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Joachim Stiller

Peter Sloterdijk:

Materialien

Materialien Peter Sloterdijk

Alle Rechte vorbehalten

Wiki: Peter Sloterdijk

Peter Sloterdijk [ slo tɐ daɪ k] (* 26. Juni 1947 in Karlsruhe) ist ein deutscher Philosoph,

Kulturwissenschaftler und Buchautor, der mit seinen Beiträgen und Büchern in Deutschland zahlreiche Debatten ausgelöst hat.

Peter Sloterdijk lebt in Karlsruhe und in der Provence.

Inhaltsverzeichnis

1 Leben

2 Werk

2.1 Beiträge zur Debatte über Religion und Gesellschaft o

2.2 Beiträge zur Debatte über wirtschaftliche und politische Themen o 3 Auszeichnungen • 4 Schriften •

4.1 Chronologisches Werkverzeichnis o

4.2 Debatte o

4.3 Als Herausgeber o 5 Literatur • 6 Einzelnachweise • 7 Weblinks • Leben Sloterdijks Geburt war aufgrund einer Rhesus-Inkompatibilität „kompliziert“, und auf die schwierige Geburt folgte eine „schwere Gelbsucht“.[1] Seine Mutter, eine Deutsche, hatte seinen Vater, einen Niederländer, in den Nachkriegswirren kennengelernt. Die Ehe hielt nicht lange, und so wuchs Sloterdijk schon früh „ohne prägendes väterliches Element“ auf, wie er Kindheit und Herkunft seines Namens in Interviews selbst kommentierte.[2] Von 1968 bis 1974 studierte er in München und an der Universität Hamburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. Bereits 1971 erstellte Sloterdijk seine Magisterarbeit mit dem Titel Strukturalismus als poetische Hermeneutik. In den Jahren 1972/73 folgten ein Essay über Michel Foucaults strukturale Theorie der Geschichte sowie eine Studie mit dem Titel Die Ökonomie der Sprachspiele. Zur Kritik der linguistischen Gegenstandskonstitution. Im Jahre 1976 wurde Peter Sloterdijk aufgrund seiner von Professor Klaus Briegleb betreuten Doktorarbeit zum Thema Literatur und Organisation von Lebenserfahrung, Gattungstheorie und Gattungsgeschichte der Autobiographie der Weimarer Republik 1918–1933 durch den Fachbereich Sprachwissenschaften der Universität Hamburg promoviert. Zwischen 1978 und 1980 hielt sich Sloterdijk im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Pune auf; er beschreibt die Umstimmungserfahrung, die er dort erlebt hat, als eine „irreversible“, ohne die seine Schriftstellerei nicht zu denken wäre.[3] Seit den 1980er Jahren war Sloterdijk freier Schriftsteller. Im Jahr 1988 übernahm er eine Gastdozentur am Lehrstuhl für Poetik der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Von 1992 bis 1993 hatte er den Lehrstuhl für Philosophie und Ästhetik an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe inne. Zudem wurde Sloterdijk 1993 Leiter des Institutes für Kulturphilosophie an der Akademie der bildenden Künste in Wien, bis er schließlich 2001 eine Vertragsprofessur am Ordinariat für Kulturphilosophie und Medientheorie in Wien übernahm. Daneben war er Gastdozent am Bard College, New York, am Collège international de philosophie, Paris, am Kolleg Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimar und an der Eidgenössischen Technischen Hochschule, Zürich. 2000 wurde er Schirmherr der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, die sich nach zehn Jahren von ihm trennte.[4] Sloterdijk ist Professor für Philosophie und Ästhetik an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. In Nachfolge von Heinrich Klotz übernahm er von 2001 bis 2015 das Rektoramt der Hochschule. 2001 und 2002 war er Fellow des Kollegs Friedrich Nietzsche.[5] Im Zuge seiner regen Vortragstätigkeit im In- und Ausland erhöhte sich sein Bekanntheitsgrad.

Von 2002 bis 2012 moderierte er – zusammen mit Rüdiger Safranski – die Gesprächsrunde Das Philosophische Quartett im ZDF. Peter Sloterdijk ist beisitzendes Mitglied im 2008 gegründeten Frankfurter Zukunftsrat.

2012 erweiterte er seinen Tätigkeitsbereich und schrieb das Libretto der Oper Babylon von Jörg Widmann. 2016 soll ein von Schelling inspirierter erotischer Roman von ihm erscheinen.[6] Werk Der Durchbruch als philosophischer Autor gelang Sloterdijk mit der Kritik der zynischen Vernunft aus dem Jahr 1983. Die Regeln für den Menschenpark erregten 1999 eine heftige öffentliche Debatte. Man warf dem Autor der Rede vor, ein Plädoyer für eine faschistoide Züchtungsideologie gehalten zu haben. In den Jahren vor der Jahrtausendwende ist sein „Opus Magnum“, die Sphären-Trilogie (1998/1999), entstanden. Sloterdijks kulturkritisch-essayistisches Denken hat seinen Ursprung in der Frankfurter Schule, von der er sich später jedoch dezidiert abgrenzte;[7] er assimiliert das dazu antipodische Werk Heideggers, um gegenwärtig die Traditionen Nietzsches und Hegels zu aktualisieren.

