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«Tim Rosengart July 17, 2009 This is a Bucerius/WHU MLB thesis 12,832 words (excluding footnotes) Supervisor 1: Professor Dr. Bernhard Hirsch ...»

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Für Dr. 1 ist sein Verhalten dem Konzept des homo oeconomicus entsprechend, aber mit einer guten Behandlung des Patienten vereinbar. Dr. 1 maximiert seinen Nutzen, indem er Spaß an seinem Beruf hat und es ihm Freude bereitet, das Gelernte am Patienten auszuüben. Außerdem kann er seine Familie ernähren, was ihm finanziell ausreicht. Weil es ihm Spaß macht, ein guter Arzt zu sein, maximiert er so seinen Nutzen und den seiner Patienten.

Dr. 1 bezeichnet sich als zumindest ein wenig altruistisch veranlagt.

Interview mit Dr. 1 (Fortsetzung) Fragenkomplex 9 Was motiviert Sie bei der Ausübung Ihres Berufes am meisten ?

Dr 1 macht sein Job in erster Linie Spaß. Er sagt, für ihn gehen Spaß und Geldverdienen „ Hand in Hand“. Die Arbeit und das Gelernte anzuwenden macht ihm Freude. Er kann damit seine Familie ernähren und verdient mehr als der „Deutsche“ im Durchschnitt. Das macht ihm Freude und weil es ihm Freude macht, ist er ein guter Arzt und kann so den Patienten gut helfen.

Dr. 1 meint, Mediziner seien eine heterogene Gruppe. Manche wollen Geld und Status. Es gibt aber auch Weltverbesserer mit Helfersyndrom.

Viele Mediziner sind sehr am Status orientiert. Sie können nicht mit Geld umgehen. Ein MedizinStudium war früher immer ein Garant für viel Geld. Heute ist die Situation anders. Aber die Erwartungen der Ärzte sind gleich geblieben Viele Ärzte leben über Ihre Verhältnisse und haben hohe Schulden und damit hohe Raten. Schulden und Ratenzahlungen haben für niedergelassene Ärzte eine große Bedeutung.

Interview mit Dr. 2 Fragenkomplex 1 Wie ist Ihre Vorgehensweise an eine konkrete Investitionsentscheidung, z.B. Anschaffung eines neuen Ultraschallgerätes ?

Wodurch werden Sie in Ihrer Entscheidung beeinflusst?

Bekommen Sie in dem Prozess Ihrer Entscheidungsfindung Unterstützung durch Dritte ?

Welche Rolle spielen Intuition und Erfahrung in Ihrer Entscheidungsfindung?

Dr. 2 wird in seinen Entscheidungen ausschließlich durch Fakten beeinflusst. Er rechnet viel und hat eine kaufmännische Ausbildung. Nebenbei betreibt er eine medizinische Computer/software-Firma.

Dr. 2 basiert seine Entscheidungen darauf, was er abrechnen kann.

Dr. 2 gestellte Budgets beeinflussen seine Entscheidungen. Er lässt kein Geld in die Behandlungen einfließen.

Dr. 2 basiert Entscheidungen sehr stark „am Geld“.

Dr. 2 wird durch niemanden beratend unterstützt.

Dr. 2 ist besorgt, dass er sich manchmal zu stark durch Intuition in seinen Entscheidungen beeinflussen lässt.

Interview mit Dr. 2 (Fortsetzung) Fragenkomplex 2 Die Voraussetzung für optimale Entscheidungen sind vollständige und präzise Informationen, eine ausreichende kognitive Fähigkeit und das notwendige Fachwissen, um diese Informationen zu verarbeiten.

Müssen Sie gelegentlich suboptionale Entscheidungen treffen, weil Sie nur über unvollständige und unpräzise Informationen verfügen ?

Müssen Sie gelegentlich suboptimale Entscheidungen treffen, weil Sie über keine oder nur eine unzureichende betriebswirtschaftliche Ausbildung verfügen ?

Hat betriebswirtschaftliches Wissen für den Betrieb Ihrer Praxis über die Jahre an Bedeutung gewonnen ?

Dr. 2 hat Probleme mit zukunftsbezogenen Daten, z.B. wie in der Zukunft abgerechnet wird. Für seine Investitionen ist es wichtig eine Planungssicherheit zu haben. Nicht alle Daten, über die Dr. 2 gerne verfügen würde, sind tatsächlich vorhanden.

Dr. 2 sagt, dass er nur deshalb wirtschaften kann, weil er über eine zusätzliche kaufmännische Ausbildung verfügt.

Grundsätzlich sind Ärzte ganz schlecht vorbereitet. Sie sind keine Unternehmer, haben keine Ahnung von Steuern, Buchhaltung und auch nicht von Menschenführung.

Die Bedeutung der BWL ist gewachsen, wird aber in der Praxis zu wenig angeboten. Die angebotenen Seminare sind seiner Meinung nach auf einem zu niedrigen Niveau.

Interview mit Dr. 2 (Fortsetzung) Fragenkomplex 3 Wie gehen Sie mit dem Risiko um, das jede Ihrer Investitionen mit sich bringt ?

