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«Jugend von heute - Chance für morgen Today's Youth - Tomorrow's Wealth Jeunesse d'aujourd'hui - Chance pour demain 23. Internationaler Workshop für ...»

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An open space activity introducing the second week, brought about the opportunity to work in several new groups and to apply the skills learned in the first week. This activity culminated in presentations and a marketplace exhibition and hence participants could express thei r creativity. Moreover most participants shared their own skills and problem solving approaches and were able to develop a deeper understanding of the differences and similariti es between their own practise and the new skills gain. Other participants deepened their problem solving skills.

In the third part of the workshop, participants had a final opportunity to embed their learning through developing personal action plans. All three parts of the seminar were linked through evaluation exercises and cultural activities that happen in regular intervals. Not only the skills taught, but also the composition of the parts of the workshop and the cultural and recreational programme outside the work sessions contribute to an experience that enhance and strengthen participants' ability and potential.

Anelia Coetzee, South Africa

- 20 Führung als Einzelkämpfer oder im Team?

Birgitt Reisenweber, M.A., ist Dipl. Sozialpädagogin (FH), arbeitet beim Caritasverband Emmendingen e. V. (Leitung der ambulanten Dienste, stellvertretende Geschäftsführung) und als Dozentin an der Evangelischen Fachhochschule Freiburg (Ba chelorstudiengang "Soziale Arbeit", Masterstudiengang "Sozialmanagement").

Stehen die Anforderungen von Führung im Widerspruch zu r Schlüsselqualifikation Teamfähigkeit und zur teamorientierten Arbeit? Oder ist Teamarbeit geradezu ein fundamentales Kennzeichen von modernem Führungsverhalten? Und wie passen die Kenntnisse über Gruppenprozesse und über Teams in die eigene, historisch gewachsene Führungskultur?

Dies sind grundlegende Fragestellungen für die überwiegend aus osteuropäischen Ländern stammenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer der deutschsprachigen Gruppe.

Kurzen theoretischen Inputs zu Gruppenkennzeichen, -prozessen und -abläufen folgen jeweils ausführliche praktische Übungen: Rollenspiele, Problemlösungsaufgaben, Simulationen, Wettbewerbssituationen, Projekte - Lernen durch Tun!

Dabei kommen erstaunliche Ergebnisse zum Vorschein : Die hohe Unterschiedlichkeit von Gruppenmitgliedern kann eine wesentliche Stärke bei der Erreichung vorgegebener Ziele sein. In Gruppen wi rd eine Vielfalt von Kompetenzen sichtbar, die vorher niemals vermutet worden war. Je besser die Kommunikation einer Gruppe, desto besser ihr Ergebnis. Eine flache Hierarchie ist in guten Gruppen kein Führungsmangel, sondern eine Führungsstärke.

Für die einzelnen Teilnehmer geht es dabei auch darum, eigene Ressourcen und Entwicklungspotenziale zu erkennen, zu trainieren und zu nutzen. Die wohlwollende und konstruktive Atmosphäre in der Gruppe hat dazu beigetragen, den offenen Austausch hierüber zuzulassen und persönliche Perspektiven zu entwickeln.

Die unterschiedlichen beruflichen Hintergründe der Teilnehmer und die Altersstruktur zwischen 25 und 50 Jahren führen zu interessanten Reflektionen darüber, ob, in welchem Umfang und wie ein Transfer in die eigene Heimat gelingen kann.

Birgitt Reisenweber, Deutschland equipements

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Ich bin Trainerin und Ausbilderin in der Erwachsenenbildung mit den Schwerpunkten Workshop-Methoden, Team -Building, interkulturelle Kommunikation, Diversity-Management sowie Demokratie- und Toleranzbildung. Seit 2005 bin ich wissenschaftliche Mitarbeiterin der "Akademie Führung und Kompetenz" am Gentrum für angewandte Politikforschung (GAP) der LMU München. Dort werden Programme für die (politische) Erwachsenenbildung entwickelt, getestet, evaluiert und publiziert. Außerdem werden für diese Programme Schulungen für Trainer/-innen konzipiert.

