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«Tim Rosengart July 17, 2009 This is a Bucerius/WHU MLB thesis 12,832 words (excluding footnotes) Supervisor 1: Professor Dr. Bernhard Hirsch ...»

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Geld für sich selbst ist ihm nicht wichtig. Seine Belohnung sieht er im Behandlungserfolg und der Patientenzufriedenheit.

Dr. 5 gibt zu, dass er durch Publikationen und Werbung bei seinen Investitionsentscheidungen beeinflusst wird.

Interview mit Dr. 5 (Fortsetzung) Fragenkomplex 2 Die Voraussetzung für optimale Entscheidungen sind vollständige und präzise Informationen, eine ausreichende kognitive Fähigkeit und das notwendige Fachwissen, um diese Informationen zu verarbeiten.

Müssen Sie gelegentlich suboptionale Entscheidungen treffen, weil Sie nur über unvollständige und unpräzise Informationen verfügen ?

Müssen Sie gelegentlich suboptimale Entscheidungen treffen, weil Sie über keine oder nur eine unzureichende betriebswirtschaftliche Ausbildung verfügen ?

Hat betriebswirtschaftliches Wissen für den Betrieb Ihrer Praxis über die Jahre an Bedeutung gewonnen ?

Dr. 5 hat Probleme mit der Beschaffung zukunftsbezogener Daten, z.B. wie Krankenkassen zukünftig abrechnen. Dies erschwert langfristig zu sehende Investitionsentscheidungen.

Ansonsten fühlt sich DR. 5 ausreichend Informiert, um Entscheidungen treffen zu können.

BWL-Wissen könne er sich bei Bedarf und jederzeit extern einholen. Er wüsste aber auch, selbst nachzulesen.

Die BWL nimmt seiner Meinung nach an Bedeutung zu. Dies erkenne man auch an den vielen angebotenen Seminaren zu diesem Themenfeld.

Interview mit Dr. 5 (Fortsetzung) Fragenkomplex 3 Wie gehen Sie mit dem Risiko um, das jede Ihrer Investitionen mit sich bringt ?

Welches Risiko sind Sie als niedergelassener Arzt bereit zu akzeptieren ?

Dr. 5 bezeichnet sich als durchaus risikofreudig.

Allerdings nimmt er Investitionen nur dann vor, wenn er diese aus eigenen Mitteln bezahlen kann.

Kredite würde hierfür nicht aufnehmen wollen.

Interview mit Dr. 5 (Fortsetzung) Fragenkomplex 4 In der Entscheidungslehre gibt es das Konzept der mentalen Modelle, das besagt, dass Entscheidungsträger in ihren Entscheidungen am nachhaltigsten von Informationen beeinflusst werden, welche für sie besonders präsent sind.

Inwieweit ist dieses Konzept auch für niedergelassene Ärzte zutreffend ?

Wenn Sie es für zutreffend halten : Wodurch werden Sie als niedergelassener Arzt am stärksten geprägt ?

Glauben Sie, dass Ihr Medizinstudium Einfluss auf Ihre betriebswirtschaftlichen Entscheidungen hat ?

Das Modell der mentalen Modelle trifft nach Dr. 5 zu.

Dr. 5 wird auch durch Neugierde beeinflusst. Was „schafft“ das Gerät ?

Beeinträchtigt sieht sich Dr. 5 durch den großen Verwaltungsaufwand, den die Praxis mit sich bringt.

Er spürt eine großen Druck auf Effizienz und überlegt immer, wo er Verwaltungsarbeit einsparen kann.

Der Uni-Besuch hat ihn bei seinen Investitionsentscheidungen noch nicht geholfen. Dies war auf der Uni nie ein Thema. Auch nicht, wie man eine Niederlassung als Arzt angeht… Interview mit Dr. 5 (Fortsetzung) Fragenkomplex 5 Viele Kräfte wirken auf niedergelassene Ärzte ein. Es ist davon auszugehen, dass Ihre Patienten, die Politik, die gesetzliche Krankenversicherung, Ihre niedergelassenen Arztkollegen und die Hersteller medizinischen Geräts Erwartungen hinsichtlich Ihrer Entscheidungsfindung haben.

Von welcher der zuvor genannten Kräfte werden Sie in Ihrem Handeln am stärksten beeinflusst ?

Seinen innerer Antrieb, exzellente Arbeit zu leisten, nennt Dr. 5 als stärksten auf ihn wirkenden Einfluss. Er will so gut wie seine Vorbilder sein. Hierzu zählt er charismatische und herausragende Berufskollegen, die er auf Vorträgen und Seminaren getroffen hat.

Weiterhin beeinflusst ihn die „Sorge“, in dem kleinstädtischen, sozialen Umfeld seinen guten Ruf zu verlieren.

Beengt fühlt er sich durch den hohen Verwaltungsaufwand.

Einflussnahmen der Industrie und der Politik sieht er für sich nicht. Auch die Krankenkassen nähmen keinen direkten Einfluss auf ihn.