Welches Risiko sind Sie als niedergelassener Arzt bereit zu akzeptieren ?

Dr. 2 gibt sein Alter mit 60 Jahren an und meint, dass er als 30jähriger volles Risiko gegangen ist.

Hierzu ist aber kurz vor seinem Renteneintritt nicht mehr bereit.

Dr. 2 glaubt, dass sich die Risikoaversion mit dem Alter verändert.

Fragenkomplex 4 In der Entscheidungslehre gibt es das Konzept der mentalen Modelle, das besagt, dass Entscheidungsträger in ihren Entscheidungen am nachhaltigsten von Informationen beeinflusst werden, welche für sie besonders präsent sind.

Inwieweit ist dieses Konzept auch für niedergelassene Ärzte zutreffend ?

Wenn Sie es für zutreffend halten : Wodurch werden Sie als niedergelassener Arzt am stärksten geprägt ?

Glauben Sie, dass Ihr Medizinstudium Einfluss auf Ihre betriebswirtschaftlichen Entscheidungen hat ?

Das Konzept der mentalen Modelle ist nach Dr. 2 zutreffend.

Dr. 2 wird stark durch seine Erfahrungen geprägt, z.B. aus Investitionen in Immobilien, die er bereits getätigt hat.

Laut Dr. 2 spielt die Uni für den kaufmännischen Bereich keine Rolle, weil sie nicht auf das Unternehmertum vorbereitet Interview mit Dr. 2 (Fortsetzung) Fragenkomplex 5 Viele Kräfte wirken auf niedergelassene Ärzte ein. Es ist davon auszugehen, dass Ihre Patienten, die Politik, die gesetzliche Krankenversicherung, Ihre niedergelassenen Arztkollegen und die Hersteller medizinischen Geräts Erwartungen hinsichtlich Ihrer Entscheidungsfindung haben.





Von welcher der zuvor genannten Kräfte werden Sie in Ihrem Handeln am stärksten beeinflusst ?

1. Krankenversicherungen

2. dann erst durch die Patienten Die Pharmaindustrie spielt für ihn keine Rolle, weil Dr. 2 von zu vielen Firmen hofiert wird. Die angebotenen Summen an „Bestechung“ lohnen sich nicht für Dr. 2 Interview mit Dr. 2 (Fortsetzung) Fragenkomplex 6 Auf der einen Seite befinden sich die gesetzlichen Krankenkassen, die Ihnen vorschreiben, wie viel die Behandlung Ihrer Patienten maximal kosten darf. Auf der anderen Seite haben Sie Ihre Patienten, die von Ihnen eine bestmögliche Behandlung verlangen und eine medizinische Entwicklung, die immer bessere, aber auch immer teurere Behandlungsmöglichkeiten erlaubt.

Fühlen Sie sich durch die zuvor beschriebene Situation gelegentlich in einem Zwiespalt ?

Geraten Sie manchmal in Situationen, in denen Sie nicht honorierte Zeit und Ihr privates Geld in die Behandlung von Patienten stecken müssen ?

In welchem Ausmaß sind Sie bereit, privates Geld in die Behandlung Ihrer Patienten zu investieren ?

Dr. 2 muss manchmal eigenes Geld in die Behandlung stecken. Dies macht er aber ausdrücklich nur bei Menschen, die er mag.

Dr. 2 hat ein „kleines privates Budget“, dass er pro Quartal „verschenken“ kann.

Fragenkomplex 7 Wie zuvor beschrieben ist davon auszugehen, dass Ihre Patienten eine optimale Behandlung von Ihnen erwarten.

Wie sieht es in der Realität aus ? Führen Sie gelegentlich eine suboptimale Behandlung durch ?

Dr. 2 führt gelegentlich suboptimale Behandlungen durch, weil ihm sein Einkommen grundsätzlich deutlich wichtiger als das Wohl der Patienten ist.

Interview mit Dr. 2 (Fortsetzung) Fragenkomplex 8 In der ökonomischen Theorie gibt es das Konzept des homo oeconomicus, das besagt, dass jeder Mensch selbstnutzenmaximierend handelt. Es wäre zu erwarten, dass das gleiche Konzept auf das Entscheidungsverhalten von niedergelassenen Ärzten zutrifft. Verständlich bei der langen Studienzeit, das Wagnis, dass Sie mit einer Praxisgründung auf sich genommen haben und den großen Investitionen, die Sie gelegentlich auf sich nehmen müssen.

Würden Sie sagen, dass Ihr Verhalten dem Konzept des homo oeconomicus entspricht ?

Setzen Sie Ihren eigenen Nutzen höher an als den Ihrer Patienten ?

Dr. 2 weicht manchmal von der Theorie ab, weil er in geringem Maße eigenes Geld in die Behandlung seiner Patienten steckt. Normalerweise tut er dies aber nicht.

Dr. 2 stellt seinen eigenen Nutzen eindeutig über den seiner Patienten.

