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«Inhalt 1. Struktur einer Organisation als Spiegelbild einer neuen Gesellschaft? 2. Offene Arbeitsgruppen als dynamisches Element der Organisation 3. ...»

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 WIE VIEL VISION VERTRAGEN WIR? – WISSEN, TEILHABE UND

TRANSPARENZ ALS ZIELE DER OPEN KNOWLEDGE FOUNDATION

von Sylvia Petrovic-Majer

Inhalt

1. Struktur einer Organisation als Spiegelbild einer neuen Gesellschaft?

2. Offene Arbeitsgruppen als dynamisches Element der Organisation

3. Von der Vision zur Realität

Zusammenfassung: „Die Open Knowledge Foundation Österreich setzt sich für offene Daten, freies Wissen, Transparenz und Beteiligung ein. Um diese Ziele zu erreichen, engagiert sie sich öffentlich für diese Themen und entwickelt einschlägige Technologien, Trainings, Projekte und Veranstaltungen. Die gemeinnützige Organisation ist Teil eines internationalen-Netzwerks und vereint Expertise aus verschiedenen Disziplinen und Institutionen wie Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung.

Mit einem interdisziplinären Ansatz realisiert sie Lösungen für komplexe Themen und unterstützt wirtschaftliche Wertschöpfung und eine offene Wissensgesellschaft.“1 Ich versuche mit diesem Text ein möglichst gesamtheitliches Bild der Open Knowledge Foundation, ihrer Struktur und ihrer Handlungsweisen zu geben. Diese relativ freie Arbeitsweise der Open Knowledge Foundation macht es möglich, in einer völlig neuartigen Entwicklung, welche aufgrund der Erschließung eines neuen Mediums zukünftige Gesellschaftsstrukturen maßgeblich beeinflussen wird, dynamisch zu reagieren. Durch die Orientierung auf die Prozesse dieser Organisation können äußerst fruchtbare Emergenzen entstehen und so der Wandel in der Gesellschaft mitgestaltet werden.

Schlüsselwörter: Open Knowledge Foundation; Open Data; Open Linked Data; Organisation; Struktur; Wissen; Teilhabe; Transparenz; Arbeitsgruppen; Open GLAM;

Open Science; Wissenschaft; Kultur; offene Wissensgesellschaft; Dialog

THINK BIGGER! KNOWLEDGE, PARTICIPATION AND TRANSPARENCY AS TASKS OF THE OPEN KNOWLEDGE FOUNDATION

AUSTRIA

Abstract: The Open Knowledge Foundation advocates open knowledge, open data, transparency and participation. In order to enhance these principles the community forms a public voice and developes specific technologies, trainings, projects and events.

The non-profit-origanisation is a chapter of an international network of enthusiasts 56 Mitteilungen der VÖB 68 (2015) Nr. 1 in open data and connects experts across all disciplines and institutes as science, economy, civil society and administration. As an interdisciplinary approach the Open Knowledge Foundation Austria realises solutions out of complex issues and supports economic value added and an open knowledge society.

Keywords: Open Knowledge Foundation; Open Data; Open Linked Data; organisation; structure; knowledge; participation; transparency; task

1. Struktur einer Organisation als Spiegelbild einer neuen Gesellschaft?

Die Open Knowledge Foundation hat sich aus der Motivation heraus entwickelt, die Bewegung einer offenen Gesellschaft zu unterstützen. Eine offene Gesellschaft bedeutet Wissen zu öffnen und frei zugänglich zu machen, welches weiterverwendet und wiederverwertet werden darf.

Wir gehen davon aus, dass Wissen genauso wie beispielsweise Luft oder Licht zu den Grundlagen des menschlichen Seins gehören und damit auch für alle zur Verfügung stehen sollte, somit auch als „Open Source“ zu bezeichnen ist.

„Open Knowledge“ steht generell für offenes Wissen als offene Quelle für jede Frau und jeden Mann, der sich dieser Bewegung ganz gezielt verschrieben hat.

Wir erkennen das Internet als eine Chance, offenes Wissen in alle Gesellschaftsschichten und geografische Orte zu transportieren, an denen bisher ein großer Teil der Gesellschaft vom Wissen ausgeschlossen blieb.

Als Grundlage dafür müssen analoge Gegenstände in die Welt aufgenommen werden, also digitalisiert werden. Als Daten und Metadaten müssen diese in maschinenlesbarer Form verfügbar gemacht werden. Open Data bedeutet also diese Daten & Metadaten nach der Open Definition verfügbar zu machen.

