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«Jugend von heute - Chance für morgen Today's Youth - Tomorrow's Wealth Jeunesse d'aujourd'hui - Chance pour demain 23. Internationaler Workshop für ...»

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5. In guten Teams wird besser gelernt. Alle Teilnehmer dieses Workshops, so glaube ich, können diese Behauptung bestätigen. Doch Vorsicht! Ich weiß auch, dass man in schlechten Teams miteinander dümmer werden kann.

6. "Aus Erlebnissen der Seele werden Spuren im Gehirn." Der Hirnforscher Manfred Spitzer hat diesen Satz in seinem Buch über das Lernen geschrieben. Wie hoffen natürlich, dass wir bei unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele Spuren im Gehirn hinterlassen haben.

Zwei Wochen Lernen in Herrsching: Das sind Kennenlernen, Information, Intuition und Inspirati on. Ich hoffe, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Herrschinger Workshops mit Schwung nach Haus zurückkehren und mit einem Sack voller Anregungen, Fertigkeiten, Wissen und Tatkraft.

Prof. Dr. Werner Michl, Dozent

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Für die bayerischen und deutschen Bauern ist es eine große Freude und Ehre, Führungskräfte der Landjugendarbeit aus der ganzen Welt zu Gast zu haben.

Und es ist eine besondere Ehre, dass Herr Bundesminister Seehofer das Seminar 2007 besucht, würdigen und abschließen wird. Ich danke dem Herrn Bundesminister und seinem Haus für die erneute Durchführung des Internationalen Workshops in Herrsching.

Der Austausch und die Begegnung über Ländergrenzen hinweg liegen mir persönlich sehr am Herzen. Es gibt für uns keine größere Herausforderung, als die internationalen Probleme zu lösen oder zumindest nach Lösungen zu suchen.

Internationale Probleme resultieren oft aus Krisen und Konflikten auf dem Land und in der Landwirtschaft. Es geht um die Ernährung, um die Sicherung der menschlichen Grundbedürfnisse, um die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen. Deshalb bleibt die Entwicklung der ländlichen Räume weltweit unverändert eine der größten Herausforderungen für die Zukunft.

Und auf dem Land und in der Landwirtschaft ist es die Jugend, auf die es ankommt. Ohne die jungen Menschen haben wir keine Zukunft. Wir müssen deshalb die Jugend motivieren, ihre Zukunft auf dem Land in die Hand zu nehmen und zu gestalten. Der Internationale Workshop in Herrsching bietet für dieses Ziel einzig artige Arbeits- und Begegnungsmöglichkeiten.

Wir brauchen den Einsatz, die Begeisterungsfähigkeit und die Kompetenzen von Führungskräften, um die Jugendarbeit in den ländlichen Räumen zu verbessern.

Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes

- 48Kontakte und Freundschaften über Ländergrenzen hinweg Zwei Wochen sind keine lange Zeit. Schon gar nicht, wenn man sie mit Fremden verbring en kann. Fremde, die in kürzester Zeit zu Freunden geworden sind.

Es ist auch keine lange Zeit, um sich mit der Jugend im ländlichen Raum zu beschäftigen, Perspektiven zu diskutieren und eigene Strategien für die Arbeit zu Hause zu entwickel n. Aber es ist eine sehr gut investierte Zeit!

Wir, der Bund der Deutschen Landjugend, eine Organisation mit 100.000 Mitgliedern, beschäftigen uns seit vielen Jahren mit den Lebens- und Bleibeperspektiven für und mit jungen Menschen im ländlichen Raum. Dabei ist der Blick über den Tellerrand von entscheidender Bedeutung!

Das Internationale Landjugendseminar bietet einzigartige Möglichkeiten, über den eigenen T ellerrand hinauszublicken und Ideen aus allen Teilen der Welt zu bündeln und zu diskutieren.

Ich selbst war vor einigen Jahren zu verschiedenen Auslandspraktika in Neuseeland, in den USA und in Asien. Dabei kam ich mit vielen Menschen aus dem ländlichen Raum zusammen.

Es ist erstaunlich, wie trotz der unterschiedlichen ökonomischen Situation der Länder viele Probleme gerade im Bereich der Jugend ähnlich sind. Die Abwanderung aus den ländlichen Gebieten scheint überall auf der Welt ein Problem zu sein. Die Wirtschaftskraft, Infrastruktur und Arbeitsplatzsituation, aber auch die Bildung sind entscheidende Faktoren für einen starken, lebendigen und vor allem jungen ländlichen Raum.

