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«Berlin und die Deutsche Gesellschaft für Säugetierkunde von Rainer Hutterer* Einleitung Die Deutsche Gesellschaft für Säugetierkunde (DGS) wurde ...»

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Nachdruck, Originalartikel erschien in der Zeitschrift des Berliner Zoos:

Bongo (Berlin) 31: 97-120 (2001)

Berlin und die Deutsche Gesellschaft für Säugetierkunde

von Rainer Hutterer*

Einleitung

Die Deutsche Gesellschaft für Säugetierkunde (DGS) wurde 1926 in Berlin

gegründet. Sie ist nach der American Society of Mammalogists, die 1919 gegründet

wurde (HOFFMEISTER 1969), weltweit die zweitälteste Fachgesellschaft für

Säugetierkunde. Über ihre nunmehr fünfundsiebzigjährige Geschichte liegen bisher kaum Darstellungen vor. POHLE (1977) beschrieb die Gründungsphase der DGS, und der Verfasser hielt auf der Jahrestagung in Kiel 1996 einen Vortrag über die Geschichte der Gesellschaft, von dem aber nur eine Zusammenfassung publiziert wurde (HUTTERER 1996).

Bei der Gründung der DGS haben Forscherpersönlichkeiten und Institutionen aus Berlin eine entscheidende Rolle gespielt. Das zeigt sich auch darin, dass von 15 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges durchgeführten Jahrestagungen allein 6 in Berlin stattfanden. Tagungsstätten waren meist der Zoo Berlin und das Zoologische Museum der Universität. Aus diesem Grund soll hier die Anfangszeit der Gesellschaft schlaglichtartig beleuchtet werden. Die Nachkriegsgeschichte wird nur kurz gestreift, da zwar die Anfangszeit der DGS archivarisch gut dokumentiert ist, ab 1956 Geschäftsakten der Gesellschaft aber nur lückenhaft erhalten sind. Viele Detailfragen zu dieser Zeitspanne harren noch der Klärung und müssen zunächst offen bleiben.

Vorgeschichte und Gründung der DGS Im November 1925 trafen sich HERMANN POHLE, Kustos am Zoologischen Museum in Berlin, KURT OHNESORGE, Landgerichtsdirektor und ehemaliger Studienkollege von POHLE, und MAX HILZHEIMER, Mitarbeiter am Märkischen Museum in Berlin, im Dienstzimmer von POHLE, und ihr Gespräch kam schnell auf das beklagte Fehlen einer deutschen Säugetiergesellschaft, denn die Deutsche Ornithologen-Gesellschaft (DOG) feierte gerade in Berlin ihr 75-jähriges Bestehen.

Die drei faßten spontan den Entschluß, nun endlich eine Säugetiergesellschaft zu gründen. Pläne dazu hatte es schon viel früher gegeben, doch gab es dagegen Widerstände aus den Reihen etablierter Berliner naturkundlicher Vereine wie der Gesellschaft naturforschender Freunde zu Berlin, die offenbar eine Konkurrenz um Mitglieder fürchteten. Auch PAUL MATSCHIE, POHLES Vorgänger im Kustodenamt am Museum (POHLE 1928), war gegen diese Pläne und ließ sich erst auf dem Totenbett umstimmen (POHLE 1977).

* Dr. RAINER HUTTERER, Zoologisches Forschungsinstitut und Museum Alexander Koenig, Adenauerallee 160, D-53113 Bonn Teilnehmer der Gründungsversammlung der DGS in Berlin am 14.3.1926. Vordere Reihe: H.

Pohle, L. Hecksen, J. Hansen, W.P. Güldenstein; zweite Reihe: F. Strehlke, H. Nachtsheim, M.

Hilzheimer: dritte Reihe: L. Hartig, G. Brandes, C. Strauch, E. Schwarz; obere Reihe: E.

Fechner, E. Drahn, F. Schönberg, B. Wolff, J. Mendel Noch im seIben Monat wurde eine Satzung entworfen, und Einladungen zu einer Gründungsversammlung wurden an eine Reihe von Säugetierforschern verschickt.

Nach einigen Arbeitssitzungen fand am Abend des 13. März 1926 die Gründungsversammlung im Hörsaal des Geologisch-Paläontologischen Instituts in Berlin statt. Geheimrat LUDWIG HECK, Direktor des Zoologischen Gartens, wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt, HERMANN POHLE zum Sekretär, dem heutigen Geschäftsführer. Der Jahresbeitrag wurde auf 10,- Mark festgelegt; als Sitz der Gesellschaft wurde Berlin bestimmt. Die Versammlung beschloß auch die Herausgabe einer "Zeitschrift für Säugetierkunde", und daß das Symbol der DGS ein Okapi sein solle.

