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Zeitschrift für Kinder- und Jugendmedienforschung

1/11 1. Jahrgang 2011

ISSN 2235-1248, www.kids-media.uzh.ch

Vorzeit, Frühzeit, Vergangenheit

“Living, breathing dinosaurs” –

Wie Jurassic Park „echte“ Dinosaurier erschafft

Zum Glück ist es jetzt nicht mehr so – Prähistorisches in der Kinderund Jugendliteratur des ausgehenden 19. Jahrhunderts

Mythologie mal anders –

Götter unter Menschen in aktueller Jugendliteratur

Spielen mit Geschichte – Living History in populären Kindermedien – kids+media 1/11 Vorzeit, Frühzeit, Vergangenheit – „Living, breathing dinosaurs”1 – Wie Jurassic Park „echte“ Dinosaurier erschafft Von Lou-Salomé Heer und Manuela Kalbermatten „Tim watched until he was sure the velociraptor was coming toward the kitchen. Was it following their scent? All the books said dinosaurs had a poor sense of smell, but this one seemed to do just fine.

Anyway, what did books know? Here was the real thing.

Coming toward him.”2 Tim ist der prototypische dinosaurierverrückte Junge, der alles über Dinosaurier weiss und dieses Wissen nicht über die einschlägigen Dino-Bücher für Kinder, sondern über die Lektüre unzähliger paläontologischer Publikationen und Besuche im Naturhistorischen Museum erworben hat. In Michael Crichtons Science Fiction-Roman Jurassic Park (1991) sieht sich der Elfjährige nun nicht länger „nur“ mit einer Abbildung oder der Rekonstruktion eines Dinosaurierskelettes konfrontiert, sondern mit einem beängstigenden, durch und durch realen Tier.

Bei dem „real thing“, das Tim und seine Schwester Lex durch den ausser Kontrolle geratenen Themenpark ihres exzentrischen Grossvaters John Hammond verfolgt, handelt es sich um einen geklonten Velociraptor. Nachdem offensichtlich wird, dass das Sicherheitssystem des Parks versagt hat und die Tiere zu einer Bedrohung für die Menschen werden, verteidigt der Unternehmer

Hammond seine Idee von einem Themenpark, in dem geklonte Dinosaurier das Publikum unterhalten sollen:

„It must surely not have escaped your notice that at heart what we are attempting here is an extremely simple idea. My colleagues and I determined, several years ago, that it was possible to clone the DNA of an extinct animal, and to grow it. That seemed to us a wonderful idea, it was a kind of time travel – the only time travel in the world. Bring them back alive, so to speak.”3 Der Gedanke, mithilfe ihrer DNA ausgestorbene Tiere zu klonen und zu züchten, sei ihm und seinen Kollegen als grossartig erschienen, und es handle sich dabei um eine sehr einfache und wunderbare Idee: eine Zeitreise. Doch welche Art von Zeitreise wird in Jurassic Park realisiert? Es ist keine Reise zurück in die Vergangenheit, denn nicht die ProtagonistInnen aus der Gegenwart machen sich auf den Weg in vergangene Zeiten, sondern die Vergangenheit wird in Gestalt der Dinosaurier in der Gegenwart zum Leben erweckt; „bring them back alive.“ Bei Crichtons Roman Schultz 1995 (00:01:46).

Crichton 1991, 329.

3 Crichton 1991, 305.

Herausgegeben vom Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich und dem Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM, Assoziiertes Institut der Universität Zürich kids+media 1/11 Vorzeit, Frühzeit, Vergangenheit noch Thema der Geschichte selbst, wurde die „bring them back alive“-Rhetorik zentraler Bestandteil der Selbstinszenierung der Macher der Filmadaption,4 wie wir im Folgenden ausführen werden.

Die Lebensnähe von Dinosaurierdarstellungen beschäftigt ihre „Erzeuger“ nicht erst im 20. Jahrhundert. Wie Secord ausführt, war der Künstler Benjamin Waterhouse Hawkins, der Mitte des 19.