Dr. 2 will in erster Linie Geld verdienen. Und wenn er die Wahl hat „ Patientenwohl oder Geld“, dann nimmt er das Geld ( „krepieren“ würde deshalb niemand ) Fragenkomplex 9 Was motiviert Sie bei der Ausübung Ihres Berufes am meisten ?

Dr. 2 motiviert Geldverdienen am meisten.

Spaß am Beruf motiviert ihn auch, aber weniger.

Dr. 2 hält nichts vom Altruismus und glaubt, dieser sei bei Medizinern meistens auch nur vorgeschoben.

Interview mit Dr. 3 Fragenkomplex 1 Wie ist Ihre Vorgehensweise an eine konkrete Investitionsentscheidung, z.B. Anschaffung eines neuen Ultraschallgerätes ?

Wodurch werden Sie in Ihrer Entscheidung beeinflusst?

Bekommen Sie in dem Prozess Ihrer Entscheidungsfindung Unterstützung durch Dritte ?

Welche Rolle spielen Intuition und Erfahrung in Ihrer Entscheidungsfindung ?

Dr. 3 stellt die Notwendigkeit fest, dass er ein neues Gerät benötigt, holt Informationen ein und entscheidet dann über die Angebote intuitiv.

Intuition spielt für Dr. 3 dabei eine große Rolle.

Wichtig sind für ihn Erfahrungen aus vorherigen Entscheidungen.

Dr. 3 macht keine detailierten Berechnungen und auch keine Nutzen-Kosten-Analyse.

Dr. 3 entscheidet sich im Zweifel immer für das billigere Gerät.

Dr. 3 glaubt, dass er trotz ( auch wegen ) seines großen Vertrauens auf Intuition auch nicht suboptimale Entscheidungen trifft.

Interview mit Dr. 3 (Fortsetzung) Fragenkomplex 2 Die Voraussetzung für optimale Entscheidungen sind vollständige und präzise Informationen, eine ausreichende kognitive Fähigkeit und das notwendige Fachwissen, um diese Informationen zu verarbeiten.

Müssen Sie gelegentlich suboptionale Entscheidungen treffen, weil Sie nur über unvollständige und unpräzise Informationen verfügen ?

Müssen Sie gelegentlich suboptimale Entscheidungen treffen, weil Sie über keine oder nur eine unzureichende betriebswirtschaftliche Ausbildung verfügen ?

Hat betriebswirtschaftliches Wissen für den Betrieb Ihrer Praxis über die Jahre an Bedeutung gewonnen ?

Dr. 3 nimmt grundsätzlich an, alle Informationen zu haben, die er für eine Entscheidung benötigt.

Manchmal habe er jedoch Probleme mit der Beschaffung zukunftsbezogener Daten.Wie wird in der Zukunft abgerechnet. „Rechnet“ sich seine Investition auch zukünftig ?

Dr. 3 sagt, Mediziner haben generell keinerlei BWL-Wissen und sind daher auch nicht gut auf die Selbständigkeit vorbereitet.

Dr. 3 meint, genauso wie Dr. 1 und Dr. 2, dass 90% der Mediziner keine Kenntnisse von BWL haben, er selbst aber gute ökonomische Entscheidungen treffen könne.

Dr. 3 hat neben dem Medizinstudium eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen, rechnet aber trotzdem wie zum Fragenkomplex 1 beantwortet nicht immer kaufmännisch.

Dr. 3 glaubt, dass die Bedeutung der ständigen Fortbildung zugenommen hat und es hierzu auch ausreichende Seminarangebote gibt. Er berichtet von einem Seminar, dass er kürzlich bei einem Motivationstrainer besucht hat.

Interview mit Dr. 3 (Fortsetzung) Dr. 3 behauptet, dass Ärzte sehr schlechte Geschäftsleute sind und noch schlechtere „Verkäufer“. Er bezieht sich in diesem Kontext auf immer mehr Extraleistungen, die nicht von den Kassen bezahlt werden, sondern von den Ärzten als zusätzlichen Service in ihrer Praxis angeboten ( verkauft ) werden.

Interview mit Dr. 3 (Fortsetzung) Fragenkomplex 3 Wie gehen Sie mit dem Risiko um, das jede Ihrer Investitionen mit sich bringt ?

Welches Risiko sind Sie als niedergelassener Arzt bereit zu akzeptieren ?

Dr. 3 gibt an, dass er keine großen Risiken eingehen würde ( wolle ).

Fragenkomplex 4 In der Entscheidungslehre gibt es das Konzept der mentalen Modelle, das besagt, dass Entscheidungsträger in ihren Entscheidungen am nachhaltigsten von Informationen beeinflusst werden, welche für sie besonders präsent sind.

Inwieweit ist dieses Konzept auch für niedergelassene Ärzte zutreffend ?

Wenn Sie es für zutreffend halten : Wodurch werden Sie als niedergelassener Arzt am stärksten geprägt ?

Glauben Sie, dass Ihr Medizinstudium Einfluss auf Ihre betriebswirtschaftlichen Entscheidungen hat ?

Das Modell der mentalen Modelle ist nach Dr. 3 zutreffend.



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