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«Projekte Determinanten der sozialen Integration in der Grundschule: Beispiele aus der Praxis Mauro Amiguet Zur Geschichte der Beratung als Instrument ...»

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Die Selektionsverfahren und -kriterien in den untersuchten Betrieben haben sich als uneinheitlich erwiesen. Sie unterscheiden sich nicht nur innerhalb einer Branche, sondern oft auch innerhalb der einzelnen Betriebe voneinander. Entsprechend gibt es keine verallgemeinerbaren "Killerkriterien" der Selektion. Angemessener lässt sich die Bedeutung einzelner Auswahlkriterien im wechselseitigen Zusammenhang mit dem Bild eines Mosaiks beschreiben. Schliesslich dient ein Geflecht vielfältiger Kriterien dazu, eine Selektion zu begründen. Die bildungsstatistisch bekannten geschlechts- und herkunftsspezifischen Unterschiede in der Besetzung von Ausbildungsplätzen finden ihre Erklärung nicht in einer betrieblichen Selektion nach Unterschieden der berufsrelevanten Kompetenzen von Bewerberinnen und Bewerbern. Analysen der Unterschiede am Beispiel des betrieblichen Ausländerausschlusses verweisen vielmehr auf Vermutungen und Ängste, welche die Lehrlingsauswahl massgeblich mitstrukturieren. Die generalisierende Vermutung betrieblicher Probleme bei bestimmten Bewerbergruppen (beispielsweise bei männlichen Bewerbern in privaten Zahnarzt- und Arztpraxen oder bei "ausländischen" Bewerbern im Allgemeinen) erfolgt relativ unabhängig von deren individueller Kompetenzausstattung. Der Ausschluss von "Ausländern" wird in der Öffentlichkeit kaum je mit den rekonstruierten betrieblichen Befürchtungen begründet. Sondern es werden meist pauschal verallgemeinerte Zuschreibungen gemacht, die im Einklang mit der weit verbreiteten Leistungsideologie des Bildungswesens stehen (v. a. "sprachliche und schulische Defizite"). Unsere Untersuchungen zeigen jedoch, dass die schulischen Leistungen für die betriebliche Selektion im (Klein-)Gewerbe nicht von der vermeintlichen vorrangigen Bedeutung sind.

Unsere Forschungsergebnisse ermöglichen Empfehlungen zur Verhinderung des Ausschlusses

von benachteiligten Bewerbergruppen bei der Lehrstellenvergabe:

- Gezielte Beförderung betriebseigener Facharbeiter mit Benachteiligungshintergrund (z. B. mit Migrationserfahrung) zu Ausbildungsverantwortlichen.

- Schaffung niederschwelliger betrieblicher Praktikumsplätze für Benachteiligte, um deren Potenzial zu erkennen.

- Weiterbildung der Ausbildungsverantwortlichen (Berufsbildner) mit folgenden Zielen: (1) Abbau betrieblicher Ängste durch Auseinandersetzung mit positiven Gegenbildern von erfolgreichen benachteiligten Jugendlichen. (2) Entwicklung einer betrieblichen Kultur der Selbstreflexion hinsichtlich der eigenen Selektionstätigkeiten.

- (Sonder-)Schulen sollen vermeiden, Schüler mit speziellem Förderbedarf als solche zu etikettieren. Die erforderliche pädagogische Förderung soll möglichst unerkannt erfolgen. Integrative Schul- und Unterrichtsformen eignen sich in besonderem Mass dazu.

- Neuausrichtung von Überbrückungsangeboten zwischen Schule und Berufsbildung: Etablierung von Institutionen, die sich als Vermittler zwischen benachteiligten Jugendlichen und (potenziellen) Ausbildungsbetrieben verstehen.

- Vermehrte Institutionalisierung niederschwelliger Ausbildungsmöglichkeiten (Attestausbildungen).

- Konsumenten des Kleingewerbes können kraft ihrer Kaufmacht die Lehrlingsauswahl in den Ausbildungsbetrieben thematisieren und diese unter Rechtfertigungsdruck setzen.

- Unternehmer und Geschäftspartner können ihre Geschäftsbeziehungen nutzen, um bei den Geschäftspartnern Bedingungen einer fairen Lehrlingsauswahl einzufordern.

- Berufs- und Branchenverbände können Anerkennungsscheine an Betriebe vergeben, die aktive Bemühungen um die Ausbildung Benachteiligter zeigen.

- Bezugspersonen sollen bei der Lehrstellensuche erfolglose Jugendliche davor schützen, die Erklärung des Misserfolgs hauptsächlich sich selbst zuzuschreiben. Benachteiligte Jugendliche müssen bei ihren Bewerbungsbemühungen zum Teil über Jahre unterstützt werden (u. a. finanziell, beratend, therapeutisch).