Gerade deshalb ist es wichtig, eine Plattform - wie dieses Seminar - auch zukünftig zu finanzieren und organisieren.

Es ist auch unsere Aufgabe als Landjugendorganisation, die Verständigung zwischen Jugendlichen zu fördern. Wir sehen, wie wichtig es gerade in einem wachsenden Europa ist, nicht nur die Grenzen zwischen den Ländern, sondern auch die gedanklichen Barrieren zwischen Kulturen und Traditionen abzubauen. Das Erlernen von Fremdsprachen spielt dabei eine wichtige Rolle. Nur wenn wir persönliche Kontakte und Freundschaften über die Ländergrenzen hinweg knüpfen und pflegen können, ist es möglich, Akzeptanz und Vertrauen in andere Kulturen aufzubauen. Seminare wie dieses und der Austausch zwischen Jugendorganisationen leisten neben der Horizonterweiterung auch einen wichtigen Beitrag zum Frieden, nicht nur in Europa, sondern weltweit.

Ich hoffe, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten eine schöne und unvergessliche Zeit hier in Herrsching. Ich bin sicher, sie werden mit einem Rucksack voller Ideen und Motivationen die Heimreise antreten. Hoffentlich können viele dieser Ideen und Visionen umgesetzt werden.

Johannes ScharI, Stellvertretener Vorsitzender des Bundes der Deutschen Landjugend

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Wenn Du einen Apfel hast und ich habe einen Apfel und wi r diese austauschen dann haben wir, Du und ich, weiter jeder nur einen Apfel!

Aber wenn Du eine Idee hast und ich habe eine Idee und wir diese austauschen - dann hat jeder von uns zwei Ideen!





Und wie viele Ideen kann jeder von uns aus Herrsching mitnehmen? - Mehr als 70 Ideen!

Ich möchte dem Veranstalter und der Leitung des Workshops zu dem Erfolg gratulieren und mich dafür bedanken, dass ich an diesem wunderschönen Platz die neugierigsten Talente aus der ganzen Welt kennen lernen durfte.

Der 23. Internationale Workshop wird für mich ein Vorbild für ähnliche Aktivitäten der Landjugendarbeit in der Ukraine sein.

Wenn mich jemand fragt, welche Assoziationen verbindest Du mit diesem Workshop, dann antworte ich: Sonnenblumen! Diese assoziiere ich mit meiner Gruppe. Die Ideen meiner Kollegen sind wie Blumenblätter. Sie bilden jetzt das Fundament für meine eigene Strategie einer Landjugendarbeit zuhause.

Auf die Frage : "Welche Rückmeldungen zum Workshop hast Du?" antworte ich : "Mich interessieren und faszinieren die konkreten Ergebnisse, die jeder von uns mitnehmen kann."

Ich gratuliere allen Teilnehmern - wir haben das gut gemacht! Und ich wünsche mir, dass die Wege zwischen dem Workshop und der Umsetzung unserer Ideen auch so interessant, erfolgreich und kurz sein werden, wie hier in Herrsching.

Machen wir alles, was wir können!

Benutzen wir das, was wir haben!

Seien wir dort, wo wir sind!

Ira Sukha, T eilnehmerin aus der Ukraine

- 50 «Un marche riche des idees»

J'ai le grand honneur de pendre la parole. Apres avoir passe ces deux semaines en votre chaleureuse compagnie a Herrsching.

En remontant dans le temps, ma 1ere emotion de ce seminaire fut de decouvrir a notre presentation d'ouverture, la diversite des nations representees, les differentes couleurs, les differents pays et cela m'a vraiment donne envie de me mettre au travail.

Dans les premiers echanges des groupes linguistiques, nous avons appris a mieux nous connaitre, a etre plus efficace dans nos discussions.

Des qu'on connait les personnes, on est dans le travail, on avance dans la confiance.

Des la I'ere semaine c'etait somme si on se connaissait depuis tres longtemps.

Dans les travaux qui ont suivi nous avons cherche I'equilibre entre nous, pour etre plus a I'aise, les methodes d'echanges utilisees, nous ont permis de dire vraiment ce qui etait en nous et de le partager avec les autres.