Interview mit Dr. 5 (Fortsetzung) Fragenkomplex 6 Auf der einen Seite befinden sich die gesetzlichen Krankenkassen, die Ihnen vorschreiben, wie viel die Behandlung Ihrer Patienten maximal kosten darf. Auf der anderen Seite haben Sie Ihre Patienten, die von Ihnen eine bestmögliche Behandlung verlangen und eine medizinische Entwicklung, die immer bessere, aber auch immer teurere Behandlungsmöglichkeiten erlaubt.

Fühlen Sie sich durch die zuvor beschriebene Situation gelegentlich in einem Zwiespalt ?

Geraten Sie manchmal in Situationen, in denen Sie nicht honorierte Zeit und Ihr privates Geld in die Behandlung von Patienten stecken müssen ?

In welchem Ausmaß sind Sie bereit, privates Geld in die Behandlung Ihrer Patienten zu investieren ?

Auch Dr.5 sieht sich einem Zwiespalt ausgesetzt.

Er gibt auch privates Geld ( auch Freizeit )in die Behandlung von Patienten. Dies macht er aber nicht aus Altruismus sondern weil er einen guten Ruf haben möchte und dieser sich möglichst verbreiten soll. Er sieht dies durchaus auch als Marketingmaßnahme.

Allerdings hat er sich schon ein Limit gesetzt. Er möchte ja nicht arm werden.

Er glaubt, dass ein zufriedener Patient neun weitere Patienten in die Praxis bringt, aber auch, dass ein unzufriedener Patient ihm weitere neun Patienten kostet.

Dr. 5 nennt seine Patienten dieser Denkweise entsprechend auch „Kunden“.





Interview mit Dr. 5 (Fortsetzung) Fragenkomplex 7 Wie zuvor beschrieben ist davon auszugehen, dass Ihre Patienten eine optimale Behandlung von Ihnen erwarten.

Wie sieht es in der Realität aus ? Führen Sie gelegentlich eine suboptimale Behandlung durch ?

Dr. 5 gibt zu, dass es auch zu suboptimalen Behandlungen kommt. Bei jedem Patienten ( Kunden ) könne er nicht aus eigenem Geld zuzahlen.

Allerdings glaubt Dr. 5 die suboptimale Behandlung auf „ästhetische“ Belange begrenzen zu können.

Insgesamt würde seine Behandlung „auf hohem Niveau „ ablaufen.

Interview mit Dr. 5 (Fortsetzung) Fragenkomplex 8 In der ökonomischen Theorie gibt es das Konzept des homo oeconomicus, das besagt, dass jeder Mensch selbstnutzenmaximierend handelt. Es wäre zu erwarten, dass das gleiche Konzept auf das Entscheidungsverhalten von niedergelassenen Ärzten zutrifft. Verständlich bei der langen Studienzeit, das Wagnis, dass Sie mit einer Praxisgründung auf sich genommen haben und den großen Investitionen, die Sie gelegentlich auf sich nehmen müssen.

Würden Sie sagen, dass Ihr Verhalten dem Konzept des homo oeconomicus entspricht ?

Setzen Sie Ihren eigenen Nutzen höher an als den Ihrer Patienten ?

Dr. 5 sieht seine persönlichen Interessen vor denen der Patienten. Er habe ja auch Familie.

Dies sagt er auch ganz deutlich.

Trotzdem versuche er für en Patienten ein perfekter Arzt zu sein. Dies sieht er auch durch die neueste Technik in seiner Praxis belegt.

Er sieht Altruismus nicht als Motivation an. Auch er will nicht „Mutter Teresa“ sein.

Er legt größten Wert auf sein eigenes Ego.

Fragenkomplex 9 Was motiviert Sie bei der Ausübung Ihres Berufes am meisten ?

Reputation Wissenschaftliche Neugierde Spaß beim Umgang mit der Technik Dann Geld und zuletzt erst Altruismus Interview mit Dr. 6 Fragenkomplex 1 Wie ist Ihre Vorgehensweise an eine konkrete Investitionsentscheidung, z.B. Anschaffung eines neuen Ultraschallgerätes ?

Wodurch werden Sie in Ihrer Entscheidung beeinflusst?

Bekommen Sie in dem Prozess Ihrer Entscheidungsfindung Unterstützung durch Dritte ?

Welche Rolle spielen Intuition und Erfahrung in Ihrer Entscheidungsfindung ?

Dr. 6 basiert seine Entscheidungen praktisch nie auf Intuition.

Er stellt nach fachlichen Kriterien fest, welches Gerät medizinisch notwendig ist.

Wenn es notwendig ist, dann wird es auch angeschafft.

Dabei holt er von möglichst vielen Anbietern Angebote herein.

Er vergleicht die Angebote und trifft eine Vorauswahl.

Er legt Wert auf die Wirtschaftlichkeit der Investition. Auch die Nutzungsdauer ist für ihn wichtig.

Dabei holt er auch den Rat vom Steuerberater und seinem Betreuer bei der Bank ein.