Allerdings ist bei der Einordnung dieser Empfehlungen zu bedenken, dass im Fall eines Nullsummenspiels auf dem Lehrstellenmarkt, das heisst bei einem konstanten Unterangebot von Ausbildungsplätzen, die Integration Benachteiligter immer auf Kosten irgendwelcher Betroffener (neuer Benachteiligter) geht.

Projektdauer 01.12.2003-30.11.2006 Prof. Urs Haeberlin Heilpädagogisches Institut Universität Freiburg Petrus-Kanisius-Gasse 21 1700 Fribourg Tel. +41 (0)26 300 77 05 urs.haeberlin@unifr.ch www.lehrlingsselektion.info Further contact person Dr. Christian Imdorf Laboratoire d¹Economie et de Sociologie du Travail 35 Avenue Jules Ferry F-13626 Aix en Provence cedex Telefon +33 (0) 4 42 37 85 00 (centrale) Telefax +33 (0) 4 42 26 79 37 christian.imdorf@unibas.ch www.lehrlingsselektion.info Integrations- und Ausschlussprozesse bei Jugendlichen in Ausbildungsgruppen Johanna Rolshoven

Zusammenfassung der wichtigsten Resultate (Auszug aus dem Schlussbericht)

In dem Forschungsprojekt wurden Aushandlungs- und Gruppenbildungsprozesse bei Jugendlichen zwischen Schulabschluss und Berufsanfang untersucht. Das Aushandeln von Normvorstellungen wurde als Grundlage von Integrationsprozessen begriffen, welche Zugehörigkeit nicht als statisches Konzept, sondern als fragilen Prozess der Identitätskonstitution ausweisen.

Die Studie stützt sich auf einen Begriff von Identität als einer mobilisierbaren Ressource, die gemäss den sozialen und kulturellen Werten und Normen einer Gruppe in ihren Handlungszusammenhängen einsetzbar ist. Sowohl in Interaktionen als auch in kollektiven Ausdrucksformen wird Identität ständig neu konstruiert und situativ ausgehandelt.





Der methodische Zugang bestand in der einjährigen vergleichenden Ethnographie zweier Abschlussklassen in Basel und Bern sowie in der anschliessenden einjährigen ethnographischen Begleitung einzelner SchülerInnen während der Berufsfindungsphase. Die empirische Erhebung fusst auf teilnehmender Beobachtung, Einzelgesprächen, Gruppendiskussionen und Netzwerkanalysen. Sie erschliesst die in der Jugendforschung generell unterrepräsentierte emische Perspektive, räumt ihr Priorität vor der gesellschaftlich-institutionellen ein und begreift damit die Jugendlichen selbst als aktive KulturproduzentInnen.

Soziale Zeit und sozialer Raum stellten sich als konstitutiver Rahmen der jugendlichen Aushandlungsprozesse dar. Sie begründen die hohe Integrationskraft eines der beiden untersuchten Klassenverbände: Die Berner Klasse war während der neunjährigen Schulzeit zu einem Verband gewachsen und in bestehende Quartiersstrukturen eingebettet. Im Fall der Basler Klasse bedingen soziale Zeit und sozialer Raum dagegen eine schwache Integrationskraft: Der Basler Klasse war nur kurz zusammen und befand sich in einer Schule, die sich auf der Demarkationslinie zwischen zwei unterschiedlichen Stadt-Sozialräumen befindet. Der Zeit-Raum wirkte in der integrativen Klasse egalisierend auf die internen Gruppierungsprinzipen von sozialer Schicht, Geschlecht und kulturellen Zugehörigkeiten. In der anderen Klasse, in der sich eine Vervielfältigung der Zugehörigkeitsgruppen beobachten liess, spiegelte sich das soziale Gefälle des die Schule umgebenden Stadtraumes in der Rekrutierungsordnung der Zugehörigkeitsgruppen.

Jede der beobachteten Klassen setzte sich einen eigenen Normalitätsrahmen, der ein Spannungsfeld zwischen Dazu-Gehören und Nicht-dazu-Gehören konstituiert. Sie stellt damit einen sozialen Raum dar, in dem die Aushandlungsprozesse auf der emischen Ebene durch die von aussen in die Schulräume dringenden sozialräumlichen Gesellschaftsstrukturen der städtischen Umgebung geordnet werden. Normalität als sozialer und ökonomischer Bedingungsrahmen setzt dabei die Grenzen des Handlungsspielraumes der jugendlichen Akteure. Aus ihrer Perspektive stellt sich das Aushandeln eines eigenen Verständnisses von Normalität als Prozess dar: ein Prozess der Selbstpositionierung in einem Sozialverband, der Selbstdisziplin und Selbstkontrolle ebenso wie Überschreitung, Abgrenzung und Kooperation umfasst. Als Ausdrucksebenen der Aushandlungsprozesse wurden verbale und nonverbale Artikulationen untersucht.