Beiträge zur Debatte über Religion und Gesellschaft Im Essay Gottes Eifer[8] von 2007 vergleicht Sloterdijk die drei großen monotheistischen Religionen: Judentum, Christentum und Islam. Dabei führt der Autor sie auf ihre abrahamitischen Wurzeln zurück und beschreibt, was sie voneinander trennt und worin sich die Glaubensinhalte unterscheiden. Er geht der Frage nach, welche politisch-sozialen und psychodynamischen Voraussetzungen die Entstehung des Monotheismus bedingten. Das Judentum emanzipierte sich zuerst gegen den Polytheismus der Ägypter, Hethiter und Babylonier und behauptete sich als Protesttheologie des „Triumphs in der Niederlage“. Während die Religion des Judentums auf das eigene Volk begrenzt blieb, modifizierte das Christentum mit seiner apostolischen Botschaft auch vorhandene Naturreligionen und bezog sie in ihren universalen Verkündigungsgehalt mit ein. Der Islam verschärfte den offensiven Universalismus zum militärisch-politischen Expansionsmodus.





Sloterdijk kommt nun zu der Annahme, dass die große Gemeinsamkeit der drei Religionen die „eifernde“ und „einwertige“ Ausprägung ihres Anspruchs auf die Gotteswahrheit sei. Dies führe zwingend zu einer konfrontativen Grundkonstellation, die unsere Gegenwart in bisher nicht gekanntem Maß bestimme. Die Reaktionen auf die gegenseitigen Angriffe und die von außen seien unterschiedlich: Für das Judentum wurde ein souveränistischer Separatismus mit defensiven Zügen prägend, für das Christentum die Expansion durch Mission und für den Islam der Heilige Krieg. Diese Konflikte würden durch den menschlichen Todestrieb verstärkt und seien damit schwer zu lösen. Sloterdijk geht davon aus, dass der Glaube eine anthropologische Grundkonstante ist. Er wirft im weiteren die Frage auf, ob und wie die Religionen auf einen „zivilisatorischen Weg“ geführt werden können, um ihr geistiges Potential nutzbar zu machen.

In der Gegenwart seien die drei Religionen Christentum, Judentum und Islam aufgerufen, so forderte Sloterdijk in einer Neuinterpretation von Lessings Ringparabel, von „Eifererkollektiven zu Parteien einer Zivilgesellschaft“ zu werden.[9] Sloterdjiks Beiträge zum Thema Religion werden von Theologinnen und Theologen als Herausforderung wahrgenommen und kritisiert, aber auch rezipiert.[10] Beiträge zur Debatte über wirtschaftliche und politische Themen Sloterdijk hat mit einem unter dem Titel Die Revolution der gebenden Hand am 13. Juni 2009 in der FAZ veröffentlichten Text eine deutsche Kontroverse über den Fiskalstaat der Gegenwart ausgelöst. Was heute je nachdem als „Kapitalismus“ bzw. „Soziale Marktwirtschaft“ bezeichnet wird, nennt er einen „Semi-Sozialismus auf eigentumswirtschaftlicher Grundlage“, wobei er für eine „Abschaffung der Zwangssteuern und zu deren Umwandlung in Geschenke an die Allgemeinheit“ plädiert.[11] Diese These zog Beiträge der Frankfurter Schule in Die Zeit nach sich, so insbesondere von Lutz Wingert und Axel Honneth. Wingert sprach von einer „Allianz der Leistungsträger“ gegen die „Schwachen“;[12] Honneth nannte Sloterdijks Thesen „fatalen Tiefsinn“.[13] Die Debatte ging in der FAZ und anderen Medien weiter;[14] Sloterdijk schickte sich an, sie in seinem Buch Die nehmende Hand und die gebende Seite: Beiträge zu einer Debatte über die demokratische Neubegründung von Steuern 2010 aufzuarbeiten. In einem Interview mit dem Debattenmagazin Schweizer Monat fordert er eine Ersetzung der herrschenden „Fiskalkleptokratie“ durch eine „Fiskaldemokratie“, in der die Bürger mitbestimmen können, wohin ihre Steuerbzw. Gabenströme fließen.[15] Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) attestiert dem Denker zwar Originalität im Denken, nennt die Idee einer „Ersetzung der Steuern durch eine Wohlhabenden-Ethik der freiwilligen Gabe“ jedoch einen „abwegigen Einfall“.[16] In mehreren Interviews thematisierte er die Finanzkrise ab 2007 vor dem Hintergrund der modernen Schuldenwirtschaft und sprach von einer „Desorientierung von historischen Größenordnungen“, wenn sich mit alten Schulden stets neue Schulden besichern lassen. Was den Staaten und Banken heute fehle, sei „Pfandklugkeit“.[17] Dabei bezieht sich Sloterdijk auf Thesen der Eigentumsökonomik, wie sie von Gunnar Heinsohn ausgearbeitet wurden.