Jahrhunderts – unter Anleitung des Naturforschers und späteren Direktors des Londoner Museum of Natural History, Richard Owen – für den Crystal Palace Park in London die ersten 3-D-Modelle von Dinosauriern schuf, um die „inner vitality“ seiner Darstellung besorgt. In Anlehnung an die Erziehungstheorie von Johann Heinrich Pestalozzi sollten die BesucherInnen des Parks durch die Sinne erzogen werden, insbesondere durch den Sehsinn.5 Es sei an dieser Stelle allerdings mit Secord angemerkt, dass die im Park ausgestellten Modelle nicht als „precursors of Spielbergs’s rampaging velociraptors“ gelten können: „They are not dinosaurs in our sense of the word at all.“6 Wie auch Marshall festhält, waren Begriffe wie „Antediluvian Monsters“ oder „Pre-Adamite Beasts“ weitaus gängigere Bezeichnungen für die Dinosaurier des Crystal Palace Park.7 Auch wenn Owen den Dinosauriern 1841/42 ihren Namen gab, war es Henry Fairfield Osborn, von 1908 bis 1933 Präsident des American Museum of Natural History, der „Dinosaurier“ – gemeinsam mit „seinem“ Zeichner Charles R. Knight8 – zu einem „household word“ 9, einem in der Umgangssprache gebräuchlichen Begriff, machte. Und wie Sommer festhält, prägt insbesondere die PaläoArt von Knight bis heute unsere Vorstellungen von Dinosauriern (und andern prähistorischen Tieren) massgeblich.10 Aber nicht nur Wissenschaftler und Paläo-Künstler befassten sich mit der „Lebendigkeit“ ihrer Darstellungen und den entsprechenden Visualisierungstechniken: Ein Blick in die Filmgeschichte zeigt die enge Verbindung von Dinosauriern und neuen Errungenschaften in der Tricktechnik.11 Stop-Motion-Pionier Willis O’Brien, von Charles R. Knights Bildern stark beeinflusst, war laut seinem Schüler Ray Harryhausen von der Idee motiviert, etwas in Bewegung zu setzen, das kein Mensch zuvor in Bewegung gesehen hatte.12 Wie später die Macher von Jurassic Park liess sich bereits O’Brien für „seine“ Dinosaurierfilme (Lost World von 1925 und King Kong von 1933, um nur die bekanntesten zu nennen) von einem Paläontologen beraten.13 Diese Rhetorik wurde auch von den Medien aufgenommen, die das Phänomen Jurassic Park thematisierten. Dies kann im Rahmen dieses Artikels jedoch nicht berücksichtigt werden.





5 Secord 2004, 140f. Vgl. dazu auch Marshall 2007.

6 Secord 2004, 165.

7 Marshall 2007, 295.

8 Sommer 2010.

9 Semonin 1997, 176.

10 Sommer 2010, 478. Einen Überblick über die Geschichte der „Paleoimagery“ – den wissenschaftlichen und populären Darstellungen prähistorischer Wesen – aus der Perspektive eines Dinosaurierbegeisterten bietet Debus, Allen A.:

Paleoimagery. The Evolution of Dinosaurs in Art. Jefferson: McFarland 2002. Daran anschliessend, aber mit dem Fokus auf der Darstellung dieser (realen und nicht-realen) Wesen als Monster auch Ders.: Prehistoric Monsters. The Real and Imagined Creatures of the Past That We Love to Fear. Jefferson: McFarland 2010.

11 Zur „Filmography“ der Dinosaurier vgl. Berry 2002.

12 Berry 2002, 248.

13 Es handelte sich dabei um den US-amerikanischen Paläontologen Barnum Brown (1873-1963). Glut/Brett-Surman 1997, 679.

Herausgegeben vom Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich und dem Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM, Assoziiertes Institut der Universität Zürich kids+media 1/11 Vorzeit, Frühzeit, Vergangenheit Auch wenn Dinosaurier nicht erst seit Jurassic Park aus der US-amerikanischen und europäischen Populärkultur nicht mehr wegzudenken sind,14 trat dieser Film doch eine regelrechte „Dinomania“ los und machte die Dinosaurier auch ausserhalb der filmischen Ebene gewissermassen lebendig.

Debatten um die wissenschaftliche Machbarkeit eines solchen Szenarios wurden geführt, Museen knüpften an den Erfolg des Filmes an, um mit ihren Dinosaurier-Ausstellungen wieder ein grösseres Publikum zu erreichen,15 und von Tassen und Bettanzügen über Schulmaterial bis hin zu Computerspielen wurden und werden zahlreiche „Dino“-Produkte vertrieben.16 Darüber hinaus wurden entsprechende Themenparks errichtet,17 und Produktionen wie etwa die BBC-Serie Walking with Dinosaurs18, die gar als „arena spectacular“19 durch alle Kontinente tourt,20 haben das Erbe von Jurassic Park angetreten und können als erfolgreiche Umsetzung des „bring them back alive“-Anspruchs gelesen werden.