Am folgenden Vormittag fand eine wissenschaftliche Sitzung statt, bei der MAX

HILZHEIMER, ERNST SCHWARZ, HANS NACHTSHEIM, GUSTAV BRANDES,

LUTZ HECK und Geheimrat LUDWIG HECK vortrugen. Nach dem Gruppenfoto der Teilnehmer am Eingang zur Landwirtschaftlichen Hochschule und einem gemeinsamen Mittagessen fuhr die Versammlung in den Zoologischen Garten, wo eine Kaffeetafel im Konzertsaal des Restaurants die Gründungsversammlung abschloß. Am Abend dieses Tages hatte die DGS bereits 103 Mitglieder, darunter drei Frauen: ERNA MOHR, CHARLOTTE NEUMANN und FRANZISKA MATSCHIE.

Satzung und Ziele der DGS Die erste Satzung der DGS spiegelte den Willen der Gründer nach einer weltoffenen, demokratischen Gesellschaft wider, deren wesentliche Aufgabe "die Förderung der Säugetierkunde nach allen Richtungen und durch alle Mittel" sein sollte. Sie wurde 1927 auf der 1. Jahresversammlung in Dresden verabschiedet. Geheimrat LUDWIG HECK führte dies auf der Gründungsversammlung folgendermaßen aus: "Für die

Lebensfähigkeit der Gesellschaft seien vor allem zwei Gesichtspunkte unerläßlich:

einmal der, daß nicht nur ein oder wenige Teilgebiete der Säugetierkunde gepflegt, sondern daß alle Zweige unserer Wissenschaft gleichmäßig zu recht kämen, und dann, daß wir keine Exklusivgesellschaft würden, die nur zünftige Wissenschaftler enthielte, daß wir uns vielmehr auf breiteste Basis stellten und von unseren Mitgliedern nur verlangten, daß sie sich als kritisch geschult erwiesen." In einem von 32 namhaften Fachleuten unterzeichneten Aufruf, der im Februar 1926 gedruckt und an 500 Zoologen im In- und Ausland verschickt wurde, wurden die Ziele folgendermaßen präzisiert: "Die neue Gesellschaft macht sich die Förderung der Säugetierkunde nach allen Richtungen und durch alle Mittel zur Aufgabe. Durch ihre Gründung wird ein seit langer Zeit gehegter Wunsch aller Säugetierkenner in Erfüllung gehen. In regelmäßig monatlich abgehaltenen Versammlungen und in einer eigenen Zeitschrift wird der Säugetierforscher endlich die Zentralstelle haben, an der er die Ergebnisse seiner Arbeit vortragen und veröffentlichen kann, mag er nun Systematiker, Vererbungswissenschaftler, Anatom, Histiolog, Biolog, Physiolog, Psycholog oder Palaeontolog sein. Auch der Tiergärtner und Tierhalter, der Beobachter in heimischer und fremder Natur, der Naturdenkmalspfleger sollen zu Worte und zu ihrem Recht kommen, sofern sie sich als wissenschaftlich-kritisch geschult erweisen. So soll durch Austausch möglichst verschiedenartiger Forschungen, Erfahrungen und Beobachtungen aus dem gesamten Gebiete der Säugetierkunde für möglichst vielseitige, gegenseitige Anregung der Mitglieder gesorgt werden. Mit allen anderen Gesellschaften, die sich trotz anderer Hauptziele nebenbei auch mit der Säugetierkunde befassen, wird die Gesellschaft eng und freundschaftlich zusammenarbeiten, Anregungen austeilen und aufnehmen."





Die Gesellschaft trat zugleich in Beziehung zu ihrer amerikanischen Schwesterorganisation, der "American Society of Mammalogists". In den ersten Bänden der Zeitschrift für Säugetierkunde veröffentlichten sowohl russische als auch amerikanische Autoren wichtige Beiträge. Die Offenheit der DGS für alle gesellschaftlichen Schichten spiegelte sich auch in den Führungsgremien wider: ein Präsident der Anfangzeit war Bankdirektor (K. ECKSTEIN), ein anderer Landgerichtsdirektor (K. OHNESORGE).

Das Symbol der Gesellschaft Die Mitglieder der Gründungsversammlung hatten beschlossen, daß das Siegel der neuen Gesellschaft ein Okapi zeigen sollte. Die Gründe, die zu dieser Entscheidung führten, wurden nicht schriftlich niedergelegt. Man kann sich aber leicht vorstellen, daß von diesem attraktiven, seltenen und damals noch wenig erforschten Säugetier aus dem Kongo-Urwald Zoologen und Tiergärtner gleichermaßen fasziniert waren.

Die künstlerische Umsetzung wurde dem Berliner Kunstmaler CARL LUDWIG HARTIG überlassen. Er fertigte mehrere Entwürfe, die schließlich zu dem markanten scherenschnittartigen Bild eines äsenden, von Urwaldranken umgebenen Okapis führten. Dieses Logo der Gesellschaft hat sich bis heute erhalten und ziert auch (wieder) den Umschlag ihrer Zeitschrift. Versuche, das Okapi zugunsten eines "deutschen Säugetieres" abzuschaffen, fanden 1938 keine Mehrheit unter den Mitgliedern.