Dem zugrunde liegt die sogenannte Open Definition, wie sie von einem Gremium von Open Knowledge International erarbeitet und bis Ende 2014 überarbeitet wurde. Bis zu dieser Überarbeitung lautete die Definition wie folgt:

„Offene Daten sind sämtliche Datenbestände, die im Interesse der Allgemeinheit der Gesellschaft ohne jedwede Einschränkung zur freien Nutzung, zur Weiterverbreitung und zur freien Weiterverwendung frei zugänglich gemacht werden.“2 Früher bekannt als Open Knowledge Foundation (Central) erhielt die Mutterorganisation, welche als Stiftung 2004 in Cambridge/UK gegründet wurde, Mitteilungen der VÖB 68 (2015) Nr. 1 mit 2013 ein neues Branding und wird seither als Open Knowledge International geführt, im weiteren Text kurz OK genannt.3 Die OK versteht sich als Drehscheibe der internationalen Kommunikation, indem sie regelmäßige Konferenzen zu den jeweiligen Arbeitsgruppen veranstaltet. Ganz besonders hervorzuheben ist das Open Knowledge Festival, das 2012 erstmals in Helsinki/Finnland (siehe Abbildung 1) stattfand und mit 2013 in Genf, sowie 2014 in Berlin zu einem alljährlichen Treffpunkt aller weltweit verteilten Mitglieder und Interessierten geworden ist.





Zudem ist OK nicht nur die zentrale Stelle für die Open Definition, sondern auch andere Grundlagen, wie das Open Book.4 Das Open Book ist eine crowdsourced Manifestation der Open-Bewegung und frei herunterzuladen.

Abb. 1: Community-Foto der Open Knowledge Foundation International im Rahmen der Konferenz 2012 Die Open Knowledge Foundation Austria ist ein Chapter des internationalen Netzwerks, welches mit diesen Dependancen – länderspezifisch organisiert – weltweit in den jeweiligen unterschiedlichen Nationen im Austausch ist.

Die Open Knowledge Foundation Austria (OKFN-AT) ist völlig selbstständig und in keinster Weise weisungsgebunden. Die Anbindung ist tatsächlich nur kommunikativer Natur.

Jedes Chapter hat somit die Möglichkeit ohne Bürokratie schnell und den jeweiligen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten innerhalb ihrer Nation agieren sowie auch auf Impulse anderer Institutionen reagieren zu können. Kooperationen können je nach Bedarf und Interesse stattfinden.

58 Mitteilungen der VÖB 68 (2015) Nr. 1 Die OKFN-AT besteht derzeit aus einem Kreis von 13 Expertinnen und Experten, welche als Engagierte der Open Knowledge-Bewegung fungieren. Jede dieser 13 Expertinnen und Experten ist gleichzeitig in anderen Bereichen aktiv, wie zum Beispiel der Software-Entwicklung, der Kunstund Kulturszene, Wirtschaft, Informatik, Wissenschaft, Landesregierung und vieles mehr. So ergeben sich unterschiedliche Verknüpfungen, woraus mehrere aktive Arbeitsgruppen entstanden sind (Siehe Abbildung 2).

2. Offene Arbeitsgruppen als dynamisches Element der Organisation Abb. 2: Slide aus der Präsentation, Visualisierung der Arbeitsgruppen der Open Knowledge Foundation – Austrian Chapter, 2014 Zurzeit gibt es 5 aktive Arbeitsgruppen, die nach Bedarf gegründet wurden und ihre Schwerpunkte entwickelt haben. Prinzipiell muss vorweggeschickt werden, geht es immer um Open Data in Verbindung mit einem Spezialgebiet.

Bei der ältesten Arbeitsgruppe handelt es sich um OpenData/OpenGovernmentData und wie schon der Name verrät, geht es dabei um Open Data von Regierungsdaten. Bisher konnten vor allem mit der Stadt Wien und der Stadt Linz bereits Projekte umgesetzt werden. Ich möchte davon zwei hervor heben, nämlich www.offenerhaushalt.at, welches in Verbindung mit dem KDZ und Statistik Austria Daten der Gemeindehaushalte frei zugänglich macht und gut visualisiert aufbereitet. Das jüngste Projekt ist Mitteilungen der VÖB 68 (2015) Nr. 1 das Open Data Portal5, als ein zentrales (Meta-)Daten Portal für Nicht-Verwaltungsdaten und richtet sich an Wirtschaft, Vereine (NPO/NGO), Kunst und Kultur (GLAM), Forschung & Lehre und die Zivilgesellschaft. Dieses Projekt kam mit der Unterstützung von Cooperation OGD Österreich und Wikimedia zustande.

