuell den Abwärtstrend in beiden Reihen. Wieder verläuft die Senkung der Reihe der SPV deutlicher als in der Reihe der Pflegestatistik.

Der Abwärtstrend von mehreren Jahren in Folge wird 2007 gedämpft.

Abbildung 21: Pflegebedürftige Männer und Frauen in Deutschland, indirekt altersstandardisiert (D 1999) und gewichtet

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75% Quelle: SPV-Empfänger 2010a-b und GKV-Versicherte 2010, Pflegestatistik 2010 und Bevölkerungsfortschreibung 2010; eigene Berechnung Fazit: Es handelt sich, bei konstant gehaltenem Alter, um Rückgang und Milderung der Pflegebedürftigkeit. Die Ergebnisse aus 8.1 und 8.2 können somit als validiert gelten, d.h. diese Ergebnisse sind nicht davon abhängig, welche Quelle man wählt2829. Die fortgeschriebene Bevölkerung bildet einen insgesamt brauchbaren Nenner für die Bestimmung altersspezifischer Pflegequoten und kann also ohne Bedenken als Datenbasis für die Hauptanalyse (8.5 bis 8.7) fungieren. Mit der Pflegestatistik, bezogen auf die fortgeschriebene Bevölkerung, wird die Pflegebedürftigkeit der Bevölkerung in Deutschland in umfassender Weise beschrieben. Die Analysemöglichkeiten sind besonders vielfältig, da (nur) diese Quellen in einzelnen Altersjahren und nach Bundesländern verfügbar gemacht werden können.

Bemerkenswert ist, dass der bis 2006 sinkende Trend in 2007 gedämpft wird. Das weist darauf hin, dass nicht in jedem zukünftigen Jahr automatisch oder naturgesetzlich eine weitere Senkung zu erwarten ist.





Ein unerwartetes Ergebnis des Analyseschrittes ist, dass die SPV/GKV-Reihe eine stärkere Absenkung der altersstandardisierten Prävalenz zeigt als Reihe der PflegeBevölkerungstatistik. Eine Ursache liegt vermutlich im Zuschnitt der obersten Altersgruppe (80+) in der SPV/GKV-Reihe, wie in 7.3.2 ausgeführt: Die oberste Altersgruppe ist 2007 „jünger besetzt“ als 1999, was sich auf die Pflegequote (künstlich) senkend auswirkt. Eine weitere Hypothese, die aber hier nicht geprüft werden kann, wäre, dass der Bereich der privaten Pflegeversicherung (altersstandardisiert) tendenziell expandiert und somit zur schwächeren Prävalenzsenkung in der Pflegestatistik insgesamt beträgt. Das BMG berichtet – allerdings ohne Altersstandardisierung – von einem starken, quasi nachholenden Zuwachs der Leistungsempfänger im privaten Versicherungszweig zwischen 2002 und 2006. Ursache sei eine allmähliche Angleichung der Risiko- (d.h. Alters-) Strukturen zwischen SPV und PV (BMG 2008:26).

Eine Gegenüberstellung altersspezifischer Pflegequoten, berechnet nach verschiedenen Quellen, befindet sich im Anhang 1.5 und 1.6.

Zur Vertiefung: Anhang 2.1 und 2.2 lokalisiert Rückgang und Milderung der Pflegeprävalenz im Segment der ab 65-jährigen Männer und Frauen, nicht aber in der jüngeren Bevölkerung.

8.4 Lebenserwartung Die Lebenserwartung als „Hauptzutat zum DFLE-Rezept“ verdient eine eigenständige Darstellung. Einige Aussagen zur Sterblichkeitsentwicklung in Deutschland wurden schon im Kapitel 6.7.1 getroffen. Die Lebenserwartung ist ein anderer Ausdruck desselben Inhalts.

Nach den Empfehlungen der Zeitreihenanalyse ist es günstig, die Betrachtung (lange) vor 1999 beginnen zu lassen, als Interpretationsrahmen für den engeren Analysezeitraum 1999-2007. Die Lebenserwartung in Deutschland steigt, langfristig betrachtet, siehe die folgende Abbildung. Die dreijährig gleitende Berechnungsweise des StBA führt dazu, dass gelegentliche kleine Stagnationen der Sterblichkeitsentwicklung in der Lebenserwartung nicht mehr erkennbar sind. Der Strukturbruch 1990 lässt sich überbrücken, wenn man die verfügbare Zeitreihe des früheren Bundesgebietes lange vorher beginnen lässt und eine zeitlang über 1990 hinaus mitführt. Für das Jahr 1986/88 existiert ein gesamtdeutscher Wert. Es entsteht ein Gesamtbild annähernd linear steigender Lebenserwartung seit 1980/82.

Abbildung 22: Lebenserwartung bei Geburt in Deutschland

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/ / / / / / / / / / / / / / Quelle: Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegungen 2010 Die Lebenserwartung der Männer steigt etwas stärker als die der Frauen. Dadurch wird der Unterschied zwischen den Geschlechtern allmählich geringer. Er beträgt zurzeit mehr als fünf Jahre. Der Geschlechterunterschied wird üblicherweise biologisch und sozial erklärt, wobei die soziale Komponente – Geschlechtsspezifik in Verhalten und Lebensbedingungen – als sehr wandelbar gilt (z.B. Wiesner 2001:19).