Die Übergangszeit zwischen Schulabschluss und Berufsbeginn verzeichnete aufgrund des anhaltenden Mangels an Lehrstellen eine Ausdehnung und Akzentuierung. Hier konnte ein insgesamt strategischer Umgang der Jugendlichen sowohl mit selbst gestalteten Zwischenlösungen als auch mit den von institutioneller Seite bereitgestellten so genannten Brückenangeboten beobachtet werden.

Die Egalisierungstendenz bezüglich Geschlecht und kultureller Herkunft, die die Mädchen und Jungen in der Berner Klasse charakterisierte, löste sich nach Abschluss der Schulzeit auf. Mädchen mit Migrationshintergrund griffen auf bekannte Rollenmuster zurück, indem sie dem traditionellen Familienmodell und dem Aushilfsjob gegenüber der qualifizierenden Weiterbildung den Vorzug gaben. Wir deuten dies als Strategie der versichernden Palliativlösung in einer ökonomisch unsicheren Situation. Die ebenfalls am gewohnten Familienmodell orientierten Jungen aus Migrationsfamilien zeigten deutlich eine soziale und berufliche Aufstiegsorientierung. Dagegen nahmen die SchülerInnen Schweizer Herkunft der Tendenz nach den verlängerten Raum des Bildungsmoratoriums «gelassener» in Anspruch als Jugendliche mit Migrationshintergrund. Diese verinnerlichen dominante und auf Normalisierung zielende Integrationsdiskurse und unterliegen damit einer Strategie der Selbstdisziplinierung.

Als Ursache für die in Bezug auf Rollenmuster regressiven und Aufschub gewährenden Strategien im Hinblick auf Berufswahl und selbständiges Erwerbsleben sehen wir individuelle Ängste.

Sie sind einerseits als entwicklungsbedingte Unsicherheiten über den biographischen Standort als Heranwachsende zu deuten, anderseits als Reaktion auf eine ökonomische und soziale Unsicherheit in der Gesellschaft sowie schliesslich auf die Unangemessenheit eines überkommenen Lehrangebotes zurückzuführen, das weder als zukunftsweisend noch inhaltlich den Interessen der Jugendlichen entsprechend bezeichnet werden kann.

Insgesamt sehen wir diese Strategien als Antwort der Jugendlichen auf die zunehmende Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, die der Offenheit ihrer eigenen gesellschaftlichen Zukunft entspricht. Ihr Verhalten stellt sich somit, aus der akteurszentrierten Perspektive betrachtet, als eine angemessene Reaktion auf gesellschaftliche Bedingungen dar.

Vor dem Hintergrund der Erkenntnisse richten sich unsere Empfehlungen vor allem auf die Schulanschlussphase und zielen auf (1) die Anerkennung und institutionelle Normalisierung des Überganges von der obligatorischen Schule in die Berufswelt, (2) die staatliche Unterstützung bei der Findung von Lehrstellen, (3) die Integration zukunftsgerichteter Berufsbilder in Normcurricula zwecks Verbreiterung der Lehrstellenbasis, (4) Unterstützungsprogramme für junge Frauen auf dem Weg in die qualifizierende Berufswahl.

Projektdauer 01.05.2003-30.04.2006

Dr. Johanna Rolshoven ETH Wohnforum / Centre for Cultural Studies in Architecture Departement Architektur ETH Hönggerberg HIL G 65.1 CH-8093 Zürich Tel. +41 1 633 39 87 rolshoven@arch.ethz.ch Rückkehr zur Schule: Wie Schülerinnen und Schüler, Eltern, Gleichaltrige und Lehrpersonen einen Schulverweis bzw. ausschluss erleben. Konsequenzen für die Bildungspolitik und Schulpraxis in der Schweiz Christopher Szaday

Zusammenfassung der wichtigsten Resultate (Auszug aus dem Schlussbericht)

Anmerkung: Der 60-seitige, in englischer Sprache verfasste Schlussbericht ("Reconnecting to school: Disciplinary school exclusion and its avoidance in Switzerland") kann heruntergeladen werden (vgl. unten). Er stellt die Erkenntnisse aus den verschiedenen Projektteilen in den Kontext des schweizerischen und internationalen wissenschaftlichen, juristischen, politischen und medialen Diskurses. Es gibt zudem weitere Teilberichte und Ergebnisse.



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