Data Literacy als eine weitere Arbeitsgruppe steht für „die Fähigkeit, Daten lesen, kreieren und als Information kommunizieren zu können.“6 Die Arbeitsgruppe der OKFN-AT fokussiert sich in diesem Zusammenhang auf das Vermittlungsprojekt School of Data.7 Um in der chronologischen Reihenfolge nach der jeweiligen Entstehung weiterzugehen, möchte ich als nächstes kurz die OpenScience Arbeitsgruppe vorstellen. Sie beschäftigt sich seit 2013 mit der ‚Befreiung von Wissenschaft‘ intensiv mit den Strukturen der Universitäten. Das wohl populärste Feld ist das Thema Open Access, das freie Publizieren von Wissenschaft. Die Arbeitsgruppe legt auch großen Wert darauf, nicht nur Open Access als ein Ziel anzusehen, sondern beispielsweise auch Open Methodology, das Öffnen des wissenschaftlichen Prozesses.

OpenGLAM ist als Arbeitsgruppe eine relativ junge Ansammlung von Engagierten, welche sich für offene Daten im Kunst- und Kulturbereich einsetzen. Bewusstseinsbildung bei den einzelnen Institutionen mag zur Zeit noch im Vordergrund stehen, doch durch kollaboratives Arbeiten entstehen derzeit Kooperationen, um die Digitalisate auch in einen narrativen Kontext erschließbar zu machen. Ich möchte in diesem Zusammenhang Hans Peter Hahn vom Institut für Ethnologie der Goethe Universität in

Frankfurt/Main zitieren, der in seinem Vortrag zum Thema „Transformationen der Bruchstücke“ folgenden Satz erwähnte:

„Nicht die primäre Einbettung, sondern das Ergebnis einer radikalen Transformation macht aus einem Objekt ein Museumsobjekt.“8 Erst die Transformation von Fragmenten erzeugt Identität. Wir beschäftigen uns also nicht nur mit der reinen Offenlegung von Daten, sondern auch um deren Kontextualität. Erst wenn die Objekte in Beziehung zueinander stehen, erzählen sie etwas und stiften damit Identität.

Das bezieht sich in diesem Zitat zwar auf die Daten und ihre Metadaten, gilt aber generell für den gesamten Prozess des Öffnens. Oft wird Open Content nur als eine Methode im Marketing verwendet, es ist jedoch viel mehr. Ganze Strukturen können einen Transformationsprozess erfahren, wenn sie ihre unternehmerischen Werte damit neu definieren.

60 Mitteilungen der VÖB 68 (2015) Nr. 1 Mit partizipativer Strategieentwicklung können die Kulturinstitutionen die Open Data Bewegung als eine Chance für sich wahrnehmen und führend gegenüber der Wirtschaft werden.

Selbstverständlich kann ich gerade über diese Arbeitsgruppe am meisten berichten, da ich Mitbegründerin bin und dieser Arbeitsgruppe OpenGLAM am nächsten stehe.

Nun möchte ich noch die jüngste Arbeitsgruppe OpenDesign erwähnen, die sich für Offenheit für Entstehungsprozesse bei der Produktentwicklung einsetzt.

All diese Arbeitsgruppen sind offen, was bedeutet, dass Interessierte jederzeit Kontakt aufnehmen können und aufgefordert sind, mitzuarbeiten.

Ich umschreibe die Vielfalt der Handlungsoptionen immer mit einer sogenannten Kreativitätstechnik, der Walt-Disney-Methode.9 Diese Methode ist eine Art Rollenspiel, bei der man die Positionen der Träumerin oder des Visionärs einnehmen kann, oder der Realistin, um Projekte umzusetzen, oder des Kritikers. Meist gibt es auch noch die Beobachterin, die ich auch in diesem Vergleich passend finde.

Da wir ausschließlich in Kooperationen innerhalb der OKFN-AT als auch nach außen mit anderen Institutionen arbeiten, begeben wir uns in die jeweilige Position, die in diesem jeweiligen Rollenspiel noch gebraucht wird. Wir können einerseits Visionen entwickeln und unterstützen, Projekte in die Realität umsetzen, konstruktive Kritik üben, indem wir beobachten, ob die Kriterien tatsächlich gemäß der Open Definition auch tatsächlich „Open“ sind.

Hinter all diesen Arbeitsgruppen steckt ein Antrieb, sich an dem Prozess zu beteiligen, der unsere Gesellschaft in Zukunft verändern wird.

Visionen werden entwickelt, welche neue Werte für die Gesellschaft definieren. Wir als Gesellschaft erfinden uns gewissermaßen gerade selbst neu. Es ist ganz wichtig dabei zu bedenken, dass die Technologie uns die Möglichkeit gibt, in größeren Dimensionen zu denken. Technologie selbst ist kein Ziel, es geht nicht um des Tuns willen, nur weil wir es können, sondern vielmehr darum, welche Fragen können wir uns dadurch stellen und wie hilft uns die Technologie dabei, mit Lösungen zu experimentieren.

3. Von der Vision zur Realität



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