Beim 23. Internationalen Seminar in Herrsching durfte ich die französischsprachige Gruppe mit meinem Kollegen Jean Markides moderieren.

Das Besondere an dem internationalen Seminar in Herrsching ist, dass "Teilnehmerorientierung" nicht nur durch die Klassiker, wie "Erwartungsabfrage" und "Stuhlkreis", stattfindet - vielmehr setzt die Methodik des Seminars auf die Autonomie und Selbstverantwortung der Teilnehmenden.

Deshalb wird auf frontale Belehrungen durch die Trainerinnen und Trainer verzichtet und der Fokus auf erfahrungsorientierte Methoden gelegt. Die anschließende unverzichtbare Reflexion vertieft das situierte Lernen.

Die Verknüpfung zwischen "Methode" und "Inhalt" ist ein we iteres Instrument nachhaltigen Lernens: Beispielsweise können Teilnehmer am effektivsten verschiedene Präsentationsmeth oden und deren adäquaten Einsatz lernen, indem sie sie einsetzen. Sie können eine differenzierte Haltung zu Führungsverhalten in Gruppenprozessen am ehesten dadurch entwickeln, indem sie als Gruppe Entscheidungen treffen und tragen.

Besonders hervorheben will ich in diesem Zusammenhang die Methode "Open Space", die

gerade aus der Perspektive der Demokratiebildung bemerkenswert ist:

Da be i diesem innovativen Ansatz mit Großgruppen gearbeitet wird, entwickeln die Teilnehmenden aus ihren eigenen Reihen relevante Themen, über die sie sich dann in Gruppen intensiv austauschen. Methodisch steht es den Teilnehmenden frei, wann sie sich mit welchem Thema beschäftigen. Diese Bewegungsfreiheit ermöglicht es, konzentrierte Arbeitseinheiten mit fruchtbaren Begegnungen im informellen Rahmen zu verknüpfen und zum Ausdruck zu bringen.





Dabei stehen Selbstverantwortung und die intrinsische Motivation jedes Einzelnen im Vordergrund : eine ideale Methode, um Bedürfnisse und Interessen miteinander in Einklang zu bringen und demokratische Handlungsprozesse anzuregen!

Es war mir eine besondere Freude und Inspiration, diesen Austausch unter den anwesenden Fachleuten aus aller Welt als "facilitatrice" zu erleichtern. Ich wünsche dem folgenden

24. Internationalen Workshop einen mindestens ebenso großen Erfolg wie dem vergangenen

23. Workshop hier in Herrsching.

Gabriele Rösing, Deutschland

- 22 Aide et soutien entre les participants Jean Markides, Formation d'animateur d'equipements socio-culturels FODEM Arles. Formation de formateur sur le dispositif d'insertion professionnelle des jeunes CAFOC - ACPM - Universite de Provence Aix Marseille 111. Formation a la Methode de Construction Autonome des Savoirs au Centre Academique de Formation Continue, Direction des Lycees et Colleges. Dipl6me Universitaire de Formation de formateur en Atelier d'ecriture a l'Universite de Provence Aix Marseille I.

Mes diverses experiences en ce qui concerne I'encadrement des groupes ont debute, iI y a 25 ans par des formations d'animateurs de centres de vacances et de loisirs pour enfants et adolescents. Elles ont ete completees par une tres enrichissante experience de 18 ans en tant que formateu r, au sein des services de formation continue pour adultes, de I'education Nationale en France. Durant cette periode, j'ai travaille aupres d'une grande heterogeneite de publics, sur des formations en entreprises, ou dans d'autres structures, de type associatif par exemple, des formations de reconversion professionnelle, de I'encadrement pedagogique de conseils municipaux de jeunes ou il s'agissait d'elaboration et de suivi des projets concernant la jeunesse locale, ainsi que de la conduite de reunion menant EI. une repartition egale des espaces de paroles. Ce parcours diversifie me conduit aujourd'hui EI. travailler sur des axes pedagogiques, dans I'encadrement des groupes, qui pourraient se definir de la maniere suivante.