Des Weiteren sieht Sloterdijk, so in seinen Reflexionen eines nicht mehr Unpolitischen, das Projekt der Europäischen Union „vor dem Zerfall“ und prognostiziert eine „unvermeidliche Neuformatierung Europas“.[18]

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1999: Friedrich-Märker-Preis für Essayistik • 2001: Christian-Kellerer-Preis für die Zukunft philosophischer Gedanken • 2005: Wirtschaftsbuchpreis der Financial Times Deutschland • 2005: Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa • 2005: Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst • 2006: Commandeur des Ordre des Arts et des Lettres • 2008: Lessing-Preis für Kritik • 2008: Cicero Rednerpreis • 2008: Internationaler Mendelssohn-Preis zu Leipzig (Kategorie Gesellschaftliches Enga gement)[19] 2008: Prix européen de l’essai Charles Veillon für sein Werk Zorn und Zeit aus dem Jahr • 2006.

2009: BDA-Preis für Architekturkritik • 2011: Ehrendoktorwürde Universität Nijmegen, Niederlande[20] • 2013: Ludwig-Börne-Preis • Schriften Chronologisches Werkverzeichnis Literatur und Organisation von Lebenserfahrung. Autobiographien der Zwanziger Jahre.

• Hanser, München 1978, ISBN 3-446-12627-9.

Kritik der zynischen Vernunft. 2 Bände. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3 518-11099-3 (Edition suhrkamp, Band 1099).

Der Zauberbaum. Die Entstehung der Psychoanalyse im Jahr 1785. Ein epischer Versuch • zur Philosophie der Psychologie. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-518Der Denker auf der Bühne. Nietzsches Materialismus. Suhrkamp (es 1353), Frankfurt am • Main 1986, ISBN 3-518-11353-4.

Kopernikanische Mobilmachung und ptolemäische Abrüstung. Ästhetischer Versuch.

• Suhrkamp (es 1375), Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-518-11375-5.

Peter Sloterdijks Kritik der zynischen Vernunft. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987, • ISBN 3-518-11297-X (edition suhrkamp, Band 1297).

Zur Welt kommen – zur Sprache kommen. Frankfurter Poetik-Vorlesungen. Suhrkamp (es • 1505), Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-518-11505-7.

Eurotaoismus. Zur Kritik der politischen Kinetik. Suhrkamp (es 1450), Frankfurt am Main • 1989, ISBN 3-518-11450-6.

Versprechen auf Deutsch. Rede über das eigene Land. Suhrkamp (es 1631), Frankfurt am • Main 1990, ISBN 3-518-11631-2.

Weltsucht. Anmerkungen zum Drogenproblem. Vortrag im Rahmen der 40. Lindauer Psy chotherapiewochen 1990, erschienen in den Lindauer Texten 1991, Springer Verlag, ISBN 3-540-53858-5. [1] (PDF; 655 kB)Vgl. ebd. Teil 2, S. 145 ff.

Im selben Boot. Versuch über die Hyperpolitik. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1993, • ISBN 3-518-38947-5.

Selbstversuch (mit Carlos Oliveira), Hanser, München 1993, ISBN 3-446-18769-3.

Weltfremdheit. Suhrkamp (es 1781), Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-518-11781-5.•

Medienzeit. Drei gegenwartsdiagnostische Versuche. Schriftenreihe der Staatlichen • Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Band 1, hrsg. v. Heinrich Klotz, Cantz, Stuttgart 1993, ISBN 3-89322-586-2.

Falls Europa erwacht. Gedanken zum Programm einer Weltmacht am Ende des Zeitalters • ihrer politischen Absence. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-518-39902-0.

Chancen im Ungeheuren. Notiz zum Gestaltwandel des Religiösen in der modernen Welt • im Anschluss an einige Motive bei William James. (Vorwort zu: James, William: Die Vielfalt religiöser Erfahrung) Insel, Frankfurt am Main und Leipzig 1997, (it 1784), ISBN 3-458-33484-X.

Der starke Grund zusammen zu sein. Erinnerung an die Erfindung des Volkes. Suhrkamp, • Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-06527-0.



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