In ihrem einleitenden Text zum Studium populärer Kultur betonen Nachbar und Lause die Komplexität populärer Texte: „While the products of popular culture may be intrinsically ‚simple’ in that they are imitative, predictable, and familiar, the meanings they carry are usually quite complex.“21 Wie der Kulturwissenschaftler W.J.T. Mitchell ausführt, seien die sich verändernden Vorstellungen von Dinosauriern nicht einfach Ausdruck neuer empirischer Fakten, sondern Teil von Transformationsprozessen des gesamten soziokulturellen Bezugsystems, in dessen Rahmen die Geschichte des

Lebens gedacht werden kann.22 Die Jurassic Park-Dinosaurier begreift er als „informational models“:

„Spielbergs dinosaurs are pure creations of information science, both at the level of the representation (the digitally animated image) and at the level of the represented (the fictional cloned creatures produced by biogenetic engineering).“23 Auch die Soziologin Sarah Franklin versteht Jurassic Park als Teil des „genetic imaginary“. In Anbetracht des ambivalenten Umgangs mit neuen Biotechnologien konstatiert sie einen kulturellen Einen weitreichenden Überblick über Dinosaurier in der fantastischen Literatur bietet Debus, Allen A.: Dinosaurs in Fantastic Fiction. A Thematic Survey. Jefferson: McFarland 2006. Für populäre Medien im Allgemeinen vgl.

Glut/Brett-Surman 1997. Für Dinosaurier im Film vgl. Berry 2002. Zu Dinosauriern als kulturelle Symbole und nationale Ikone der USA vgl. Mitchell 1998.

15 Vgl. dazu Franklin 2000, insbesondere 210–214 sowie Stern 2004, 363–365. Zu Überlegungen zum Auftrag eines Naturhistorischen Museums im Unterschied zum Themenpark im Zusammenhang mit Jurassic Park aus der Sicht eines Paläontologen vgl. Gould 2000, 305–310.

16 Vgl. zum Merchandising Balides 2000 sowie Franklin 2000, insbesondere 207–209.

17 So zum Beispiel das Jurassic Park River Adventure im Universal Orlando Resort, http://www.universalorlando.com/Amusement_Parks/Islands_of_Adventure/Attractions/jurassic_park_river_advent ure.aspx, 01.03.2011.

18 Walking with Dinosaurs. Complete BBC Series [1999] 2000, Grossbritannien 2000, Tim Haines (DVD: BBC Warner).

19 http://www.dinosaurlive.com/, 01.03.2011. Vgl. dazu Darley, Andrew: Simulating Natural History. Walking with

Dinosaurs as Hyper-Real Edutainment. In: Science as Culture 12/2 (2003), 227–256; Scott, Karen und Anne White:

Unnatural History? Deconstructing the Walking with Dinosaurs Phenomenon. In: Media, Culture and Society 25 (2003), 315–332 sowie Van Dijck, José: Picturizing Science. The Science Documentary as Multimedia Spectacle.

In:

International Journal of Cultural Studies 9/1 (2006), 5–24.

20 http://www.dinosaurlive.com/tickets/, 01.03.2011.

21 Nachbar/Lause 1992, 32.

22 Mitchell 2002, 356. Mitchell ordnet das „dinosaur image“ drei historische Phasen, geprägt von jeweils unterschiedlichen Paradigmen, zu. Vgl. dazu ders., 357.

23 Mitchell 2002, 361.

Herausgegeben vom Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich und dem Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM, Assoziiertes Institut der Universität Zürich kids+media 1/11 Vorzeit, Frühzeit, Vergangenheit Umdeutungsprozess, indem das Menschliche, der Körper, Fortpflanzung und Zukunft grundlegend transformiert werden.24 Die Redefinitionen und Transformationen dieser, wie Franklin es nennt, Entitäten – Mensch, Körper, Reproduktion und Zukunft – lässt sich nicht nur darin beobachten, „how [these] particular entities are born, bred or made“,25 sondern auch darin, wie „Leben“ imaginiert wird. Den Begriff des Imaginären verwendet sie dabei nicht in einem psychoanalytischen, sondern eher im alltäglichen Sinn eines Vorstellungsraumes, in dem die Zukunft und die Grenzen des Realen und Möglichen imaginiert werden. In diesem Vorstellungsraum berge „life itself“ immer das Potential „of both salvation and catastrophe“.26 Zentraler Aspekt ihrer Analyse ist der Umstand, dass Jurassic Park nicht nur davon handelt, Leben zu erschaffen, sondern die Erschaffung selbst offen zu legen und zu zeigen, wie etwas lebendig bzw. lebensecht gemacht wird.



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