Chaque groupe acquiert selon sa constitution, sa propre specificite. lien va de la vie d'un groupe, comme de n'importe quelle autre forme de vie, gestation, eclosion, floraison, maturite. Analyser les differentes etapes de cette existence, engage notre responsabilite de facilitateur, puisque notre role consiste EI. creer un environnement pedagogique qui permette EI. chacun de se developper et de s'exprimer au mieux de ses capacites, EI. instaurer une dynamique de groupe dans le sens d'un travail d'equipe. Dans cette optique, il est necessaire de savoir que la perception qu'une person ne ade sa propre valeur est tributaire de I'importance que lui accorde le groupe de travail dans lequel elle fonctionne. Que la promotion des centres d'interets de chacun dans la constitution d'un groupe, peut permettre EI. chacun d'y trouver sa place et d'y renforcer sa motivation. Que I'echange de differentes methodes de travail acquises dans un domaine et pouvant etre transferables dans un autre, favorise I'enrichissement des pratiques de chacun au sein du travail collectif et permet egalement de tisser des li ens d'entraide et de soutien entre les participants.

Jean Markides, France

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I am a training and communications specialist with experience of working with many different peoples and cultures throughout Europe and the African, Caribbean and Pacific countries. My work with UN and EU projects and as a university lecturer in development communications, has given me the opportunity to work with people from almost all countries of the world. I do not know of any other workshop or seminar however, that so effectively brings together such a large and diverse group of people and shows how they can work weil together for real practical results and have fun doing it too!

I use agame called 'money in the middle' as a way of bringing out intense discussions in a group over the issues of leadership and decision-making. When these issues are discussed in theory only, a number of participants will have a lot to say while others, even when encouraged by the facilitator, will say very little.

Using money - participants own money - which they will win or lose depending on the outcome, works as a strong stimulant to discussion by focussing the arguments on real issues.

The game is very simple and works like this:

Participants sit in a circle.

Each member of the group contributes a fixed sum (e.g. € 2 though it can be higher with an all European group).

The group then discuss "who will receive all the money?"

The rules are:

Only one person can receive the money.

It may not be given back to the individual group members.

Nothing can be bought which can be then shared out among the members.

Despite the relatively small contribution per person, the reality, which the money brings to the game, makes the debate much more intense. Usually it begins with a number of participants each proposing that they should have the money and why. The question then becomes how the group will decide. Usually majority voting is tried as a first attempt but this often leaves many of the group unhappy with the result. The group then attempt to reach a consensus and eventually conclude that for a good decision, all members must be able to at least accept the decision.

Acceptance of group decisions is an important aspect of inclusion in a group which in itself helps ensure a group stays together and can work together. In the first few days at the Herrsching seminar, we demonstrate how it is possible to take a group of complete strangers, get them to know and work with each other on first simple group activities, then real issues from their work and wider common issues that they can discuss with others. Finally they bring these skills to be ar on their work by writing an action plan as to how they will apply what they have learnt from the Herrsching seminar.

People learn best when they enjoy learning but also when they can apply the ideas directly to their real life. Group games are a powerful way of getting participants to do something together which is enjoyable. The results though are much stronger when it is clear that the game is not the end purpose, but a way of looking at an issue wh ich involves more than

Abstract

thinking. Money games are one way to link the issue even more strongly to reality.

Jonathan Cook Great Britain

- 24 Lernen von "interkulturellen Missverständnissen und kleinen Krisen" Prof. Dr. Werner Michl, M. A., Professor für Soziale Arbeit an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule Nürnberg, von 1996 - 2002: Begründer und Leiter des "Zentrum für Hochschuldidaktik der bayerisehen Fachhochschulen - DiZ" (www.diz-bayern.de). Herausgeber der Buchreihe "erleben und lernen" im Ernst Reinhardt Verlag, München, und der Fachzeitschrift "e&l. erleben und lernen. Internationale Zeitschrift für handlungsorientiertes Lernen." (www.ziel.org/e-und-I).



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