Das Okapi als Symbol der DGS

Vereinsleben und wissenschaftliche Tagungen Von 1927 bis 2000 fanden sich Mitglieder der DGS und Gäste zu 65 Hauptversammlungen (später Jahresversammlung genannt) zusammen. Zehnmal fiel die Tagung aus, 1932 wegen schlechter Wirtschaftslage, zwischen 1941 und 1949 wegen der Kriegsverhältnisse und 1953 wegen des Bürgeraufstandes in Ostberlin. Daneben trafen sich Mitglieder der DGS monatlich in Berlin oder zu besonderen Anlässen. Die Berliner veranstalteten so genannte Sitzungen an jedem dritten Montag eines jeden Monats, meist im Zoologischen Museum oder dem Zoologischen Garten. "Ortsgruppen" gab es zeitweise auch in Leipzig, Bonn und anderen Städten. Zusammen mit der Deutschen Ornithologischen Gesellschaft feierte die Deutsche Gesellschaft für Säugetierkunde das 40-jährige Amtsjubiläum des Geh.Hofrats Professor Dr. L. HECK am 11. Juni 1928 im Berliner Zoologischen Garten.

Programmkarte zur Feier der 40-jährigen Amtstätigkeit von Ludwig Heck im Zoo Berlin 1928 Auf den wissenschaftlichen Sitzungen der Jahrestagungen wurde heftig diskutiert.

Damals war es üblich, daß Diskussionsbeiträge schriftlich niedergelegt und später in den Sitzungsprotokollen der Gesellschaft veröffentlicht wurden. Auf der Tagung in Dresden 1927 meldete sich nach einem Vortrag von A. JAKOBI über Melanismen ein dreiundzwanzigjähriger Student und überraschte das Auditorium mit einer intelligenten Erklärung der dargelegten Befunde; es handelte sich dabei um den jungen ERNST MAYR, der bald danach zu einer Expedition nach Indonesien aufbrach und sich endgültig der Ornithologie zuwandte. Der Tagung 1927 in Dresden, die im Botanischen Hörsaal der Technischen Universität stattfand, gaben die örtlichen Veranstalter noch eine besondere Note dadurch, daß beim gemeinsamen Mittagessen im Restaurant des Zoologischen Gartens "als Vorgericht Wisentbraten gereicht wurde, der von Tieren stammte, die 1918 geschossen und dann eingeweckt worden waren. Das Fleisch war von Herrn Prof. JACOBI zu diesem Zweck gestiftet worden."

Die ersten Tagungen hatten familiären Charakter. Die Teilnehmerzahl lag 1927 in Dresden bei 34 Personen, 1928 in Frankfurt am Main bei 29. Man kannte sich und ging freundschaftlich miteinander um. 1930 fand die Jahrestagung in Leipzig zusammen mit der Internationalen Gesellschaft zur Erhaltung des Wisents und im Anschluß an die Direktorenkonferenz der Mitteleuropäischen Tiergärten statt. Die Zahl der Teilnehmer (97) und Vorträge (19) überstieg daher die aller früheren Tagungen.

Teilnehmer der Tagung in Frankfurt a.M. 1928; im Vordergrund H. Pohle und L. Heck Gruppenfoto der Teilnehmer der Hauptversammlung der DGS in Berlin 1931 vor dem Altägyptischen Straußentempel im Zoologischen Garten Vom 10.-13. April 1931 wurde in Berlin die fünfte Jahrestagung gefeiert, zu der dann bereits 107 Teilnehmer kamen. Die Gesellschaft hatte jetzt 275 Mitglieder. Anläßlich dieses Jubiläums wurde eine kleine Festzeitung für die Teilnehmer gedruckt, in der etwas von dem Geist dieser Epoche erhalten ist. Auf 16 Seiten finden sich Karikaturen (von JEAN ZABINSKI, Zool. Garten Warschau) und Scherzreime, die zur Erheiterung der Gäste beitrugen. Auf der letzten Seite der Festzeitung sprengt das Okapi die Fesseln seines Logos und trabt davon.

1932 mußte die Jahrestagung wegen schlechter Wirtschaftslage ausfallen, im folgenden Jahr wurde aber wieder getagt, diesmal in Köln. 1934 führte die Tagung nach Wittenberg, wohin von OTTO KLEINSCHMIDT eingeladen worden war. In dessen "Forschungsheim für Weltanschauungskunde" wurden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen gastlich aufgenommen und über seine Ideen zur Formenkreislehre informiert. Auf dieser Tagung sprach der Berliner Zoologe MARTIN EISENTRAUT vor einem breiteren Fachpublikum über " Vorläufige Ergebnisse der Fledermausberingung". EISENTRAUT hatte 1932 die Methode der Beringung von Fledermäusen zum Studium ihrer Wanderungen erstmals in Europa angewendet und damit einen blühenden Forschungszweig begründet. Im Anschluß an die wissenschaftlichen Sitzungen ging es im Postauto an die EIbe zu den Biberkolonien.

1935 tagte man in Halle an der Saale, 1936 wieder in Berlin und 1937 in Magdeburg.

Aus der Festzeitung von 1931; oben: Zoodirektor Ludwig Heck als Freund der Frauen; links:



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