Er geht fast immer „nach Zahlen“ Interview mit Dr. 6 (Fortsetzung) Fragenkomplex 2 Die Voraussetzung für optimale Entscheidungen sind vollständige und präzise Informationen, eine ausreichende kognitive Fähigkeit und das notwendige Fachwissen, um diese Informationen zu verarbeiten.

Müssen Sie gelegentlich suboptionale Entscheidungen treffen, weil Sie nur über unvollständige und unpräzise Informationen verfügen ?

Müssen Sie gelegentlich suboptimale Entscheidungen treffen, weil Sie über keine oder nur eine unzureichende betriebswirtschaftliche Ausbildung verfügen ?

Hat betriebswirtschaftliches Wissen für den Betrieb Ihrer Praxis über die Jahre an Bedeutung gewonnen ?

Dr. 6 glaubt, dass seine Entscheidungen von Dritten eventuell als suboptimal eingeschätzt werden.

Dabei will er dies für sich eigentlich ausschließen.

Ihm stehen vor Investitionsentscheidungen meist alle benötigten Informationen zur Verfügung.

Gegenüber anderen Ärzten habe er sogar einen Informationsvorteil, weil seine Praxis mit einem Krankenhaus verbunden ist.

Er vertraut hinsichtlich der Zuverlässigkeit und gesundheitlicher Unbedenklichkeit auf die TÜVAbnahme.

Betriebswirtschaftlich nimmt er gerne die Hilfe externer Berater, z.B. die seines Steuerberaters in Anspruch.

Dr. 6 sieht, dass der Steuerberater bei ihm, aber auch bei seinen Berufskollegen eine große Bedeutung hat.

Vor seiner Niederlassung war Dr. 6 Oberarzt in einem Krankenhaus. In dieser Zeit spielte BWL für ihn keine Rolle. Dies hat sich jetzt für ihn deutlich geändert ( hat es dabei selbst nicht gelernt ).

Interview mit Dr. 6 (Fortsetzung) Fragenkomplex 3 Wie gehen Sie mit dem Risiko um, das jede Ihrer Investitionen mit sich bringt ?

Welches Risiko sind Sie als niedergelassener Arzt bereit zu akzeptieren ?

Dr. 6 handelt sehr konservativ und akzeptiert nur überschaubare und nicht existenzielle Risiken.

Er möchte nicht, dass berufliche Fehlentscheidungen in seinen Privatbereich „durchschlagen“.

Dr. 6 entscheidet nur, wenn alle Zahlen und Informationen vorliegen und er sie auch nachvollziehen kann.

Interview mit Dr. 6 (Fortsetzung) Fragenkomplex 4 In der Entscheidungslehre gibt es das Konzept der mentalen Modelle, das besagt, dass Entscheidungsträger in ihren Entscheidungen am nachhaltigsten von Informationen beeinflusst werden, welche für sie besonders präsent sind.

Inwieweit ist dieses Konzept auch für niedergelassene Ärzte zutreffend ?

Wenn Sie es für zutreffend halten : Wodurch werden Sie als niedergelassener Arzt am stärksten geprägt ?

Glauben Sie, dass Ihr Medizinstudium Einfluss auf Ihre betriebswirtschaftlichen Entscheidungen hat ?

Auch Dr. 6 findet das Konzept der mentalen Modelle als zutreffend.

Er fühlt sich geprägt ( stark beeinflusst ) von dem Missverhältnis, was er am Patienten „leisten“ könnte und was er von der Kasse bezahlt bekommt.

Trotzdem will er die Arbeitsweise der Krankenkassen nicht „verteufeln“. Es ist nicht so, dass diese seine ganze Praxis beherrschen.

Verärgert ist Dr. 6 eher über die „Unehrlichkeit“ der Politik. Volkskrankheiten stehen im Focus. Deren Therapie werde erforscht, während andere schwere Krankheiten ( weil seltener und so für die Pharmaindustrie nicht lohnend ) weitgehend unerforscht bleiben.

Im Medizinstudium hat er bezüglich BWL oder ökonomische Entscheidungen nichts gelernt.

Interview mit Dr. 6 (Fortsetzung) Fragenkomplex 5 Viele Kräfte wirken auf niedergelassene Ärzte ein. Es ist davon auszugehen, dass Ihre Patienten, die Politik, die gesetzliche Krankenversicherung, Ihre niedergelassenen Arztkollegen und die Hersteller medizinischen Geräts Erwartungen hinsichtlich Ihrer Entscheidungsfindung haben.

Von welcher der zuvor genannten Kräfte werden Sie in Ihrem Handeln am stärksten beeinflusst ?

Als Facharzt ist Dr. 6 davon abhängig, dass ihm seine Arztkollegen Patienten schicken. Die Arztkollegen haben damit den größten Einfluss, ob die Praxis gefüllt ist. Natürlich auch die Patienten selbst.

Krankenkassen und KZV beeinflussen ihn, weil sie die ( abrechenbaren ) Untersuchungsstandards vorgeben.

Er sieht sich auch von der Politik stark beeinflusst, zwar nur indirekt über die Gesetzgebung und Rahmenbedingungen für Krankenkassen, aber so stark, dass er sich eigentlich ständig ärgert..



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