Im Folgenden wird die Entwicklung der Lebenserwartung in Deutschland nach Ost und West aufgebrochen unter Verwendung von e(0) der HMD. Die zuvor gezeigte stetige Aufwärtsentwicklung trifft im betrachteten Zeitraum so nur auf die Männer im Westen zu. Ansonsten treten Stagnationen in einzelnen Jahren auf; und im Jahr 1990 ein Verlust bei Männern und Frauen im Osten. Die Phase der Transformation 1989-1994 wird als eine kurzfristige Mortalitätskrise beschrieben, von der vor allem die Männer betroffen waren. Diese Verluste der Männer führt Wiesner (2001:41) auf eine erhöhte Sterblichkeit im Alter 17 bis 50 zurück, also im erwerbsfähigen Alter, u.a. durch Verkehrsunfälle junger Männer. Ganz anders die Verhältnisse bei den älteren Männern: Wiesner vertritt die Ansicht, dass „sich schon während der Transformationsphase die Überlebenschancen der männlichen Altenbevölkerung in Ostdeutschland gravierend verbessert haben müssen“ (2001:40-41).

Abbildung 23: Lebenserwartung bei Geburt in Deutschland nach Ost/West und Geschlecht

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Quelle: Human Mortality Database (Datenzugriff am 23.10.2009) Zur Erklärung der Mortalitätskrise wurden verschiedene Theorien diskutiert (Wiesner 2001:52-53). Nur wenige Theorien eignen sich zur Erklärung kurzfristiger Krisen.

Wegen ihres Erklärungspotenzials auch für kurzfristige Krisen hält Wiesner die Annahme eines erhöhten psychosozialen Stresses für plausibel. Diese Hypothese besagt, dass Männer im erwerbsfähigen Alter besonderem Stress im Hinblick auf ihre Berufsbiografie und ihre Rollenauffassung ausgesetzt waren. Frauen scheinen in dieser Situation über bessere Kompensationsmöglichkeiten zu verfügen, obwohl sie im Zuge der Transformation wesentlich stärker von Arbeitslosigkeit betroffen waren.

Die Entwicklung ab etwa 1994, eine im Osten stärker als im Westen wachsende Lebenserwartung, wird im Allgemeinen als eine rasche Anpassung der östlichen an die westlichen Lebensbedingungen interpretiert. Für die Frauen erscheint die Anpassung annähernd abgeschlossen, während sich die Lücke zwischen Männern in Ost und West etwa seit dem Jahr 2000 nicht mehr verringert (Luy 2008:212).

Die neuere Forschung zur Lebenserwartung geht davon aus, dass die Lebenserwartung in Übergangssituationen zu Verzerrung neigt (siehe Kapitel 6.1). Eine Überschätzung der Lebenserwartung bei sinkender Sterblichkeit ist die Folge. Luy 2008 schlussfolgert nun, dass das stärkere Wachstum der Lebenserwartung im Osten eine entsprechend stärkere Verzerrung (Überschätzung) hervorbringen muss als im Westen. Die rasche Anpassung des Ostens an den Westen wäre damit teilweise in Frage zu stellen. Die Faktoren, die das Leben verlängern, z.B. veränderte Lebensbedingungen, Lebensstile und medizinische Technologien, wirken langsamer, als es die konventionelle Kennziffer Lebenserwartung glauben macht. Luy wendet statt der konventionellen eine Tempo-adjustierte Lebenserwartung an und kommt zu dem Schluss, dass die Anpassung des Ostens an den Westen später eingesetzt und weniger fortgeschritten ist, als man nach der konventionellen Lebenserwartung vermutet.

Eine Empfehlung der Zeitreihenanalyse (Thome 2005:8-12) besteht darin, thematisch verbundene Zeitreihen, z.B. solche aus anderen Ländern, mit zu betrachten, und dies für einem möglichst langen Zeitraum, um den Interpretationsrahmen für die Analyseregion zu schaffen. Abbildung 24 und Abbildung 25 zeigen Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarn. Die Lebenserwartung in Deutschland liegt im Mittelfeld sowohl für Männer als auch für Frauen, sehr ähnlich wie die Niederlande und Österreich. Besonders hoch ist die Lebenserwartung bei beiden Geschlechtern in der Schweiz. Unter den Nachbarn westlicher Prägung bildet Dänemark das Schlusslicht;

am niedrigsten ist die Lebenserwartung bei den östlichen Nachbarn Polen und Tschechien. Das Feld „streut“ bei den Frauen beträchtlich weniger als bei den Männern. Bei den Frauen verringern sich seit den 90-er Jahren die Unterschiede, bei den Männern nicht.

Abbildung 24: Lebenserwartung der Männer bei Geburt (Deutschland und Nachbarländer)

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