Au debut de la 2eme semaine, chacun etait vraiment plonge dans la recherche des themes et exprimait un theme important pour lui.

Ensuite nous les avons regroupe pour les transmettre a nos collegues des autres pays, c'etait un travail tres important, tres interessant.

Le melange avec d'autres personnes a bien fonctionne, car nous avions pris un bon depart dans le groupe francophone qui nous amis en confiance et nous a permis d'aller vers les autres, malgre nos differences.

J'ai remarque la curiosite de tous les participants, chacun se precipitait les uns vers les autres pour connaitre ce que les autres groupes faisaient, pour donner son point de vue.

On sentait une vraie atmosphere de travail ou chacun etait conscient qu'il devait creuser loin pour I'amelioration de la vie des jeunes en milieu rural.

Les trois minutes, des presentations riches de joie, de savoir, avec I'envie d'aller encore plus loin, d'en savoir plus, cela m'a vraiment impressionnee, parce que je ne pensais pas qu'en trois minutes on pouvait faire passer tant de choses.

Le marche des idees c'etait la, la vraie richesse du seminaire; la lutte contre le sida, les droits des femmes, des jeunes, tous ces panneaux travailles en petit groupes qui indiquaient vraiment un chemin pour aller vers le futur.

Pour finir je voudrais souligner uns petite chose sans importance qui montre le climat chaleureux dans le couloir, qu'un petit geste suffisait pour communiquer, cela je I'ai v' cu avec I'ensemble du groupe.

Je vous remercie de votre attention.

Melanie Faye, Participante du Senegal

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"Herkese Merhaba ben Türkiye 'den Or9un GÜrkan. Burada sizerle olmaktan büyük mutluluk duydum. Hepinize hayatima kattiklariniz i9in te§ekkürler. " Hello to everybody: I am On;:un Gürkan from Turkey. I am glad to be with you all here.

Thank you a lot for your contributions to my life. It was a very big pleasure for me to represent my country here in this platform. For me this workshop in Herrsching near Munich is like a bridge. A bridge which connects continents - a bridge between cu 1tu res. I am proud to be part of thi s bridge. We arrived from different continents and different cultures and exchanged our ideas for work and now we are together. We can talk, discuss and share ideas. We can produce all together and live all together. I would like to continue my words by remembering the days before coming here. I was so nervous. I could not believe myself that I was shaken in my shoes.

However, it was not the first time for me that I would be away from home, but to be with lots of powerful, fruitful, intelligent and idealist young leaders, makes me feel myself like mice in traps. And when Prof. Michl asked in first small group discussion, what are my expectations from this workshop? I put a comment on "self-confidence". And now today I have confidence, yes.

Confidence, I can stand up and say hi to everybody. I found it. I want to end my words with pointing, one of the most important knowledge I got here. The meaning of forming and being a team. It is not enough some times to be together to call your group as a team but you must know how to work together and to jump over the barriers. I am happy to have a chance to work in cooperation with many of you. I was amazed when you were creating new ideas, defending your opinions, your desires and your skills. You were all very powerful team mates. I learned a lot from you. And I was so lucky to take part in such a lovely group.

Thank you very much!

Or9un Gürkan, Participant from Turkey

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Während des gesamten Workshops förderten die Dozenten in den Sprachgruppen und die Seminarleitung im Plenum Gespräche mit den Teilnehmern über inhaltliche und organisatorische Fragen. Wo immer es möglich war, wurden Vorschläge, Bitten und Anregungen sofort aufgegriffen.

Ziel in der Durchführung der Seminarbewertung war es, nach jedem Abschnitt eine Zwischenbewertung sowohl in den jeweiligen Sprachgruppen als auch im Plenum durchzuführen. Dafür wurden unterschiedliche Evaluierungsmethoden und -techniken erläutert und angewandt.

Am Ende des Seminars erfolgte eine zusammenfassende mündliche Bewertung in den Sprachgruppen sowie eine offene schriftliche Bewertung im Plenum.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerten sich in einer generellen Bewertung überaus positiv und waren mit dem Verlauf und den Ergebnissen des Workshops außerordentlich zufrieden.

Besonders die Vermittlung von Methoden zur Qualifizierung von Führungskräften und zur Vertiefung sozialer Kompetenzen in den Sprachgruppen wurde als ausgezeichnet bewertet.



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